Beiträge von HAL01

    Ein weitere Vorteil der Tasten am Sitz ist. Dass man sie schon bedienen kann, bevor man einsteigt.

    Gerade wenn vorher ein „Hobbit“ ;) ^^ gefahren ist, muss man sich nicht hinter das Lenkrad quälen, um dann erst das passende Profil am Monitor auszulösen.


    Man kann per Taste am Sitz bequem von außen erst einmal den Sitz in die richtige Position fahren lassen und kann dann ohne gymnastische Übungen einsteigen.


    Oder man nutzt die Funktion des Komforteinstiegs, die aber ziemlich langsam ist und halt dauert. Und die finale Position hat man dann bei einem Fahrerwechsel, nach dem Vorfahren des Sitzes, immer noch nicht. Man müsste dann immer noch erst das Profil wechseln.


    Ich finde das mit den Tasten am Sitz optimal, gerade bei den stark unterschiedlichen Sitzeinstellungen zwischen mir und meiner Frau. Stichwort Hobbit, und damit meine ich nicht mich ;) :* Meine Frau liest hier nicht mit :saint:


    Anders wäre es vielleicht, wenn die Profileinstellung einen größeren Mehrwert bieten würde und, so wie früher, an den Schlüssel gebunden wäre. So habe ich den ganzen, intransparenten Profilquatsch erst gar nicht konfiguriert.

    Wo gerade hier Hyundai bzw. der Ioniq 5 angesprochen werden. Das Infotainment war nicht das schnellste, war aus meiner Sicht gerade so ok.


    Hyundai hat die Hardware dieses Jahr im Herbst, mit dem Modelljahr 25, gegen leistungsstärkere Hardware getauscht und eine aktuelle Software gab es direkt dazu. Seitdem bangen alle Ioniq 5 Fahrer der früheren Modelljahre, ob ihre Software noch wesentlich weiterentwickelt wird, oder ob wesentliche Neuerungen nur noch für Ioniq 5, ab Modelljahr 25, also mit der neuen Hardware, kommen.


    Was Preheating per Update beim Ioniq 5 betrifft, meine ich mich wage zu erinnern, dass das Update nur für Fahrzeuge ab Modelljahr 23 war. Die Begründung war auch hier, dass das erste Modelljahr nicht über die notwendige Hardware verfügt.


    Dennoch ist die Update Politik, inkl. der zu gehörigem Kommunikation, von Hyundai besser als bei VW/Skoda. Immerhin gibt es zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, ein funktionales Update, immer mit neuen Features. Das war wirklich nicht schlecht. Man konnte es per USB Stick aus dem Netz laden und selbst aufspielen, oder warten bis es OTA kam, was aber immer länger dauerte, bis man dran war. OTA Updates gab es auch nicht von Anfang an. Die Möglichkeit kam auch erst ca. 2 Jahre nach der Einführung des Ioniq 5.


    Eine ähnliche Situation wie bei VW/Skoda. Oder anders ausgedrückt, andere Hersteller „kämpfen“ mit den gleichen Themen.

    Ist mir vorhin auch so passiert, als ich mich mit dem Smartphone in der Tasche dem Enyaq näherte, löste die Alarmanlage aus, ohne das ich eine Tür geöffnet habe. Ich habe auch den iCarPro2S, ganz neu, war ein Weihnachtsgeschenk. Ich habe ihn heute das erste Mal in Betrieb genommen.


    Der Dongle iCarPro2S hat eine Funktion, die ihn, 30 Minuten nach Zündung aus, in den Tiefschlaf schickt. Die OBD Buchse im Auto bleibt dabei immer unter Spannung. Der Dongle wird damit beworben, dass man ihn stecken lassen kann, ohne dass die 12 Volt Batterie belastet wird. Es sollen im Schlaf nur 3 mA Strom fließen. Vielleicht hat der Hersteller des Dongle bei seiner Werbung nicht an Alarmanlagen gedacht, die mit einer Spannungsüberwachung arbeiten.


    Meine Vermutung, wenn man aussteigt ohne die CarScanner App vom Dongle zu trennen, also mit dem Button „Trennen“, dann verbindet sich der Dongle neu mit dem Smartphone, sobald das Smartphone in seine Reichweite kommt. Das Verbinden sorgt für einen Spannungsabfall im System und das löst die Alarmanlage aus.


    Ich muss das Phänomen weiter beobachten, ob das nur innerhalb der 30 Minuten passiert, bis der Dongle in den Tiefschlaf geht, oder auch nach den 30 Minuten. Oder es ist so, dass der Dongle nach 30 Minuten überhaupt nicht in den Tiefschlaf geht, weil das nicht getrennte Smartphone noch in der Nähe ist. Wie weit reicht Bluetooth 5.0 überhaupt? Kann das vielleicht vom Carport vor der Tür bis ins Haus reichen?


    Fakt ist, das Auslösen der Alarmanlage hat irgendwie was mit dem Dongle zu tun. Bevor ich heute mit dem Dongle experimentiert habe, hatte ich nie diese Art der Alarmauslösung.


