Beiträge von Langstreckenfahrer


    Das klingt nach einem Alpencross mit dem MTB. Bist Du das Begleitfahrzeug 😄. Auf der Strecke Bregenz, Arlberg, Landeck, Seefeld, Innsbruck gibt’s sehr viele HPC, so dass ich dort ganz ohne Ladeplanung fahren würde. Ich fahre allerdings eh meist ohne Ladeplanung. Und ab dem Brenner geht’s tendenziell bergab bis Venedig. Früher hatte ich auch oft die Pump-App noch zu Rate gezogen. Die ist sehr gut in Apple-CarPlay und in Skoda integriert.

    Bei der Enyaq-Orientierungsfahrt habe ich die „durchgehende“ Reflektorleiste gewonnen. Diese wurde letztens dann an meinem Jarvis angebracht. Das war ein ganz schöner Kampf. Bei mir ging die nur drauf, nachdem ich die Unterbodenverkleidung teilweise gelöst habe. Zuerst auf einer Seite 3 Schrauben (TX 20) gelöst und später dann auf der anderen Seite 3 Schrauben. Nachdem ich dann von innen gegen die Heckschürze gedrückt habe, während meine Frau von außen die Reflektorleiste reindrückte, funktionierte es. Bei 30 Grad Außentemperatur ist der Kunststoff der Heckschürze wohl so weich , dass er zu stark nachgibt.


    Kurzanleitung Demontage:

    - Auf den Deckel für die Abschleppöse unten drücken, dann geht der Deckel ab

    - Dann kann man die alte Leiste entnehmen (kräftig Ziehen, ggf. mit Werkzeug Hebeln)

    - Wenn der Anfang gemacht ist, einfach kräftig an der Leiste ziehen

    - Die neue Leiste kommt in andere Aufnahmepunkte (also keine Angst)


    Kurzanleitung Montage:

    - Ggf. Unterboden an mehreren Stellen lösen (TX 20 25), um von Innen gegendrücken zu können

    - Linke Leiste zuerst einsetzen (Rechte überlappt in der Mitte die linke Seite)

    - Kräftig die Leiste einklipsen bis sie hörbar einrastet. Das geht sehr schwer. Ggf. von innen gegendrücken

    - Wenn sich die Leiste leicht nach rechts und links bewegen lässt, dann ist sie richtig drin

    - Wenn die Leiste kein Spiel hat, dann ist sie noch nicht an allen Stellen drin

    - Ggf. Unterboden wieder festschrauben


    Das Ganze am besten bei eher kalten Temperaturen durchführen!


    Vielen Dank an alle, die hier bereits ihre Erfahrungen gepostet haben. Ich habe mehr oder minder nur eine Zusammenfassung gemacht.


    Und hier das Beweisfoto:


    IMG_5458.jpg


    P.S. Die Tage fuhr vor mir ein älterer Octavia RS. Bei dem waren die Reflektoren ähnlich dunkel wie die Heckleuchten. Das gefällt mir deutlich besser als die hellroten Reflektoren beim Enyaq.

    Ich sage nur „Schwarmdaten“. An jedem Geschwindigkeitsschild kommen genug MEB Fahrzeuge vorbei…

    Jetzt triffst Du aber einen wunden Punkt. Schwarmdaten gibt’s leider nicht für die Autos, die mit Pre ME 3.0 ausgeliefert wurden.

    Gratuliere und Danke für die Detailangaben. Die 170 hm Unterschied sind beim Enyaq ziemlich genau 1 kWh Lageenergie. Auf die Strecke umgelegt also 1 kWh / 69 km = 1,45 kWh/100 km. Macht einen höhenbereinigten Verbrauch von ca. 13,7 kWh/100 km.

    Vielen Dank. Auf dem Rückweg habe ich jeweils rund 3 kWh Mehrverbrauch. Da würde sich meine Praxiserfahrung ziemlich exakt mit Deiner Berechnung decken.

    Ja, da wird in den nächsten Jahren noch einiges gehen. Allerdings finde ich die 860 kg Leergewicht schon noch recht hoch. Mehr noch als das Gewicht finde ich die um 14% verringerte Stirnfläche interessant. Wobei hier sicher noch mehr ginge. So etwas wie die Referenz ist für mich der QEK Junior aus DDR-Zeiten, der für den Trabant gemacht wurde. Auch der Klappfix aus dem Osten ist für mich ein Stück genialer deutscher Ingenieurskunst.


    Ebenfalls interessant und formschön ist der kleine Hymer Eriba Touring mit dem Aufstelldach:


    https://www.eriba.com/de/de/modelle/wohnwagen/eriba-touring


    Ansonsten arbeite einer der Wohnwagenhersteller auch an einem Modell mit eigenen E-Motor und eigener Hochvoltbatterie.

    Das klingt doch vielversprechend. Wenn wir nun noch Batterien mit höherer Leistungsdichte bekommen, so dass Bauraum und Gewicht sinken, dann kommen wir doch auf Reichweiten, die auch Verbrennerfahrer überzeugen. Und nein, ich meine nicht 1.000 km am Stück. Das fährt eh kaum jemand.

    Ich wiederum kann nicht klagen. Er erkennt die Schilder einwandfrei in Deutschland, Österreich und Italien.

    Me too. Die wenigen Fehlerkennungen korrigiere ich manuell. Das ist weniger Aufwand als wenn ich immer bei jedem Schild manuell die Geschwindigkeit einstellen muss.