Beiträge von matze-pe

    Ich bin gestern Abend per Tesla Self-Service-Check den neuen Juniper auch mal für 1 Stunde gefahren.


    Der Innenraum wirkt deutlich hochwertiger als im ersten Model Y.


    An den hinteren Türen gibt es scharfe Metallecken am Übergang zur Karosserie. Sehr cool finde ich den hinteren Monitor mit Netflix und YouTube sowie die elektrisch umklappbare Rücksitzbank. Diese lässt sich sowohl über den kleinen Monitor als auch per Knopfdruck aus dem Kofferraum umlegen und wieder zurückstellen. Die Beschleunigung war beeindruckend, und angezeigt wurden nur 140 Wh/km Verbrauch. Der Wert kann aber kaum stimmen – wir sind ziemlich sportlich gefahren, teilweise auch mal über 200 km/h. Wahrscheinlich wird der Verbrauch weiterhin geschönt dargestellt.


    Das smarte Herbeirufen hat auf anhieb per App funktioniert (im Vergleich beim Enyaq klappte nicht sofort).


    Im Dunkeln sieht das Heck mit der Beleuchtung richtig schick aus. Das Lichterspiel haben wir ausprobiert, und ich konnte als Gast per App vollen Zugriff auf das Auto nehmen.


    Was mich allerdings stört: Der Autopilot fährt konstant z.B. mit 100 km/h und reduziert erst am Schild die Geschwindigkeit. Man fährt also ein paar hundert Meter mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit in einer Begrenzungszone. Da ist der Eco-Assist vom Enyaq um Welten vorausschauender und angenehmer.


    Der Autopilot hat außerdem zwei Mal in der einen Stunde in den Gegenverkehr eingelenkt. Ich musste eingreifen, weil er auf der Landstraße in einer Kurve die Mittellinie überfahren hat und abrupt nach links zog – ein ziemlich schreckhafter Moment. Die Scheibenwischer haben drei Mal ohne ersichtlichen Grund gewischt.


    Es gibt auch kein kapazitives Lenkrad: Man kann gut zwei Minuten im Autopilot fahren, ohne dass eine Fahrerinteraktion gefordert wird. Danach muss man das Lenkrad bewegen, damit er weiterläuft – was dazu führt, dass man bewusst kleine Schlenker machen muss.


    Mein Fazit: War interessant, und mich als ITler hat die Software abgeholt – die Qualität im Innenraum ist hochwertiger als im ersten MY, die Assistenten haben mich gar nicht abgeholt und emfinde sie gefährlich, und das hier schön gerechnete Verbrauchswerte angezeigt werden kann auch nicht stimmen.
    Ich war froh, wieder im Enyaq zu sitzen, die 3.x SW ist im Vergleich zwar mega lahm aber das Auto ansich ist viel hochwertiger.

    Oberleinsiedler nein, dass sind die feldmassnahmen von den jeweiligen Fahrzeugen aus dem FIN Checker.


    3.8.2 ist öffentlich, auch bei VW die den Ladebug mit 3.7 haben.

    3.8.3 ist eine Erweiterung von 91GO Maßnahme, dass die mit 3.0 direkt auf 3.8 kommen.

    eSwimmer-77


    3.8.1 ist die Maßnahme für OTA von 3.7 auf 3.8

    3.8.2 ist die Maßnahme in der Werkstatt von 3.7, wenn man vom Problem mit dem 2phasigen Laden betroffen ist

    3.8.3 ist die Maßnahme in der Werkstatt, wenn man noch von 3.0 kommt


    Angezeigt werden alle drei "Maßnahmen" als 3.8

    Ich frage mich zudem, was das für ein BMS ist, dass den (r)SOH anzeigt, positive Veränderung aber offenbar nicht mit bekommt.

    Ist vermutlich tatsächlich nur ein besserer Zähler. Simply clever...

    es kann auch sein, dass die Berechnung des SOH angepasst wurde, ich hatte vorher 5% pro Jahr. Ich schaue mal im halben Jahr ob 2-3% weniger sind oder sie jetzt schneller „altern“.



    Hier was zum rSOH und zum mSOH:



    rSOH – relative State of Health

    • Misst den Zustand der Batterie bezogen auf ihre ursprünglich spezifizierte Kapazität.
    • Formel (vereinfacht):
      rSOH = aktuelle nutzbare Kapazität / ursprüngliche Nennkapazität x 100%
    • Beispiel: Wenn die Batterie ursprünglich 100 Ah hatte und jetzt noch 85 Ah liefert → rSOH = 85 %.


    mSOH – measured (oder manchmal „modelled“) State of Health


    • Misst den Zustand bezogen auf die im Moment mögliche maximale Kapazität, unter Berücksichtigung aktueller Betriebs- und Ladebedingungen.
    • Wird oft aus Messdaten oder einem Batteriemodell berechnet.
    • Kann bei Temperaturänderungen, Ladezyklen oder Messunsicherheiten kurzfristig schwanken.


    Anwendungsbereich


    • rSOH wird meist für den Langzeitvergleich verwendet – wichtig für Garantien und Lebensdauerprognosen.
    • mSOH ist eher für den tagesaktuellen Betriebsstatus relevant – z. B. für das Batteriemanagementsystem (BMS), um Ladestrategien zu optimieren.