Da stimmt doch etwas nicht. Ich lade meinen 80er ab und zu auch nach der Arbeit am HPC. Bis dorthin habe ich 13 km. Bei ähnlichen Temperaturen hatte ich da aber immer 60 bis 70 kW Ladeleistung erreicht.
Beiträge von Langstreckenfahrer
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Vom Superb weiß ich, dass der irgendwann automatisch auf CarPlay umschaltet. Der Enyaq möchte immer erst das Benutzerprofil bestätigt haben - und braucht dann einen zusätzlichen Klick auf CarPlay… kann ich das irgendwie ändern?
Ja, Benutzerprofil musst Du immer bestätigen. Das hat nix mit CarPlay zu tun.
Was meinst Du. Ist klicken? Das Herstellen der CarPlay-Verbindung oder das Umschalten auf den CarPlay-Bildschirm?
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Meinen Vorschlag für die Ladestrategie: Mach Dir keinen Kopp. Fahr einfach! Wenn Akku unter 15% fällt, dann schau nach einem HPC und nimm einen, der so weit entfernt ist, dass Du mit einem SoC von etwa 5% am HPC ankommst.
Solltest Du an einem Deiner Zwischenziele AC laden kannst, dann hat sich die Ladeplanung eh erübrigt.
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Am Mittwoch habe ich meinen Enyaq mit dem neuen Lenkrad wieder zurückbekommen. Bei 4 Fahrten über insgesamt rund 700 km und geschätzten 90% mit TA keinen einzigen Ausfall des TA gehabt. Ich bin überglücklich, weil ich den TA einfach super finde. Ich habe auch das Gefühl, dass mit dem neuen LR auch die Handerkennung deutlich besser ist.
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Ich bin da ganz bei Ulf007 Wenn Ihr einen Drehmomentschlüssel beim Lebensmittel-Discounter kauft, dann könnt Ihr es auch gleich lassen. Also sowohl den Kauf (selbst 10 EUR sind dann rausgeschmissenes Geld) als auch das Nachkontrollieren. Der DrehMoSchlü ist ein Präzisionsprüfgerät. Welche Präzision erwartet Ihr 🤔
Zurück zu den Wartungskosten. Ich frage bei meinem Händler auch im Vorfeld nicht nach den Preisen für die Inspektion. Hier erwarte ich Fairness. Die sollen gutes Geld für gute Arbeit bekommen. Bei meinem Händler kenne ich es aber so, dass der Servicemann mir bei der Abgabe des Autos die voraussichtlichen Kosten nennt. Dies sind dann auch die tatsächlichen Kosten, es sei denn es kommen noch unvorhergesehene Dinge, die ich bei einem 2 Jahre alten Auto nicht erwarte.
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Die Kenngröße für den Verbrauch ist der rechte Fuß, wenn man sich da beherrschen kann ist die Zuladung wirklich egal.
Das Auto wiegt 2,2 Tonnen 500 kg zuladen heisst ja nicht 1/4 mehr verbrauchen.
Bei der Zuladung stimme ich Dir zu. Bei Regen und Wind geht der Verbrauch aber hoch und bei kalten Temperaturen ebenso. Man merkt schon, wie effizient der E-Motor arbeitet. Den Großteil des Mehrverbrauchs führe ich auf den Radträger und das Rad zurück. Das ist der Killer des sehr guten cW-Wertes des Enyaq.
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Vielen Dank für den Bericht, über den Verbrauch bin ich ebenfalls erstaunt, da hätte ich dann eher 25+ kWh/100km erwartet.
Ich war gedanklich vor der Fahrt bei geschätzten 24 - 25 kWh. Nach den ersten 20 oder 30 km lag der Verbrauch bei Angst einflößenden 27 - 29 kWh. Da sagte ich noch zu meiner Frau, wie weit wir denn wohl kommen, wenn wir mit Bruno (unserem hoffentlich bald einziehenden Mini-Wohnwagen) unterwegs sind. Dann realisierte ich, dass wir zuerst mal in der Eifel nur bergauf fuhren.
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Und eine kleine Anmerkungen, weil ich nicht anders kann 😉. Serienmäßig war es entweder ein iX oder ein i7, ein ix7 wäre dann zumindest ein spannender Eigenbau 😄.
Psssst, MuesLee. Sonst merken die hier im Forum noch, dass ich bei Euch in der Entwicklungsabteilung arbeite und stechen die Informationen der Presse durch.
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Heute ging es von Trier bis nach Norddeich und dann ohne Auto weiter nach Norderney. Die Fahrstrecke waren rund 550 km.
