Richtig, der Gesetzgeber muss es zulassen und irgendwann werden wir uns entweder von dem Luxus trennen müssen, dass wir jederzeit soviel Strom wie wir wollen aus dem Netz ziehen oder wir müssen bereit sein, Stromspeicher zu akzeptieren wie beispielsweise ein Pumpspeicherwerk.
Beiträge von Langstreckenfahrer
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Deshalb meine hier zitierte Frage, ist der Enyaq überhaupt notstromfähig oder braucht er die 50 Hz aus dem Netz und wie hoch ist der maximale Anlaufstrom.
Auch die meisten Inselanlagen können nur Strom für ausgewählte Verbraucher liefern, ich meine einen Backofen und Herd kann man damit nicht betreiben.
Das was Nextmove mit dem Ioniq 5.mal getestet hat mit 3,5 kw ist doch eher Spielerei.
Bei mir ist das so, dass mein Wechselrichter im Falle des Stromausfalls sich selbst ein Dreiphasennetz vorgaukelt (aufbaut) und somit autark vom Netz ist. Die Leistung des Wechselrichters und des Speichers sind so hoch, dass bei mir das gesamte Haus angeschlossen ist. Aber aktuell scheint es noch immer der Normalfall zu sein, dass üblicherweise zwei oder drei einphasige Stromkreise an die Notstromversorgung angeschlossen werden können. Damit wäre dann auch grundsätzlich der Enyaq zu laden. In der Praxis wird es dann daran scheitern, dass der Hausspeicher zu klein ist und ich natürlich primär die Heizung und die Kühl- und Gefriergeräte versorgt haben möchte. Im Sommer, wenn die Module volle Leistung bringen, sollte auch der Enyaq zu laden sein.
Oder meintest Du umgekehrt, Enyaq versorgt das Haus?
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Ist das dann noch Protest oder schon Diebstahl?
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Ich bin da eher der vertrauensvolle. Ich stecke immer erst an und halte dann meine Ladekarte vor. Das hat meist auch geklappt. Wobei FoG wohl aus Sicht der meisten Ladesäulen es richtig macht. Nachdem ich per Karte freigeschaltet habe sagt die Säule nämlich immer, ich solle das Kabel anschließen.
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Selenium: Alles richtig erklärt, aber für den höheren Verbrauch der größeren Felgen ist m.E. eher verantwortlich, dass die größere Felge weniger geschlossen ist als die kleinere. Das sieht man auf Deinem Bild sehr gut. Danke dafür! Geschlossen sind nämlich die Nabe und die Reifenflanke. Der Rest macht mächtige Verwirbelungen und beeinflusst die Aerodynamik negativ. Bei den energiesparenden Reifen gehen die Reifenhersteller sogar soweit, dass die Beschriftungen nicht mehr erhaben (positiv) sind, sondern negativ.
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Gestern war ich 160 km mit Anhänger auf der Autobahn unterwegs und war angenehm überrascht was den Verbrauch angeht.
Rücktour 160 km Anhängerkasten 60 cm hoch ca.1400 kg schwer Durchschnitt 79 km Verbrauch lag bei 32,9 kWh. Das finde ich okay. Geladen auf 95 % rest Strecke 124 km angekommen mit 32% 77km restreichweite. Das ganze im Flachland bei etwa 6 Grad.
Oh je, den Verbrauch finde ich aber schon ganz schön hoch. Bei 60 cm Höhe dürfte der Anhänger aerodynamisch hinter dem Enyaq kaum ins Gewicht fallen. Die 1,4 Tonnen schon, aber hast Du damit nicht schon das zulässige Anhängegewicht überschritten?
Ich habe einen Mini-Wohnwagen bestellt, der rund 190 cm hoch ist. Da bin ich schon mal gespannt, wo mein Verbrauch liegen wird.
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So ein wenig erinnert mich die Diskussion um EE an mein eigenes Verhalten bis zum Einmarsch Putins in die Ukraine. Wir haben ein EFH mit Satteldach. Auf der Südwestseite gibt es seit dem Bau im Jahr 2002 eine thermische Solaranlage zur Heizungsunterstützung im Winter und zur Warmwasserversorgung im Sommer. Daneben gibt es ein Dachflächenfenster, eine Sattellitenschüssel und zwei Strangentlüftungen. Meine Frau sprach schon vor zehn Jahren von einer PV-Anlage und ich konterte damit, dass wir:
1. Bekloppt wären, auf Nord-Ost bei 45 Grad Dachneigung PV zu installieren
2. Auf SW kaum Fläche übrig ist
3. Der untere Teil von SW auch noch im Winter vom Nachbargebäude verschaltet wird
4. Es monetär kaum lohnen sei und ich mit Aktien eine höhere Rendite erziele
usw.
Sprich, ich habe immer einen Grund gesucht, warum es nicht geht und warum es auch nicht sinnvoll ist. Bis zu dem Tag, wo sich mein Verhalten durch einen äußeren Einfluss verändert hat. Ab diesem Zeitpunkt suchte ich nicht mehr nach Gründen, warum es nicht geht, sondern nach Lösungen, wie es geht. Nun haben wir 13,2 kWp verteilt auf NO und SW, die Satellitenschüssel versetzt, das Verschattungsproblem gelöst und einen Speicher im Keller.
Dieses Verhalten, am Bekannten festzuhalten, ist eine typische kognitive Verzerrung. Daniel Kahnemann (Psychologe und Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften. Übrigens sehr lesenswerte Bücher) konnte diesen Effekt in mehreren Experimenten sicher nachweisen. Neben diesem Status-Quo-Effekt gibt es noch den Ankereffekt. Sprich wir lassen uns bei unseren Entscheidungen von der jetzigen Situation leiten, auch wenn diese für die Zukunft gar keine Rolle spielt.
Eigentlich hätten mir meine kognitiven Verzerrungen bewusst sein müssen. Leider waren sie mir in Sachen PV lange nur bekannt, aber nicht bewusst. Ich behaupte jetzt mal, dass diese Effekte den meisten Bürgern gar nicht bekannt sind und unseren Politikern zumindest überwiegend nicht bewusst.
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Wenn man den doppelten Ladeboden ab Werk hat und "Klettwinkel" vom Transportpaket, dann kann man die Winkel einfach gerade dort hinkletten. Das ist dann fast gleich wie die Fächer. Ich hab mit noch zusätzliche von diesen Winkeln besorgt, da die echt praktisch sind.
Kannst Du mal bitte ein Bild davon einstellen.
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Langstreckenfahrer , Deine Reichweite habe ich gerade aktuell bei 73% SoC.

Du mit Deinem Hypermiling 😁
Ich schätze aber mal, dass meine Durchschnittsgeschwindigkeit mindestens um den Faktor 2 höher ist 😉