Beiträge von Langstreckenfahrer

    In der Tat wird die SW beim Enyaq nicht dadurch besser, dass wir gegenüber Polestar, China-Bling-Bling & Co relativieren.


    M. E. macht es das Gesamtpaket. Und das ist bei Škoda gut.

    - Stimmiges Außendesign,

    - schönes Innenraumambiente,

    - super viel Platz,

    - gutes Fahrwerk, sauberes Fahrverhalten,

    - geringer Verbrauch,

    - technisch gute Lösungen (Heckantrieb, Trommelbremse)

    - sehr gute Assistenzsysteme


    Gar keine Frage, beim Thema OTA hat sich der VW-Konzern verhoben. Aber hey, das Auto funzt auch mit 3.0 sehr gut.

    Nun ja, HIER bekommt man ja sofort mit, dass es ein Update gibt ;)

    Dann kam man das ja kurzfristig wieder reincoden :P

    Also eine Art Kundenbindung. Die helle Seite der Macht (das Forum) hat sich mit der dunklen Seite der Macht (Cariad) verbündet. Cariad hat die SW so programmiert, dass alle User, die den Startbildschirm rauscodieren keine Updates bekommen. Die müssen dann zwangsläufig Forumsmitglieder bleiben, damit sie den Hinweis per Forum bekommen.


    Apropos, heute ist der 30.06. Also alle mit ME 3.0 den Starbildschirm wieder reincodieren. Heute kommt doch das Update auf 3.1 😁😁😁

    Also Leute, bei mir ist das so in etwa wie bei FoG. Ich liebe es, energiesparend zu fahren. Schnell fahren kann jeder 😉. Ich tue mich weder kasteien noch bin ich asketisch unterwegs. Ich liebe es, meinen Enyaq zu fahren, gute Musik zu genießen, mich vom TA führen zu lassen und auch mal flott zu beschleunigen.


    Was mir beim Spritsparen hilft:

    - etwas erhöhter Luftdruck in den Reifen (3 Bar)

    - Keine hohen Geschwindigkeiten

    - Sinnvoller Einsatz der Klimaanlage

    - Nie im B-Modus fahren

    - Möglichst viel rollen lassen

    - Vorausschauend fahren

    - Sägezahn-Fahren (halt rollen lassen)


    Mir ist auch aufgefallen, dass der Enyaq nach dem Wegnehmen des Stroms zunächst erstmal etwas stärker langsam wird und dann aber recht lange die Geschwindigkeit hält bzw. einen immer geringeren Geschwindigkeitsverlust hat (degressiv). Man muss halt mal etwas aushalten und nich zu früh wieder beschleunigen.

    Zum Thema Auflaufbremse: da gibt es meiner Ansicht nach leider auch einen Nachteil. Der Anhänger beeinflusst die Rekuperationsmöglichkeiten des Autos sehr massiv, was zu einem spürbaren Mehrverbrauch führt. Ich bin die gleiche Strecke Köln-Schwarzwald im vergangenen Jahr mit einem Anhänger mit Auflaufbremse gefahren. Der Verbrauch war etwa 2-3kWh/100km höher als mit dem ungebremsten. Dabei kann es natürlich auch noch andere Einflüsse gegeben haben.

    Ja, das kann ich bestätigen. Wenn ich meinen gebremsten Mini-Camper dran habe, dann „rolle“ ich an einigen Stellen nur, wo ich ohne Anhänger schon in der Bremsung (Rekuperation) wäre und an manchen Stellen muss ich leicht Gas geben, wo er ohne Anhänger tatsächlich rollen würde.

    Heute Morgen waren es optimale Bedingungen, um FoG Konkurrenz zu machen. Trockenes Wetter, annähernd Windstille und eine Außentemperatur von 20 Grad. Also habe ich heute Morgen mal einen Rekordversuch gewagt. Da ich spät ins Büro gefahren bin, drohte auch nur wenig Stau.


    Die Bedingungen:


    Starthöhe bei 500 m

    Zielhöhe bei 330 m

    Fahrtstrecke 69 km

    Außentemperatur 20 Grad

    Innenraumtemperatur 20 Grad

    A/C ausgeschaltet

    Fahrtstrecke 68 km (etwas Landstraße, viel Autobahn, etwas Stadtverkehr)

    Landstraße mit 90 km/h und TA

    Autobahn mit 120 km/h und TA

    Stadtverkehr mit 50 bzw. 70 km/h (ja, die sind hier teilweise erlaubt) mittels Sägezahn-Fahren, wie es auch FoG praktiziert


    Die Ergebnisse:


    Zeit: 1 h 01 min (übliche Zeit, die ich auf die Arbeit benötige)

    Durchschnittstempo 68 km/h

    Durchschnittsverbrauch: 12,3 kWh


    Die letzten Tage hatte ich immer so zwischen 13,5 und knapp 14 kWh auf dem Hinweg zur Arbeit gehabt. Auf der Rückfahrt (leicht bergauf) waren es dann so knapp unter 16 kWh.


    Das hat richtig Spaß gemacht.