Beiträge von Langstreckenfahrer

    Und ich springe auf Deinen Zug trotzdem nicht auf, Langstreckenfahrer , denn ich bin mir zu 120% sicher, dass in Rekuperationsstufen I und II keine Bremslichter leuchten. Ich achte auf sowas sehr genau.

    Dann mal hier die harten Fakten:

    1. Bremslichter müssen angehen, wenn auf Das Bremspedal gedrückt wird

    2. Bremslichter müssen angehen, wenn durch Fahrassistenzsystem ausgelöst und Verzögerung größer 0,7 m/s2

    3. Bremslichter müssen immer angehen, wenn Verzögerung größer 1,3 m/s2

    4. Selektives Eingreifen durch ESP, ESC dürfen keine Bremsleuchten angehen


    Die Rechtsgrundlagen dazu:


    Bremsleuchte – Wikipedia
    de.m.wikipedia.org

    Auch hier NEIN, denn die Bremslichter werden beim Betätigen der Paddles IMMER erst mit der 3. Stufe eingeschaltet. Und beim Betrachten der Rekuperationsleistung im Infotainment sieht man sehr gut, dass die Verzögerungsleistung der einzelnen Rekuperatiosstufen oberhalb von ca. 10 km/h immer gleich hoch ist und erst ab unter ca. 10 km/h sinkt.

    Vorsicht an der Bahnsteigkante. Damit widersprichst Du @LiberTango und Kermit ’s Erfahrungen. Hierzu würde ich gerne mal ein Statement vom Fahrzeughersteller hören. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass das Aufleuchten der Bremslichter nicht an das Treten des Bremspedals (wie zur Urzeit der Autos) oder das Betätigen der Lenkradwippen gebunden ist, sondern an die gemessene Verzögerung.

    Ich habe viele Konfigurationen gesehen ,und bin einfach gespannt was passiert,und hoffe natürlich das ich keinen Denkfehler begebe :)


    Musste meine Frau eh schon überzeugen, jetzt muss das total cool werden sonst kann ich mich warm anziehen :😀

    Genau deswegen geben wir Dir doch hier in diesem tollen Forum Tipps, Ratschläge und auch andere Sichtweisen mit.

    Die Bremswirkung ist in Stufe 1, 2 oder 3 (egal ob über Pedals oder B-Modus, Sport-Modus, etc.) immer unterschiedlich. Also z.B, in Stufe 2 ist die Bremswirkung bei langsamer Fahrt gänzlich anders als bei hohem Tempo. Daher würde ich nicht so absolut behaupten, dass in 1 die Bremslichter nicht angehen, aber in 2. Ohne es zu wissen, gehe ich davon aus, dass das Leuchten der Bremslichter über die Verzögerung des Wagens gesteuert wird.

    Es geht doch erstmal gar nicht um die Frage Speicher ja oder nein. Ein Speicher macht die Anlage monetär gesehen immer weniger rentabel. Bei Deiner Herangehensweise würde ich eher die Anlage kleiner wählen, so dass sie zu Deinem Verbrauchsprofil passt. Wenn Deine Entstehungskosten pro kWh höher sind als Deine Einspeisevergütung, dann gilt es eben möglichst wenig einzuspeisen. Wenn Du den Speicher nicht möchtest - absolut nachvollziehbar - dann mach auch weniger Module aufs Dach und spare dadurch Investitionskosten. Wie gesagt - sorry wenn ich mich wiederhole - aber wenn die Entstehungskosten höher sind als die Einspeisevergütung, dann musst Du möglichst wenig einspeisen, sonst wird es immer ein Verlustgeschäft.


    Das ist m.E. in der Tat eine Milchmädchenrechnung. Schau mal in Deine Rentabilitätsberechnung. Deine Erzeugungskosten sind wahrscheinlich höher als Deine Einspeisevergütung. Deine Einspeisevergütung beträgt bei 16,8 kWp 7,75 Cent. Das Ziel muss m. E. sein, den Eigenverbrauch so hoch wie möglich zu halten, ansonsten verlierst Du mit jeder eingespeisten Wh.

    Nachdem ich ja heute Morgen „angegriffen“ wurde, dass mein Verbrauch von gestern Abend nicht real sei, habe ich heute die gleiche Strecke (Heimfahrt von der Arbeit) mit höherer Geschwindigkeit (120 km/h auf der AB) gefahren. Ich bin sogar ein paar Kilometer mehr gefahren damit der AB-Anteil höher ist (statt durch die Stadt über die AB außenrum). Identisch waren die Abfahrtszeit sowie die Temperatur. Die von Laemat geforderten 160 km/h kann ich nicht fahren, da dass in Luxemburg ein Gesetzesverstoß wäre.


    Mit dem Verbrauch bin ich immer noch höchst zufrieden:


    CA305B31-9A61-4423-B7CA-8713E045E119.jpg


    Und nun das Beste zum Schluss:

    Die Durchschnittsgeschwindigkeit hat sich um sagenhafte 3 km/h erhöht (von 67 auf 70 km/h).

    Oder wie ich immer sage:

    Schnell fahren erhöht die Durchschnittsgeschwindigkeit nur minimal, erhöht den Verbrauch aber überproportional.

    Geparkt war das Auto in der Tiefgarage meines Arbeitgebers. Dort ist aktuell die Temperatur auch etwa 12 Grad. Topographie: Start bei knapp unter 400 m und Ende bei genau 502 m, also leicht bergauf. Und ja, es ist ein realer Verbrauch. Ich habe den real gefahren. Und ggü. einer zügigen Fahrt (wenn es der Verkehr überhaupt zulässt) 5 bis 10 Minuten verloren.