Beiträge von HAL01

    Also Mercedes merkt gerade, dass es mit einem eigenständigen E-Auto-Design nicht so gut läuft. Bei BMW hat man darauf verzichtet und fährt damit besser. Die Breite Masse will sich u.U. nicht zum E-Auto "bekennen". Daher halte ich Designs die näher am Verbrenner sind besser fürs Marketing. Auffallen um jeden Preis schreckt eher ab.

    Bei Mercedes wundert mich das nicht. Die Kunden von Mercedes sind bekanntermaßen eher konservativ eingestellt. Und der Erfolg von Tesla, mit seinem Design, und entsprechenden Verkaufszahlen, spricht auch eine andere Sprache.


    E-Autos mit einem Design näher am Verbrenner, also mit einem klassischen Kühlergrill wie der Enyaq, wird es nicht mehr lange geben. Wie man sieht, entfernt sich auch Skoda immer weiter davon.

    Mir gefällt der Elroq sehr gut, er sieht erfrischend modern aus. Ich finde es klasse, wenn ein E-Auto auch wie ein solches aussieht und sich durch das Design ganz klar von einem Verbrenner unterscheidet. Einen Kühlergrill als „Hommage“ an die Verbrennerwelt braucht es nach meinem Geschmack wirklich nicht mehr.


    Das einzige was mir am Elroq nicht so gut gefällt ist der ganze schwarze Kunststoff an allen Seiten. Hinten ist es besonders auffällig, im negativen Sinne. Da zieht sich der Kunstoff von unten bis zum Beginn der Heckklappe hin. Ich hatte gehofft, dass wenigstens der Sportline hier mehr lackierte Anbauteile hat.


    Aber die Geschmäcker sind halt verschieden. Was dem einen gefällt, muss dem anderen noch lange nicht gefallen.

    Alles richtig. Gestrichen hat es aber der Robert in einer Nacht- und Nebelaktion Der Robert hat es in der Hand gehabt Prioritäten in seinem Ressort, bei seinem Budget, neu zu ordnen oder eine andere Lösung zu finden, zumindest eine Übergangslösung, für diejenigen, die ihr Auto unter der Annahme der Förderung, schon bestellt hatten.


    Und den Bundeskanzler gab es in dem Spiel auch noch, der seine Richtlinienkompetenz nicht gezogen hat. Der ist übrigens gestern oder heute bei Ford vor der Belegschaft aufgetreten und hat gesagt, dass die E-Mobilität unbedingt mehr gefördert werden muss.


    Aber das ist alles Geschichte, keine Schüsse über’s Grab. Wir sollten das hier im Forum nicht weiter vertiefen und über Politik diskutieren, das artet erfahrungsgemäß immer sehr schnell aus.

    Ich habe jetzt auch die 3000 Euro von meinem Autohaus überwiesen bekommen. Pünktlich zu Weihnachten, quasi mein persönliches Weihnachtsgeld :)


    Die Übergabe meines Enyaq war am 11.09.24, die Auszahlung hat somit exakt 3 Monate gedauert.


    Vielen Dank an Skoda und an mein Autohaus, die jeweils 1500 Euro gezahlt haben.


    Das ist eine freiwillige Zahlung und alles andere als selbstverständlich, dass sie da in die Bresche gesprungen sind, nachdem der Robert, das ist der mit dem Küchentisch :rolleyes:, über Nacht alle Förderungen gestrichen hat.

    Und wenn es das dann eines Tages mal gibt, ist man wieder nicht zufrieden, weil doch tatsächlich die priorisierte Säule beim darauf Zufahren von einem anderen Auto eben gerade belegt wird.

    Hätte das das Škoda-Navi nicht ahnen können?

    Also braucht es noch eine Ladesäulenreservierung mit automatischer Entsorgung da noch stehender Autos, wenn ich ankomme. ;)

    Das Risiko lässt sich reduzieren, natürlich nicht ganz ausschließen, mit einem Filter auf „nur Ladeparks mit mindestens x Ladepunkten“.


    So wie es z.B. in der EnBW App im Filter hinterlegt ist.


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    Jetzt ist aber auch gut.


    Wir sind hier nicht auf der Arbeit, wir sind hier kein IT-Projekte, wir unterliegen hier keinen Projektmanagementregeln und möchten hier auch nicht von einem Projektleiter „organisiert“ werden. Es gibt hier auch kein formales, regelbasiertes Anforderungsmanagement.


