Beiträge von Langstreckenfahrer

    Das mit der speziellen Bremsflüssigkeit ist doch der größte Bullshit. Normalerweise würde ich von Marketinggag sprechen. Aber in diesem Fall muss der Blödsinn auch so benannt werden. Ich zitiere:


    Weil der Elektromotor auch als Bremse fungiert und daraus Energie für den Akku gewinnt, werde die mechanische Bremsanlage seltener gebraucht. Das führe zu punktueller Korrosion. Spezielle Additive sollen dem entgegenwirken.


    Wo findet denn bitteschön die Korrossion statt, wo die Bremsflüssigkeit hinkommt und dem entgegenwirkt 🤔

    Wird bei manchen Fahrrädern verwendet, z.B. Shimano nutzt Hydrauliköl.

    Beim Fahrrad ist das auch akzeptabel, da hier beim Bremsen keine so hohen Temperaturen entstehen wie beim Auto. Neben Shimano verwendet z.B. Magura ebenfalls Mineralöl, während Sram/Avid oder auch Formula auch beim Fahrrad auf DoT setzen. Bleiben wir mal bei Magura. Die machen bei Motorrädern aber DoT rein. Warum wohl?

    Wir driften schon auf Seite 1 brutal vom Thema ab. Kommt doch bitte mal wieder auf den Eröffnungspost von MLEny zurück. Sind für E-Autos optimierte Sommerreifen eine Mode oder doch sinnvoll?


    Wenn man den Marketinggag „e“ weglässt, machen für mich rollwiderstandsoptimierte und damit energiesparende Reifen Sinn - und zwar sowohl auf dem E-Auto als auch auf dem Verbrenner. Und ich finde die Testergebnisse des Michelin sehr gut.

    zice Das hat die ams etwas komisch formuliert. Anders ausgedrückt geht es um die Kraft, die es benötigt um das Walken des Reifens zu „überwinden“. Du merkst es, ich finde auch nicht die richtigen Worte.


    Zur Sache:

    Für mich wird der Michelin ePrimacy richtig interessant. Der hat den kürzesten Bremsweg auf nasser Fahrbahn, einen geringen Bremsweg auf trockener Fahrbahn, mit das geringste Abrollgeräusch und den drittniedrigsten Verbrauch. Gegenüber dem Bridgestone fast 3 kWh pro 100 km gespart. Das Ganze erkauft er sich mit Nachteilen bei Handling, Seitenführung und Aquaplaning. Da ich erstens nicht über die Rennstrecke oder Slalom um Verbrenner fahre und zweitens Aquaplaning mit vorsichtiger Fahrweise begegne, ist der etwas für mich. Mal schauen, wann ich wechseln muss. Wird wohl erst nach 2 Jahren oder 60.000 km der Fall sein.

    Bremsflüssigkeit ist klassifiziert, je nach dem wann der Siedepunkt erreicht wird. Regulär wird DOT 4 verfüllt. Der Siedepunkt liegt bei 230° C, bei DOT 5 bei 260° C. Auf den Schulungen von ATE wurde unter anderem erklärt, wenn ich Flüssigkeit aus dem Behälter prüfe, mag diese noch fahrbar sein, aber im Hydrauliksystem wird die Flüssigkeit als verschlissen erkannt.

    Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d.h. sie zieht Wasser an. Ist diese Wasserverdünnung im System, sinkt die Siedetemparatut.

    Was meint ihr, was mit den beweglichen Teilen im System passiert? Korrosion, Schwergängigkeit.....

    Wenn also jemand der Meinung ist, das zu ignorieren, hab ich kein Problem mit, aber später nicht jammern, wenns dann richtig teuer wird.

    Ich bin komplett bei Dir. Du hast das wichtigste Argument für den regelmäßigen Tausch genannt: Hygroskopisch. Allerdings ist die Herabsetzung des Siedepunktes für meinen Geschmack noch zu wenig erläutert. Wasser geht bereits bei 100 Grad in den gasförmigen Aggregatzustand über. Im Gegensatz zu Flüssigkeiten sind Gase komprimierter. Und damit wird die Bremsleistung deutlich herabgesetzt. Im schlimmsten Fall bis zum Bremsversagen. Die Mountainbiker unter uns, die ebenfalls DoT in ihren Bremsen fahren, kennen das eventuell.


    Leute, lasst die Bremsflüssigkeit spätestens alle 2 Jahre wechseln! Und Selenium: hier geht die Sicherheit über das Schonen der Ressourcen

    Ich opfere mich wenn dazu was im OBD11 Forum steht 🙃. Muss ich heute Abend mal stöbern.


    Meine mal gelesen zu haben dass das Ok klicken auch wichtig ist für die Drittanbieter damit die Zugriff auf die Fahrt bekommen.

    Der letzte Eintrag war, dass der User es wieder rückgängig gemacht hat. Bringt wohl mehr Probleme als es nutzt. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, den OK Button zu drücken.