Beiträge von HAL01

    Diese Preise und diese Preisentwicklung sind doch nicht normal.


    Das ist doch ein Fehler im System.


    Weil die Werkstätten und Lackierer wissen, dass sämtliche Schäden von Versicherungen beglichen werden, gibt es keine wirklichen Angebote und keinen wirklichen Wettbewerb, wie er mit dem Kunden direkt stattfinden würde. Der einzelne Kunde würde seiner Werkstatt doch einen Vogel zeigen, wenn die Werkstatt fast 200 Euro/Stunde für eine Reparatur aufrufen würde.


    In der Folge nehmen die Werkstätten und Lackierer was sie kriegen können. Die Versicherungen sind mehr oder weniger machtlos und kennen nur einen Weg, die Tarife erhöhen. Der Kunde der Versicherung wird es schon zahlen. Weil keiner bei den Werkstattpreisen regulierend eingreifen kann oder will, fühlen sich die Werkstätten ermuntert mit der Preisspirale weiter zu machen und der Kreis beginnt von vorne.


    Mein Gefühl ist, die Hersteller sind auch schon auf diesen Zug aufgesprungen und wirken mit deftigen Preisen für Ersatzteile kräftig mit.


    Dann kommen noch die Gutachter dazu.


    Und alle zusammen sind gut organisiert und verdienen prächtig an diesem Geschäft zu lasten des Versichertenkollektivs.

    Ich habe gerade folgendes in der Zeitung gelesen.


    „Die Reparaturen von Autos sind im vergangenen Jahr wiederholt teurer geworden. Und das setzt die Versicherungen weiter unter Druck.


    KFZ Werkstätten nahmen 2023 im Durchschnitt 188 Euro/Stunde, das sind 8,6 % mehr als im Jahr zuvor. Lackierer nahmen im Schnitt 205 Euro/ Stunde, auch das sind 8,6 % mehr. Der Trend der letzten Jahre setzt sich fort.

    Die Versicherer erwarten daher auch in diesem Jahr Verluste und die nächste Beitragserhöhung 2025 kündigt sich bereits an.


    Von 2017-2023 sind die Verbraucherpreise um ca. 20 Prozent gestiegen. Werkstätten und Lackierer haben ihre Stundensätze in diesem Zeitraum um ca. 40 Prozent erhöht.


    2023 kostete die durchschnittliche Unfallreparatur 4000 Euro, 300 Euro mehr als 2022. 2017 waren das noch 2700 Euro.


    Für 2023 haben die Versicherer einen Verlust von 3 Millarden Euro gemeldet. Für 2024 gehen sie von 2 Millarden Euro Verlust aus“.

    Ein weiteres Versagen des Tesla „Autopiloten“.


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    Meine Werkstatt hat mir erklärt das sie da eine Sichtprüfung machen.

    Erst wenn wirklich Dreck drin ist wird die Gummidichtung abgemacht...das Plasteteil etwas abgehoben und mit einem Sauger ausgesaugt.

    Wenn möglich ohne Demontage der Wischer etc.

    Soll angeblich funktionieren und es wird dann auch deutlich weniger abgerechnet als offiziell wenn man alles demontiert.

    Kosten fallen nur an wenn man was macht, die Sichtprüfung kostet nix. :)

    Guter Tipp. Selbst das sollte mit etwas handwerklichem Geschick selbst machbar sein.

    12 Volt Netz ist ein Begriff aus alten Autotagen. Bei jedem modernen Auto ist die Spannung höher, eher so bei 14,x Volt. Das wird auch beim Enyaq so sein.


    Ich frage mich wofür es diese Option in der App überhaupt gibt? Warum kann man den Wakeup deaktivieren, wenn er sich bei dreimaligem Öffnen der App von selbst deaktiviert und somit dem Schutz der 12 Volt Batterie genüge getan ist. Oder ist das so gemeint, dass ich selbst tunlichst vermeiden sollte die App mehr als dreimal pro Tag zu öffnen, wenn die Option aktiviert ist? Muss ich dann immer daran denken, dass ich das aktiviert habe und muss ich dann beim Öffnen der App über den ganzen Tag mitzählen?


    Kann man eigentlich z.B. ein Ziel oder eine Route ohne Wakeup an das Auto schicken? Wird das auf einem Server zwischengespeichert und dann erst beim Start des Enyaq abgerufen?

    Jein, der eigentliche Wasserkasten liegt an der Stelle aber unterhalb der Abdeckung, in dem sind dann der Motor für die Wischer und eventuell auch noch das eine oder andere Steuergerät zu finden.

    Und den baut die Werkstatt bei dem weiter oben angesprochenen Service auseinander und reinigt ihn?

    Kann ich mir nicht vorstellen und das ist auch in der Regel nicht notwendig. Der Enyaq ist mein 17. Auto, so einen Service hat mir noch nie eine Werkstatt angeboten und schon gar nicht in Rechnung gestellt. Reine Geldmacherei, oder der Enyaq hat in dem Bereich einen gravierenden Konstruktionsfehler.

    Um den Wasserkasten, die Bezeichnung Wasserkasten stammt aus frühesten Autozeiten und ist vielleicht etwas missverständlich, zu reinigen muss nichts demontiert werden. Bei modernen Autos, wie dem Enyaq, hat das eigentlich nichts mehr mit einem Kasten zu tun.


    Der Wasserkasten ist der Bereich unterhalb der Windschutzscheibe, im Bereich der Scheibenwischer, wo das ganze Wasser von der Windschutzscheibe reinläuft und dann durch Abflüsse nach unten, in der Regel in den Radkasten, oder noch tiefer, abgeleitet wird.


    Diese Abflüsse, 4 Stück beim Enyaq, sind sauber zu halten, weil bei einer Verstopfung, z.B. durch Laub etc., kann das Wasser nicht mehr ablaufen und könnte in Richtung Motorraum gelangen und dort zu Schäden führen.


    An diesem „Wasserkasten“ gibt es eine Dichtung, die Endringen von Wasser und Gegenständen wie z.B. Laub in Richtung Motorraum verhindert. Von daher muss auf Seiten des Motorraums in der Regel nichts gereinigt oder demontiert werden.


    Auf den Bildern habe ich die Abflüsse mal rot markiert und die umlaufende Dichtung in grün.


    Wenn man keine zwei linken Hände hat, dann kann wirklich jeder selbst die 4 Abflüsse ab und zu mal sauber machen und benötigt dafür keinen kostenpflichtigen Service einer Werkstatt.


    IMG_3066.jpg


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    Was einen Stoßfänger mit Lackierung und einen neuen Waschwasserbehälter mit der zusätzlichen Pumpe bedeutet. Alleine damit dürfte man schon so im Bereich 1.500,- € sein.


    Einziger Vorteil: wenn das Ding eh schon ab ist, kann man gleich die Tröte mit tauschen.

    Ob dem TÜV das überhaupt auffallen würde, dass andere Scheinwerfer verbaut sind und sich daraus eine Pflicht für die Scheinwerferreinigungsanlage ergibt?

    Aber wenn es auffällt und der TÜV auf eine Nachrüstung besteht, dann wird es teuer, wie von Hoinzi geschrieben.