Beiträge von Langstreckenfahrer

    Segeln vor dem Berg mag zwar für den Segler effizient sein aber strapaziert doch die Nerven der hinterher Fahrenden....vorallem weil du damit einen Gummibandeffekt hinter dir auslöst und damit den Verbrauch aller anderen steigerst.

    Weder in Stralsund noch im Hochwald ist der Verkehr so dicht, dass es einen Gummibandeffekt gäbe. Und da ich viel TA fahre, strapaziere ich mit TA auch die Nerven der hinter mir fahrenden, sorge aber auch dafür, dass die kein Knöllchen bekomme und senke noch deren Durchschnittsverbrauch. Also tue ich viel für das Gemeinwohl.

    Ich sehe schon, dass der Verbrauch dann höher ist. Auch das Fahren mit TA sorgt für leicht höheren Verbrauch. Einfach, weil der nicht vorausschauend fahren - speziell segeln - kann.

    Ich bin voll und ganz bei FoG. Dem einmaligen Test (Zufall) von Jens traue ich auch nicht. Und das zum TA kann ich aus meiner Erfahrung auch bestätigen.


    Physikalisch betrachtet, muss m. E. der B-Modus schon wegen der Wandlungsverluste weniger effizient sein als Segeln. Übrigens segeln die 2,3 Tonnen ziemlich lange.


    Praktisch habe ich die letzten etwas mehr als 3.000 km festgestellt, dass vorausschauendes selbst fahren in aD die effizienteste Fahrweise ist. Vor Kuppen lasse ich den Enyaq übrigens auch Segeln. Dort wo sonst bergauf eher 40-50 kWh/100 km benötigt werden, bekomme ich dann über den „Segeleffekt“ so etwa 2 kWh/100 km rekuperiert. Nach der Kuppe segelt er dann auch noch eine Weile und nimmt dabei wieder Fahrt auf. Also beschleunigen mit Rekuperation. Das kann Eny (noch) nicht.

    Und im Nov 2035 kommt der 911er Porsche :thumbup:

    Der wird m. E. viel früher elektrisch kommen. Ggf. mit neuer Modellbezeichnung. Da kann man eine schöne Marketing-Story draus machen. Vom 356 über den 911 zum E??


    Sportwagen waren schon immer die technischen Vorreiter. Und so preiswert wie in einem E-Auto bekommst Du weder die Beschleunigung hin noch einen Allrad.

    Man kann schon Verbrenner verbieten und E-Autos in den Himmel loben.

    Nur heute wird schon von Stromknappheit in den nächsten 2 Jahren geredet und wir haben nur einen

    sehr kleinen Anteil von E-Autos. Wenn der Anteil rapide ansteigt, Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke abgestellt

    werden, wer stösst dann die E-Autos?

    Wenn alle Autos in Deutschland E-Autos wären und man einen realistischen Alltagsverbrauch unterstellt, dann wäre der Mehrbedarf an Strom 15%. Das halte ich für machbar.

    Ich bin grundsätzlich bei Selenium, dass es der Markt regeln sollte. Und ich bin sogar der Überzeugung, dass es der Markt auch ohne die EU-Gesetze regeln wird. Es werden in zehn Jahren keine Verbrenner mehr nachgefragt werden. Soweit lehne ich mich aus dem Fenster.


    Zur Einschränkung von Selenium, dass das Verbot nicht für Polizei, Krankenwagen, etc. gelten wird. Ich habe den genauen Wortlaut noch nicht gelesen, aber der Tagesschau entnehme ich, dass das Verbot für PKW und leichte Nutzfahrzeuge gilt.

    Aber nun:

    - Die Polizei auf der Insel Norderney fährt schon elektrisch

    - In anderen Städten habe ich auch schon E-Polizeiwagen gesehen

    - Die Schweizer Polizei hat mehrere Enyaqs angeschafft

    - In Bayern fährt die Polizei teilweise schon elektrisch Motorrad

    - Krankenwagen haben alle eine Plug-in-Batterie an Bord (für das Equipment). Etwas größer und der fährt auch elektrisch (die üblichen Strecken dürften hier sogar vollelektrische Krankenwagen entgegenkommen)

    - Warum glaubt Ihr eigentlich, dass DHL Deutsche Post und Amazon E-Autos entwickeln? In voreilendem Gehorsam auf ein Gesetz? Vergiss es. Die Post war sogar mal der größte Produzent von E-Autos in Deutschland. Die haben das Thema angeschoben. Könnte es wegen dem Hype ESG sein? Auch das glaube ich weniger. Natürlich müssen sich Unternehmen auch nach ESG-Kriterien messen und bekommen langfristig auch nur Kapital, wenn sie gute ESG-Scores haben. Aber da steckt m.E. weniger ein ökologischer als ein ökonomischer Grund dahinter. Bei den typischen Fahrten der Paketdienste sind E-Autos einfach effizienter und langfristig preiswerter auf der Kostenseite der Unternehmen.


    - Und sogar beim Militär ist man E-Fahrzeugen nicht abgeneigt:

    Ich lebe bekanntermaßen in der Nähe von Trier. Was eher unbekannt ist, ist das in Trier die WTD 41 ist. Das ist die Wehrtechnische Direktion. Die 41 ist zuständig für die Erprobung und Testung aller landgebundenen Fahrzeuge, die die Bundeswehr einsetzt. Vor etwa 5 Jahren konnte ich dort am Tag der offenen Tür schon einen Radpanzer mit E-Antrieb anfassen. Auch Rheinmetall und Kraus-Maffei-Wegmann arbeiten schon lange an derartigen Systemen.