Beiträge von Langstreckenfahrer

    Nur mal so nebenbei, damit das Bashing der Ölkonzerne aufhört. Ihr wisst schon, dass Shell, also die Aktiengesellschaft Royal Dutch Shell der größte europäische Ölkonzern und der fünftgrößte Ölkonzern der Welt ist. Die verdienen ihr Geld nicht hauptsächlich mit dem unsinnigen Tankrabatt von Christian Lindner (sorry, das ist jetzt auch schon Bashing), sondern damit, dass die Marge bei gegebenen Förderkosten und steigenden Weltmarktpreisen einfach steigt, sozusagen Windfall Profits.


    Übrigens ich hätte zwei Ideen, damit Ihr Euch nicht über die Gewinne aufregt:

    a) Aktien von solchen Gesellschaften kaufen (dies ist keine Anlageberatung)

    b) Euch ein E-Auto kaufen. Ich habe gehört, von Skoda gibt es ein begehrtes Modell 😉

    Und hier auf Wunsch von Monyaq die Bilder, wie bzw. wo der Marderschutz bei mir eingebaut ist.


    Ich habe das batteriebetriebene Modell M 9700 von K&K. Dieses hat 6 Kontaktpunkte (sogenannte Bürsten) und einen Ultraschalllautsprecher.


    Bild 1 mit der Übersicht, dem Steuer- und Batteriegerät rechts und den Kontaktbürsten 1, 4, 5 und 6


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    Auf Bild 2 tiefer unten der US-Geber und die Bürste Nummer 2. Zur besseren Orientierung auch nochmals Bürste 1 markiert.


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    Auf Bild 3 dann links unten, wenn ich vor der geöffneten Haube stehe die noch fehlende Kontaktplatte 3.


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    ... nun was Anlagen angeht, bin ich eher Antizykliker, das nur nebenbei.


    Du hattest von gleichbleibendem Verbrauch geschrieben.

    Wenn Du mich zitierst, dann bitte vollständig, siehe hier:

    Also mal ganz realistisch. Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird zu mehr Stromangebot und damit bei gleichbleibenden Verbrauch zu sinkenden Preisen führen. Nun könnte zwar die E-Mobilität und Wärmepumpen dazu führen, dass auch die Nachfrage steigt, aber viele BEV-Fahrer und WP-Nutzer erzeugen „ihren“ Strom über PV selbst. Daneben entstehen aber aktuell große PV-Freilandanlagen und auch Onshore-Windparks werden zunehmend gebaut.


    Öl und Gas werden aber immer knapper, je mehr verbraucht werden.

    ... ist es nicht ein wenig naiv in Zeiten der Energiewende, in der man Mobilität, Heizung und Industrie weg von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energieträern bringen möchte, davon auszugehen, dass der Stromverbrauch gleich bleibt?


    Ich für meinen Teil gehe eher davon aus, dass mit zunehmender Elektrifizierung von Autos, Heizung und vor allem Industrie der Stromverbrauch in den nächsten 10 - 15 Jahren mindestens verdoppeln wird.

    Natürlich bin ich nicht naiv und habe ja auch geschrieben, dass die Stromnachfrage steigen wird. Wovon ich halt wenig halte sind Aussagen wie "ich gehe davon aus...", "ich glaube...", "ich befürchte...".


    Wir alle tappen immer wieder in psychologische Fallen, u.a. in die, Trends weiter fortzuschreiben. Immer wenn die Aktienkurse am Höchstpunkt sind nachdem sie jahrelang gestiegen sind, dann werden die Trends fortgeschrieben und die Leute glauben, die Kurse steigen weiter. Wenn aber die Aktienkurse mal zwei oder drei Jahre lang gefallen sind, dann kommen die Weltuntergangsszenarien und es wird prophezeit, dass die Aktien weiter fallen. Nun ersetzt mal das Wort Aktien durch Inflation oder durch Strompreis. Das ist der Kern, den ich meine.


    Und bitte nicht übertreiben mit den Annahmen. Wenn wir innerhalb der nächsten Sekunde alle Autos gegen E-Autos tauschen, dann benötigen wir in D rund 15% mehr Strom als bisher. Vgl. https://www.wiwo.de/technologi…der-strom/20231296-2.html bzw. auch https://www.verivox.de/strom/n…uf-dem-pruefstand-121979/

    Das wird aber nicht passieren, auch nicht im Jahr 2035 wird das so sein. Wie stark nimmt im Gegenzug der Ausbau erneuerbaren Energien zu?

    Mir macht das auch ein wenig Sorgen.


    Als Stadtbewohner ist es mir nicht möglich, Strom selber zu erzeugen. Ich muss also den Strom vollumfänglich kaufen. Inzwischen gibt es zwar noch diverse "Preisoasen", allerdings gibt es auch bereits jetzt ger nicht so wenige Anbieter, die 0,65€ und mehr pro kWh berechnen. Ich gehe davon aus, dass das auch erst der Anfang der Preisspirale ist.

    M.E. sind das Abwehrkonditionen, da die Stromanbieter aktuell keine Neukunden haben wollen. Ich kenne - meinen Tarif eingeschlossen - viele Tarife unter 30 Cent/kWh.

    Das kann sogar passieren, wenn zu wenig davon verkauft wird…. Da gibt es einige Prognosen in diese Richtung.

    sehe ich so noch nicht. Zwar versucht die EU bis 2050 klimaneutral zu werden, aber viele andere Staaten (USA, China, Indien, etc.) werden weiterhin Nachfrager bleiben. Eins ist aber recht sicher: Die Vorkommen an all und Gas sind endlich.

    Also mal ganz realistisch. Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird zu mehr Stromangebot und damit bei gleichbleibenden Verbrauch zu sinkenden Preisen führen. Nun könnte zwar die E-Mobilität und Wärmepumpen dazu führen, dass auch die Nachfrage steigt, aber viele BEV-Fahrer und WP-Nutzer erzeugen „ihren“ Strom über PV selbst. Daneben entstehen aber aktuell große PV-Freilandanlagen und auch Onshore-Windparks werden zunehmend gebaut.


    Öl und Gas werden aber immer knapper, je mehr verbraucht werden.

    Ich rechne wie folgt. Bisher hatte ich einen Diesel, der sparsame 5,5 Liter auf 100 km verbraucht hatte. Das macht rund 11 EUR auf 100 km. Jetzt fahre ich den iV 80 mit 16,5 kWh/ 100 km (Schnitt der letzten 8.000 km). Das wären selbst bei 50 Cent/kWh nur 8,25 EUR. Break Eveen wäre somit bei horrenden 67 Cent.


    Also: E-Auto lohnt mehr denn je.