Beiträge von HAL01

    Ionity Oberhonnefeld, direkt an der A3 gelegen, im schönen Westerwald. Der kleine Ladepark mit ca. 10 Ladesäulen, ist noch relativ neu. Der Platz ist großzügig, die Säulen lassen sich sehr gut anfahren.


    Direkt neben den Ladesäulen befindet sich eine schöne Bäckerei mit Toilette und Sitzmöglichkeiten innen und außen. Im Außenbereich sitzt man gute 20 Meter von den Ladesäulen entfernt und kann seinem Enyaq gemütlich beim Laden zuschauen, während man sich einen Kaffee und ein großes Stück Torte gönnt :)


    Gegenüber gibt es noch einen Ladepark von Allego, falls bei Ionity alles belegt sein sollte, oder das Laden bei Ionity nicht klappen will.


    Und es gibt direkt nebenan noch weitere Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten.


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    Und jetzt bräuchten wir noch eine Möglichkeit solche tollen Ladeparks als Favoriten im Enyaq speichern zu können und für die Ladeplanung einbeziehen zu können ;)

    Was heißt das denn konkret in der Praxis? Wird der Innenraum dann bspw. im Sommer langsamer heruntergekühlt und im Winter langsamer aufgeheizt bei der sanften Einstellung?

    Genau, es wird im Sommer langsamer heruntergekühlt, weil auf der kleinsten Automatikstufe der Luftdurchsatz geringer ist als auf höchster Automatikstufe. Es gibt aber Menschen, die mögen es nicht einem starken Luftzug ausgesetzt sein. Die wählen dann die kleinste Automatikstufe.

    Wem das nichts ausmacht, der wählt eine höhere Automatikstufe.


    Das gleiche beim Heizen. Dauert auf kleinster Automatikstufe länger, ist aber vom Luftzug her angenehmer.


    Es bleibt aber dennoch eine Automatik, in jeder einzelnen Stufe regelt die Automatik die Gebläsedrehzahl in einem gewissen Drehzahlband.

    Hört sich so an, als ob der Klimakompressor nicht läuft. Wenn er läuft, würde er die Innenluft trocknen und die Scheiben würden nicht beschlagen, bzw. nach relativ kurzer Zeit wieder frei sein.


    Hast Du vielleicht im Klimamenü „AC“, also den Klimakompressor, ausgeschaltet?

    Die Norweger haben halt Geld und können daher schlaue Ideen auch realisieren.

    Zudem ist deren Wirtschaft nicht im Ansatz so vielschichtig, wie in D und daher gibt es für Norwegen weniger Bereiche, auf die Rücksicht genommen werden muss.

    Und wir haben weniger Geld und können deswegen nur dumme Ideen realisieren?


    So einfach kann man den stockenden Ausbau der E-Mobilität in Deutschland nicht erklären. Da gehören noch andere Dinge dazu.

    Norwegen hat vor Jahren eine eindeutige Entscheidung getroffen und hat ab da konsequent auf ein Pferd, die Elektromobilität, gesetzt. Seitdem wird dieser Weg konsequent verfolgt.


    In Deutschland hat es nie eine eindeutige Entscheidung gegeben. Hier versucht man 4 Pferde gleichzeitig zu reiten und wundert sich, warum die Verbraucher keine E-Autos kaufen. Vielleicht möchten die Verbraucher erst sehen, welches der 4 Pferde das Rennen macht ;) ;(

    Aber wie das im wahren Leben auch ist. Aussehen alleine ist nicht alles. Es zählen auch die inneren Werte. ;)

    Das perfekte Auto, bei dem alles nur topp ist, vom Design über die Software, über die Fahreigenschaften, bis zur Ladetechnik, gibt es nicht. Irgendwo muss man immer Abstriche machen. Ich wäre bereit beim Design Abstriche zu machen, in einem gewissen Rahmen, wenn dafür andere Dinge topp sind.

    Lobby Arbeit der Autoindustrie, die auch zur Verunsicherung der Verbraucher beiträgt, kann man weit fassen. Es geht nicht nur um die reine Lobby Arbeit im Umfeld der Politik. Dazu gehört auch jegliche Art von Kommunikation der Autoindustrie, wie Marketing, aber auch so Aussagen wie die von Klaus Zellmer im Interview mit Matthias Speicher. So lange die führenden Köpfe der Autoindustrie öffentlich von e-Fuels fabulieren, werden die Verbraucher nicht mit wehenden Fahnen E-Autos kaufen.

    In Norwegen sind 9 von 10 Neuzulassungen ein E-Auto. Hier ein interessanter Artikel, was Norwegen anders macht. Ein wichtiger Punkt, Kontinuität, was die staatlichen Fördermaßnahmen angeht. Damit die Verbraucher Sicherheit haben und der Wille zur E-Mobilität dauerhaft erkennbar und spürbar ist. In Deutschland passiert genau das Gegenteil. Förderungen kommen und gehen, Ziele ändern sich ständig und die Verbraucher werden ständig verunsichert.


    Und, ganz wichtig, Norwegen hat keine Autoindustrie und somit keine Autobauer Lobby, die die Verunsicherung der Verbraucher noch befeuert und ständig auf der Bremse steht.


    Neun von zehn Neuwagen in Norwegen sind E-Autos
    In Deutschland entscheiden sich rund 85 Prozent der Neuwagenkäufer für einen Verbrenner, während in Norwegen fast ausschließlich Elektroautos zugelassen…
    www.n-tv.de