So, heute war dann der Umbau des Marderschutzes. Ich bin mit meiner Werkstatt wieder voll zufrieden. Meine Beanstandungen wurden ernst genommen, der Meister hat sich Zeit genommen und auch direkt gesagt, dass der Lautsprecher dort wo er war definitiv nicht hingehört. Der Mitarbeiter, der den ursprünglichen Einbau gemacht hatte, hat es sich einfach gemacht. In der Tat ist wenig Platz, aber der Kollege, der heute den Umbau gemacht hat, hat noch ein paar tiefere Punkte für die Kontaktplatten gefunden und das System dementsprechend etwas umgebaut. Und der Ultraschalllautsprecher sitzt jetzt tief und kann relativ frei von links nach rechts strahlen und so den Bereich zwischen den Rädern (also den potenziellen Einstieg für den Marder) ausleuchten (beschallen). Aber auch mal ganz interessant, den Enyaq von unten zu sehen. Der Boden ist komplett verkleidet (Kunststoffverkleidung vorne, dann die glatte Batterie und hinten unterm Motor wieder eine Kunststoffverkleidung).
Interessante Details vom Meister zum Hochvoltsystem:
Die Hochvoltkabel sind so gut geschützt, dass es äußerst unwahrscheinlich ist, dass ein Marder diese durchbeißt. Er hat mir dann auch mal ein Stück konfektioniertes Kabel mit Steckern in die Hand gedrückt. Die sind mit gewelltem Panzerrohr ummantelt und mit Textilband. Was ich gar nicht wusste, ist dass in jedem „Strang“ noch eine 12 V Steuerleitung verläuft und Strom nur dann fließt, wenn es hier keine Beschädigung gibt, also wie beim Ladekabel. Nur wenn das ganze System fehlerfrei ist, öffnen die Schütze.