    Wir sind ein Forum, in dem man Ideen, Gedanken und Erfahrungen rund um den Enyaq und der Elektromobilität austauscht und diskutiert. Das ganze zwanglos, formlos und hobbymässig.

    Warum soll man eine Anforderung nach einer sachlichen Diskussion über Vor- und Nachteile nicht inhaltlich anpassen oder optimieren? Das ist doch gut, wenn das das Ergebnis einer offenen Diskussion hier im Forum ist.


    Und warum soll man nicht über den Tellerrand schauen, wie andere, z.B. Hyundai u. Kia, das umgesetzt haben und was es damit für Erfahrungen gibt?


    Das hat nichts mit umbiegen zu tun und wieso musst Du Dich dagegen wehren? Bist Du etwa schon mit der Programmierung angefangen, bevor der Anforderungsprozess abgeschlossen ist ? ;)

    Ein Filter „ausschließlich bei Ionity“ ist unrealistisch und kann nicht im Sinne des Anforderers sein. Oder anders ausgedrückt, dem Anforderer sind die Konsequenzen seiner Anforderung nicht bewußt. Eine absolute Auslegung dieser Anforderung bedeutet im Zweifelsfall mit leerem Akku liegenzubleiben, oder eine vollkommen praxisferne Ladeplanung zu erhalten.


    In dem Moment, wo man dem Algorithmus/Filter erlaubt, bevor man liegenbleibt, weil kein Ionity mehr auf der Strecke kommt, auch woanders eine Ladung einzuplanen, hat man quasi schon einen Filter mit bevorzugtem Ladeanbieter.


    Schaut Euch die Umsetzung bei Hyundai/Kia an, das ist schon eine gute Sache.

    Ich habe keine Anforderung umdefiniert. Es liegt in der Natur eines Filters, dass man mehrere Dinge, sprich Ladeanbieter, filtern/auswählen kann. Ein Filter eben ;)


    Warum wetterst Du so gegen einen Filter auf Ladeanbieter und willst andere so vehement von Deiner Meinung überzeugen?


    Wenn sich Dir die Vorteile nicht erschließen oder ein Filter dich nicht interessiert, musst Du ihn doch gar nicht benutzen.

    Wieso?

    Was ich beschrieben habe, ist genau das was als Anforderung definiert wurde: User XY möchte kostenoptimiert laden und dabei ausschließlich die angegebenen Anbieter benutzen……..

    Eben nicht, es geht um einen Filter, mit dem man bestimmte Ladeanbieter als „bevorzugte“ Ladeanbieter festlegen kann. Dabei ist auch eine Mehrfachauswahl möglich. Man orientiert sich dabei an den Ladekarten, die man in der Tasche hat, oder an den Apps, die man installiert hat. Das sind die Anbieter, bei denen man bevorzugt laden möchte, aus welchen Gründen auch immer. Der Preis kann ein Grund sein.


    Passen die per Filter ausgewählten bevorzugten Ladeanbieter partout nicht in die automatischen Ladeplanung, dann schlägt das System auch andere Ladeanbieter vor.


    Ich habe zwei Jahre lang einen Hyundai Ioniq 5 gefahren. Da gab es diesen Filter mit Mehrfachauswahl. Das funktionierte prima.


    Wie gut oder wie schlecht das funktioniert hängt natürlich auch von der Dichte der Ladeparks eines Anbieters ab. Stellt man z.B. EnBW als bevorzugten Ladeanbieter ein, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die automatische Ladeplanung nur EnBW einplant. Bei Anbietern mit einem sehr dünnen Netz, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die automatische Ladeplanung den bevorzugten Anbieter zuverlässig mit einplanen kann und greift dann auf andere Anbieter zurück.


    Ich habe mit dem Ioniq 5 bevorzugt bei EWE, EnBW und Ionity geladen und hatte diese 3 Anbieter per Filter als bevorzugte Anbieter eingestellt. Eine Differenzierung nach AC und DC sowie nach der Ladeleistung in KW gab es in dem Filter auch noch. Man konnte auch alle Anbieter auswählen und dann nur die abwählen, bei denen man eher nicht laden möchte. Was fehlte beim Ioniq 5 war die Möglichkeit nach Ladeparks mit x Ladesäulen zu filtern. Das hätte ich auch noch gerne gehabt, um präventiv möglichen Wartezeiten aus dem Weg zu gehen.


    Diese Filtermöglichkeiten vom Ioniq 5 vermisse ich beim Enyaq wirklich.