Das Ganze unter erschwerten Bedingungen:
- Auto mit 5 Personen vollbesetzt
- Kofferraum randvoll mit Gepäck für Alle
- Radträger auf der AHK mit einem Fahrrad
(Überschlägig habe ich die maximale Zuladung fast ausgereizt)
- Winterreifen
Die Umweltbedingungen
- Außentemperaturen zwischen 6 und 10 Grad
- Viel bis sehr viel Regen
- starker Wind (überwiegend aus Osten, also Seitenwind)
Die Einstellungen im Auto
- Fahrmodus normal
- Temperatur auf 20 Grad
- Geschwindigkeit etwa halbe halbe 120 und 130 km/h. Wenn mein Kleiner (begleitetes Fahren) fuhr, dann auch mal 140 km/h.
Verbrauch: 22,7 kWh/100 km
Fazit
Mit dem Verbrauch bin ich mehr als glücklich. Da hatte ich doch mit mehr gerechnet. Daher habe ich Zuhause auch auf 100% geladen. Nach etwa 200 km musste meine Frau zur Toilette und wollte gerne etwas frühstücken. Da hatte ich noch rund 50% im Akku. Ich konnte es dann noch etwas rausziehen, aber bei 42% zwang mich meine Frau zum Ladestopp. Peinlich. Also Leute, keine Reichweitenangst. Das Auto kann weiter als die Insassen. Wir hatten dann nach weiteren 2 Stunden Fahrt eine nochmalige Pause gemacht und sind dann mit 40% Restakku angekommen, so dass wir auf der Rückfahrt nicht gleich wieder laden müssen.
Ladestopps
Ladestopps habe ich mit meiner Methode geplant: Erstmal Fahren und dann Schauen. Wenn eine Pause ansteht, dann mal nach „Ionity entlang der Route“ schauen. Beim ersten Stopp war das perfekt. Beim zweiten Halt gab es keine Ionity in der Nähe. Da hat mir das Navi unter Ionity eine Station in Kalabrien angeboten. Wie gesagt, ich war in Ostfriesland. Die zweite angebotene Ionity war in Weißrussland. Also bei Aral einen HPC angesteuert. Da war alles besetzt und ein Ioniq 5 war in der Warteschlange. Nebenan beim Schachtelwirt gab es zwei EWE Stationen. Dann halt die angesteuert. Da hat mir ein dicker BMW die Station weggeschnappt. Ich habe dann den anderen Fahrer angesprochen, wie lange er noch lädt. Der hat mir dann gesagt 10 Minuten und er informiert mich, bevor er wegfährt. Sehr nett. Mit dem BMW i7 Fahrer (Modellbezeichnung geändert nach dem Hinweis von MuesLee, Danke) habe ich auch noch geplaudert. Der meinte, hier oben wäre es immer sehr voll und in Norddeutschland gäbe es mehr E-Autos als im Rest der Republik. Aber mit den 10 Minuten Wartezeit konnte ich leben und der BMW-Fahrer fährt seit 7 Jahren vollelektrisch. Zuerst Tesla und jetzt BMW. Seine Meinung war, dass der BMW um Längen besser ist. Im übrigen lobte er auch den Enyaq. Der gefällt ihm auch sehr gut und sei um Längen schöner als der ID.4.
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Zwecks der besagten mittleren Düse war ich nun schon mehrfach in der Werkstatt. Beim zweiten Termin haben sie dort eine neue Konfiguration für die Heizung aufgespielt. Gebracht hat es m.E. nichts. hjk Die neue Konfiguration der Heizung verändert nicht die Software-Version des Enyaq. Die bleibt bei ME 3.0 (also 0333).
Beim letzten Termin gab mir das Autohaus auf Anweisung / Wunsch von Skoda ein vergleichbares Fahrzeug mit. Dies war ein Enyaq Coupé, ebenfalls mit der Software 3.0. Ich hatte am zweiten Tag dem Autohaus schon eine E-Mail geschrieben, dass ich bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und mehreren rund einstündigen Fahrten genau das gleiche beobachten bzw. spüren kann wie in meinem Wagen. Mehr oder minder vertauschte Düsen, allerdings kann ich erzwingen, dass auch aus der Fahrerseite warme Luft kommt (somit ein mechanisches Problem ausschließen). Darüber hinaus noch das ab und zu unmotivierte Ausströmen kalter Luft.
Nachdem ich den Wagen am dritten Tag dann zurückgegeben habe, meinte der Servicetechniker nur - was ich im Vorfeld schon vermutete: „Wenn ich Ihre E-Mail an Skoda weiterleite, dann bekomme ich als Antwort, dass das Stand der Serie ist“.
hjk Also nicht unbedingt gottgewollt, aber von Skoda so - warum auch immer - gewollt
