Beiträge von Langstreckenfahrer

    Nun ja, Bremse so anziehen, daß ein losfahren kaum möglich ist (das mußte ich lernen, da der Trabant keine Kontrolleuchte hat). Mein QEK hat schon die Großglockner Hochalpenstraße erlebt. Die Bremsen haben das überstanden, aber die "Plaste"-Abdeckungen der Radnaben waren weg und das Fett der Radlager nicht mehr da, wo es sein sollte. Das hat mich 4 Tage des Urlaubs gekostet (ATU in Villach hätte mehr Schaden gemacht, da habe ich dann nur eine Fettpresse gekauft, dann zurück nach Sachsen in eine Werkstatt, die Trabantbremsen und -lager kennt und auch die Fahrgestellkonstruktion des QEK.

    Na ja, beim Drehmoment des Enyaq und etwa 700 kg, die auf die Räder des Anhängers drücken, bekommst Du den Anhänger halt so lässig weggezogen, dass Du es nicht merkst. Dabei drehen sich die Reifen, so dass die Bremsbeläge abgeschrubbt werden. Meine Handbremse hat einen Federspeicher, also m.E. keine Möglichkeit, die Parkbremse zu dosieren. Es gibt auch keine Kontrollleuchte für die Handbremse.

    Habe heute die schöne Sonne gesammelt und in mein Auto gepackt. Morgen geht's auf Langstrecke, daher wollte ich vorher nochmal auf 100% laden. Kann nicht meckern über die Reichweite. Okay, morgen auf der Autobahn wird das so nicht klappen.


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    Damit würdest Du theoretisch von Ludwigsburg bis Bremen ohne Ladestopp kommen. Aber dann nimmst Du Dir die Chance, an der Ladesäule gesichtet zu werden 😄

    Ich hab erst zehn Langstreckenfahrten hinter mir und das Navi hat noch nie zufrieden stellend funktioniert.

    Komisch. Ich bin in den letzten 16 Monaten rund 47.000 km gefahren und habe viele Langstrecken absolviert. Ich bin mit dem Skoda Navi sehr zufrieden (zuverlässig, sehr gute Darstellung, aktuelle Staus, etc.).


    Zur Ladeplanung. Ich habe im Navi nix eingestellt. Mir zeigt das Navi auf der AB aber eigentlich nur HPC an. Es hat fast jede deutsche AB-Raststätte mittlerweile ein paar HPC. Frustrierend ist, wenn man nach Ladestationen entlang der Route sucht, dass dann alles kommt, auch AC-Lader. Als Ionity-Fan, funzt aber die Suche nach Ionity entlang der Route sehr gut. Auch die Autohöfe sind meist kein Umweg, da i.d.R. extrem dicht an der AB (aber halt nicht drauf (das Monopol lässt grüßen))

    Mir wurde gesagt dass dieses ständige tägliche Nachladen von z.B 60 auf 80% auch nicht gut für den Akku wäre und zur Degradation beiträgt.

    Da haben wir hier im Forum aber schon andere Ansichten, Meinungen oder evtl. sogar Erkenntnisse gesehen. Hier wurde zumindest geschrieben, dass es optimal wäre, den Akku im Bereich um 50% zu halten und die 20/80 Regel sozusagen die praktikable Ableitung daraus wäre.

    Danke für Eure Beiträge. Gestern hatte ich mich maßlos über mich selbst und meine Dummheit geärgert. jetzt geht es schon wieder und am Montag werde ich dann mal zwei oder drei Werkstätten anrufen, die sich das gleich mal anschauen können. Ich hoffe, einer hat kurzfristig Zeit. Am Freitag soll’s ja wieder losgehen mit dem EnyaQ mit passendem Caravan 😄. Ihr seht, es ist doch eine gute Idee.

    Oh je, ich bin mir gar nicht mehr so sicher, ob es eine gute Idee ist, an den Enyaq einen Caravan zu hängen. Ich hatte jetzt schon öfters Probleme an der Ladesäule. Mich stört es weniger, den Anhänger mehrfach ab- und anzuhängen. Aber wenn ich dann keinen Parkplatz für den Caravan finde, ist das schon doof. Heute musste ich bei Shell in Ramstein-Miesenbach laden. Dort ist an der Shell-Tankstelle die Hölle los gewesen. Um ab- und anzuhängen musste ich dabei die Fahrspur nach der Tankstelle zeitweise blockieren und andere Autofahrer somit aufhalten. In der Hektik habe ich dann beim Anhängen zwar korrekt angekuppelt, den E-Satz angeschlossen, das Fangseil angebracht und auch das Stützrad komplett hochgedreht, aber vergessen, die Handbremse vom Anhänger zu lösen. Nach 4 oder 5 km Autobahn und qualmenden Bremsen habe ich es dann bemerkt. Ich ärgere mich noch immer über mich, bin aber heilfroh, dass mein aus Holz gebauter Bruno nicht abgebrannt ist.


    Eine Frage an die erfahrenen Camper:

    Was meint Ihr wohl, was alles kaputt ist? Die Bremsbeläge sind wohl hin, aber muss ich auch mit Schäden an der Trommel, den Reifen oder weiteren Teilen rechnen? Und welche Werkstatt suche ich auf? (Der Hersteller von meinem Bruno ist zu weit weg).