Beiträge von lytima

    Sei aber doch mal ehrlich: Gerade beim Auto wurde bisher in den seltensten Fällen wirtschaftlich entschieden, sondern rein Emotional.

    Da wurde der Mondeo "mit der großen Maschine" genommen. "Damit man auf der Autobahn mehr Durchzug hat, wenn man Überholen will". Das lässt sich mit Wirtschaftlichkeit nicht begründen. Das ist Emotion. Mehr nicht. Und das ist die Realität bei Neuwagen. Die "Kassenvariante" eines Autos wurde in den seltensten Fällen genommen. Kannst du auch hier beim Enyaq beobachten.


    Und jetzt auf einmal beim Elektroauto spielt genau diese Emotion, nach der Autos Jahrzehnte gekauft wurden keinen Rolle mehr, sondern der Wagen muss sich "lohnen". Stellt sich raus, wenn du nicht gerade nen Mercedes 200 SL gekauft hast, als der rausgekommen ist, "lohnt" sich kein Auto. Ist immer ein Verlustgeschäft.

    Streite ich nicht ab - du kannst beim Elektro viel PS einkaufen - was ist die Kassenvariante des Enyaq's 60 Akku? "Auto. Ist immer ein Verlustgeschäft." => vollkommen recht und beim Elektro noch viel schlimmer, da der Wiederverkaufswert, zumindest bei uns, sehr tief liegt.

    In meinen Augen darf man nicht immer nur auf das Geld schauen. Es gibt immer mal Investitionen, die sich nie amortisieren. Bei nem neuen Fernseher geht ja auch keiner hin und rechnet durch, nach wie viel Jahren sich der neuer Fernseher durch den geringeren Stromverbrauch amortisiert hat. Ich leiste meinen Teil an der Dekarbonisierung des Verkehrs indem ich 100% Ökostrom lade. Das ist ja schon ein Wert in sich, das bin ich meinen Kindern einfach schuldig.


    ICH möchte meinen Enkeln nicht sagen müssen, dass ich von einem CO2-freien Auto wieder auf einen Verbrenner gewechselt bin, weil ich Geld sparen wollte, um einmal im Jahr mit der Aida ne Schiffsreise zu machen (um es jetzt mal überspitzt zu sagen)

    Ich finde deine Haltung absolut nachvollziehbar und bewundernswert – gerade der Gedanke, Verantwortung für die nächste Generation zu übernehmen, verdient großen Respekt.


    Ich bin grundsätzlich offen für nachhaltige Technologien und sehe den ökologischen Nutzen eines Elektroautos durchaus. Dennoch ist die wirtschaftliche Kalkulation für mich aktuell sehr knapp. Der gesunkene Benzinpreis relativiert den Kostenvorteil des E-Autos deutlich, und das externe Laden ist in der Schweiz oft überrissen teuer – mit teils extremen Preisschwankungen und keiner klaren Preisstruktur.

    Hinzu kommt, dass es bei uns kaum staatliche Anreize für den Umstieg auf ein Elektroauto gibt. Der Markt wird weitgehend sich selbst überlassen, was bedeutet, dass die Entscheidung für ein E-Auto in erster Linie privatwirtschaftlich getragen werden muss – ohne steuerliche Vorteile, Förderungen oder klare Rahmenbedingungen.

    Ich finde, solche Investitionen sollten nicht nur ideell, sondern auch wirtschaftlich tragbar sein.


    Aber am Ende geht es doch darum, eine Entscheidung zu treffen, die sowohl mit den eigenen Werten als auch mit den persönlichen Lebensumständen im Einklang steht. Und wenn beides zusammenpasst – umso besser.

    Mich würde es wunder nehmen wer von Euch sich vorstellen könnte wieder zurück zu einem Verbrenner Modell zu wechseln ?

    Als ich damals den Enyaq angeschafft habe bin ich davon ausgegangen, dass sich die Benzin/Dieselpreise erhöhen und ich somit den Mehrpreis des Enyaq's schneller draus habe. Aktuell in CH sind die Benzinpreise stark gesunken und wenn ich öffentlich laden müsste würde sich das E-Auto sowieso nicht rechnen. Nach 4 Jahren Leasing muss ich sagen wäre wahrscheinlich ein Diesel günstiger gewesen - rein weil die Anschaffung über 10k günstiger gewesen wäre.


    Wir haben hier auch keinen Zuschuss vom Staat was einen Anreiz zum Neukauf eines E-Auto schaffen würde. Wie denkt Ihr darüber ?

    E-Auto

    PHEV ?

    oder Petrol ?

    Sehe ich genauso. Mein 4.0er steht seit 3 Wochen beim Freundlichen weil er nicht online gehen konnte. Jetzt wurde das Infotainmentsteuergerät gewechselt und alles ging wieder. Dann hätte noch final das Update gemacht werden sollen und beim dritten Steuergerät kam es dann zum Abbruch. Der gesamte Weihnachtsbaum ging an. Weitere Versuche blieben ebenfalls erfolglos. Bei zwei weiteren Enyaqs das Gleiche. Bin mal gespannt, wie es weitergeht.

    .. Super freue mich ja schon wenn meiner im Mai das Update bekommt. Ist das eher die Ausnahme oder haben Sie noch Bugs drin bei der Update Routine ?! Du schreibst ja bei zwei weiteren ist dies ebenfalls der Fall.

    Meiner sträubt sich auch konsequent immer noch vor dem Update. Er will einfach bei 3.2 bleiben. (RS Coupe EZ 12/22)


    Ist schon ein bisschen frustrierend, dass hier von Update's in anderen Software Ebenen geredet wird und Skoda es nicht schafft den Altbestand zeitnah auf 3.7 zu bringen. Was soll man da eigentlich von halten.

    Nix.. ist das Auto im Leasing, dann Zeit abwarten und dann entweder denn Hersteller wechseln oder halt nur das Fahrzeug. Aber mit der Kunden experiences würde ich den Hersteller wechseln.

    Von Skoda selbst per E-Mail, da ich gefragt hatte wann ich endlich Update von 4.1 auf 5.4 bekomme. Dies ist Info aus der Schweiz

    Kannst du die E-Mail posten ? Ich habe noch 4.0 kommt da auch das Update auf 4.1.2 ?

    Nur zur Info: In den Alben hat jemand aktuelle Bilder eines Enyaq mit 5.4 gepostet...

    Das freut mich für den Besitzer. Eventuell kann ja Speicher noch etwas dazu Posten oder in die Community News davon berichten ? Gerüchte die ich mitbekommen habe ist das ab KW 15 Updates für die v5 freigeschaltet werden von 5.2 => 5.4.. aber die 4er bleiben auf 4.1.. aber eben Gerüchte