    Ich versuche in den nächsten Tagen folgendes. Ich lasse den Dongle stecken, trenne aber beim Aussteigen in der App die Verbindung. Und beobachte, ob der Alarm noch einmal losgeht. Vielleicht hilft es auch, in der Carscanner App die „Automatische Verbindung“ zu deaktivieren, damit das Smartphone sich, bei Annäherung an das Auto, nicht versucht mit dem Dongle zu verbinden.

    ... können und wollen.

    ;)


    Ich bin gestern das erste Mal wieder mit dem Enyaq gefahren, nach meiner Nierensteinkolik. Ich war einfach froh, in ein leises und vor allem vorgeheiztes Auto zu steigen, mit aktiver Sitz- und Lenkradheizung (vorgeheizt) - und einer entspannten Fahrt. Auf Updates warte ich nicht, weil das Auto funktioniert - ich habe den OK-Button nicht ohne mehrere Gründe sofort nach dem 3.7-Update wieder deaktiviert. Wenn ich nicht auf das Mehr an Platz des ID.Buzz bauen würde, stände so schnell (vier Jahre, fast), sicher kein anderes Auto an.

    Das kann ich mir vorstellen, dass Du froh warst wieder im Deinem Enyaq zu sitzen. Ich hatte letztes Jahr auch eine Nierensteinkolik und war damit in der Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses. Das sind einfach nur unvorstellbare Schmerzen.

    Man darf aber auch nicht alle und jeden über einen Kamm scheren. Z.B. Stichwort Weihnachtsbaum.


    Die reine Softwareentwicklung/Programmierung ist ja nicht direkt für die Sicherheit von Bewegungsdaten zuständig. Das ist ja eher die Netzwerktruppe, die Datenbanktruppe und die IT-Infrastruktur, bzw. die Zuständigen für Datenhaltung in der Cloud bzw. in einem klassischen Rechenzentrum.


    Das sind schon unterschiedliche „Falkultäten“. Man sollte die Softwareentwickler nicht für alles was passiert oder im Argen liegt verhauen.


    Was nicht heißen soll, dass VW nicht in der Gesamtverantwortung steht.

    NilsPiet Ich gehe mal davon aus, dass Du bei einer zweistündigen Fahrt mit eingeschalteter Navigation und Routenplanung gefahren bist. Warum hast Du die Vorkonditionierung manuell eingeschaltet und hast sie nicht automatisch vom Navi, der Ladeplanung, einschalten lassen?


    Das hätte m.E. den Vorteil dass der Algorithmus dahinter eine „Rückwärtsrechnung“ durchführt und die Vorkonditionierung passend vor dem Erreichen des Ladepunktes einschaltet, so dass man mit dem bestmöglichem Heizergebnis am Ladepunkt ankommt.


    Macht man das manuell, dann beginnt man entweder zu früh mit der Vorkonditionierung, und erhöht unnötig den Verbrauch des Enyaq, oder man ist zu spät, und kommt an der Säule nicht mit der maximal möglichen Batterietemperatur an. Man wird das nie so gut hinbekommen, wie die automatische Steuerung.


    Oder habe ich da was falsch verstanden, was die Steuerung der Vorkonditionierung betrifft. Ich komme von einem Ioniq 5, da war das auf jeden Fall so.


    Das ganze würde natürlich noch besser planbar sein, wenn wir im Enyaq den von vielen gewünschten Filter für Ladeanbieter hätten. Weil es könnte sein, dass die automatische Vorkonditionierung nicht auf manuell der Streckenführung hinzugeführte Ladepunkte reagiert. So viel ich weiß werden manuell hinzugefügte Ladepunkte nicht in allen Fällen als Ladepunkte hinzugefügt, sondern „nur“ als Zwischenziel.


    Im Ioniq 5 wirkte der umfangreiche Filter für Ladeanbieter direkt auf die automatische Ladeplanung und somit auch indirekt auf die automatische Vorkonditionierung. Manuell hinzugefügte Ladepunkte waren immer auch Ladepunkte in der Zielführung, nie nur Zwischenziele.

    Es wurde rund um die Vorkonditionierung viel diskutiert und viel gefordert. Jetzt gibt es sie, zumindest für die neueren Enyaq‘s, aber man hört und sieht sehr wenig aus der Praxis, es gibt nur wenige Praxisberichte, und das jetzt im Winter.


    Man kann daher nur schwer einschätzen, was die Vorkonditionierung im realen Leben, unter den verschiedensten Rahmenbedingungen, wie SoC, Außentemperatur/Akkutemperatur, Anfahrtszeit/Anfahrtsstrecke bis zum Ladepunkt usw., wirklich leistet.

    Der letzte Absatz ist wirklich frech. Das entbindet also davon sorgsam mit personenbezogenen Kundendaten umzugehen und sie zuverlässig zu schützen? Die machen sich das wirklich einfach. Frei nach dem Motto, ist der Kunde doch selber schuld, wenn er so blöd ist und unsere Dienste nutzt.