Die meisten hier wissen, dass ich Michael Schmitt nicht mag, zumal ich ihn schon mal live im Café neben der Ladesäule ertragen musste. Soviel sei schon mal der Transparenz wegen vorangestellt. Er klagt aber - soweit ich das in seinem Video richtig verstanden habe - auf Schadenersatz. Das ist dann eine zivilgerichtliche Klage, die nur dazu führen kann, dass ihm im besten Fall der entstandene Schaden (23 Cent) erstattet wird. Das wird dann zunächst nichts daran ändern, dass EnBW bis zu 89 Cent für Adhoc Laden verlangt. Wenn er - oder wir - für die E-Mobilität etwas erreichen wollen, dann hätte er bei der Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Strafanzeige stellen müssen (geht auch online) und den Staat dazu bewegen müssen, EnBW zu zwingen, sich an die geltenden Gesetze zu halten. Wobei ich nicht weiß, ob EnBW hier überhaupt gegen bestehende Gesetze verstößt. Wenn nein, dann müsste man an den Gesetzgeber heran, also nach Berlin, nicht zur EnBW-Zentrale.
Klayer Nur dadurch, dass andere auch unsinnige Klagen einreichen, wird die Klage von MS nicht besser.
Und jetzt versteht mich mal nicht falsch. Ich bin ja nicht gegen niedrige Adhoc Ladepreise. Ich finde das Vorgehen von MS unsinnig und sogar im schlimmsten Fall schädlich für die E-Mobilität. Ich sehe schon die Schlagzeilen "E-Auto Fahrer verliert vor Gericht".