Beiträge von PiranhA

    ist schon richtig .. dann sind wir beim BEV dort wo Verbrenner immer schon waren - mit 15 Jahren Verzögerung (nach Modellende!!). Oder welches Bugfix hat früher (vor Erfindung der EDV) das ungewollte Aufschließen eines Pkw verhindert?


    Entfernen von Diensten? Schwierige, wenn sie Gegenstand des Kaufvertrages waren.

    Genau darum geht es ja letztendlich. Software genauso zu behandeln, wie Ersatzteile.

    Welche Dienste sind denn Teil des Kaufvertrags? Navi mit Online-Verkehrsinfo und was sonst? Ich bezog mich jetzt eher auf so Dinge wie den Kalendar mit Google Integration. Früher gab es ja bspw. Satelitenbilder im Navi von Google, bis das aus Lizenzgründen irgendwann rausgeflogen ist. Wenn ich da in Richtung Tesla schiele, dann denke ich da eher an Drittanbieter-Apps wie Spotify oder Netflix. Da ist das Angebot bei VW bisher noch dünn, aber das ist für die nächsten Jahre bereits angekündigt.

    wozu braucht man nach 15 Jahren Updates noch Support. Dann sollten alle Bugs gefixt sein und mit den nicht gefixten kann man dann leben.

    Im wesentlichen braucht es für den Zeitraum Sicherheitsupdates. Wenn es bspw. plötzlich ein Bug gibt, der ein unerlaubtes Aufschließen über die Web-Dienste ermöglicht.

    Oder stell dir vor für die Verkehrsinfos wird die API geändert, dann braucht es da auch ein Update im Auto, damit er weiterhin die Dienste verwenden kann.

    Hinzu kommt, wenn bspw, irgendwelche integrierten Dienste abgekündigt werden, dass die einfach entfernt werden.


    Ansonsten würde ich aber auch keine größeren Updates mehr erwarten, sobald mal das Facelift oder die nächste Generation draußen ist. Da wird es eher auf kleinere Bugfixes rauslaufen, die sich problemlos integrieren lassen.

    Ich habe das Fahrzeug mit 100% SoC erhalten und sollte es auch mit 100% SoC retournieren. Grundsätzlich verständlich, aber nicht zu Ende gedacht.

    Ich stelle mir das auch praktisch etwas schwierig vor. Da muss man ja eine Ladesäule in weniger als 5 km Entfernung haben, sonst bist du ja sofort wieder auf 99%.

    Wenn ich da von zu Hause mit 100% los fahre, komme ich vielleicht mit 95% an.

    Weiß jemand Bescheid, ob die Assistenzsysteme erst eine gewisse Zeit der Kalibrierung während der Fahrt benötigen um ordnungsgemäß zu funktionieren?

    Gemeint ist hier insbesondere Verkehrszeichenerkennung und TravelAssist.

    Also die Kamera kalibriert sich beim Start, aber das ist normalerweise innerhalb weniger Sekunden erledigt. Bei meinem Octavia leuchtet da manchmal kurz ein Symbol auf, welches auf die Einschränkung beim Front Assist hinweist. Eine Fehlermeldung mit Ton ist allerdings nicht normal.

    Ich hab nur ab und zu Probleme mit dem GPS. Dann ist das pACC eingeschränkt und es gibt eine Fehlermeldung. Normalerweise sollte die Systeme aber nach ein paar Sekunden verfügbar sein.

    Ich hatte aus dem Grund auch kurzfristig überlegt, ob das Model Y eine Alternative wäre, doch die Ersparnis wirkt sich bei mir dann nicht so sehr aus, als dass ich die Tesla-Kröten habe schlucken wollen. Noch dazu wäre für die Firma die Leasinggebühr um einiges höher gewesen, als beim bestellten Enyaq.

    Ging mir ähnlich. Zum einen ist man schnell über der 60k Marke und profitiert damit nicht mehr von der 0,25% Regel. Zum anderen sind bei uns auch die Versicherungsgebühren für den Tesla knapp doppelt so hoch. Da ist man dann gleich bei 100 Euro mehr pro Monat.

    Bei uns gibt es etwa 12 Ladeplätze auf Arbeit. Aktuell kann dort jeder Mitarbeiter kostenfrei laden. Parken ist nur gestattet, solange das Auto lädt. Klappt im Moment recht gut, da achten die Kollegen schon selber drauf.

    Bei uns kann man auch noch kostenlos laden. Genügend Ladeplätze gibt es eigentlich auch noch. Aktuell fast 240, was 16,5% alle Stellplätze am Standort sind. Pool-Fahrzeuge mit festen Stellplatz kommen da noch oben drauf.

    Vor Corona waren die Ladestationen dann irgendwann von Verbrennern belegt, weil alle anderen Parkplätze bereits belegt waren. Mittlerweile gibt es ein zusätzliches Parkhaus und viele arbeiten jetzt eh remote.

    Vor kurzem mussten bei einem Gebäude aber die Ladestationen abgestellt werden, weil es ein paar Mal zu Stromausfällen kam. Da wurde es dann eng, weil die sich dann auf die anderen Parkplätze verteilt haben. Lag aber nicht an den Ladestationen, man hat nur alle nicht-essentiellen Verbraucher abgeklemmt (sogar Warmwasser).

    Da wird sich in Zukunft auch einiges ändern. Für den Kunden ist das doch alles gleich. Er kauft ein Auto bei Skoda und der Verkäufer ist sein direkter Ansprechpartner. Dass da Händler, Importeur und Hersteller eigene Entitäten mit unterschiedlichen Interessen sind, ist doch nicht vermittelbar.

    Letztendlich wird man wie bei Tesla das Auto online bestellen. Rabatte werden abgeschafft und damit auch die Konkurrenz zwischen den Händlern. Die kriegen die Aufträge zugewiesen und kümmern sich quasi nur noch um die Übergabe.