Beiträge von Langstreckenfahrer

    Ich wundere mich immer etwas, dass hier so viele von scheppernden Türen berichten. Ich selbst habe zwar nicht das Canton-System, sondern später das Smart-Upgrade von Speaker City nachrüsten lassen. Auf die optionale Türdämmung habe ich verzichtet und die Original-LS blieben in den Türen. Lediglich ein potenterer Verstärker mit DSP und ein Subwoofer haben Einzug gehalten. Bei mir scheppern aber auch bei großer Lautstärke die Türen mit Ausnahme von ganz wenigen Fällen nicht. Kann das auch damit zu tun haben, dass beim Canton-System etwas anderes nicht richtig abgestimmt ist?

    Soweit ich das in Erinnerung habe wird dabei auch die Ladeleistung reduziert.

    Nein, der BCM setzt nur den maximalen SoC auf 80%. Mehr nicht!


    Wenn ich länger Strecken fahre, stelle ich auf 100%. Dann packe ich irgendwann noch das Auto. Später suche ich noch dienstliches Zeug zusammensuchen. Mir fällt noch ein, dass ich noch Kaffee auffüllen muss. Ach, ist denn das Wischwasser voll? Später dann, ups die Zieladresse gebe ich schnell noch ein, damit ich morgens um 6:30 auch sofort los komme. Und dann fragt meine Frau, ob ich noch schnelle eben eine Kleinigkeit einkaufen kann. Zum Schluss fährt meine Tochter dann noch ins Gym.


    Bei jeder Aktion stellt BMC wieder auf 80%. Das will ich nicht. Wenn ich 100% einstelle dann soll so lange 100% gelten bis ich es auf 80% stelle. Es soll einfach so bleiben und sich nicht bei jedem Reinsetzen ins Auto verändern.

    Das macht mein Auto nicht. Wenn ich auf 100% stelle, dann bleiben die 100% solange stehen, bis ich geladen habe. Nach dem Beenden des Ladevorgangs wird dann auf 80% gestellt.

    Wenn ich mir die EnBW-Karte mit Grundgebühr hole, statt zu Ionity bevorzugt bei EnBW-Säulen lade (und Ionity ansonsten konsequent meide), fahre ich noch deutlich günstiger. Da zahle ich dann nämlich 39 Cent bei EnBW statt 50 Cent bei Ionity und 50 Cent bei allen anderen (außer Ionity) statt 73 Cent.


    Elli / PowerPass kommt erst wieder in Betracht, wenn die "alten" Preise (35 Cent bei Ionity) wieder aufgerufen werden (und entsprechend günstigere Preise bei allen anderen). Vorher können die mich mal...

    Das sehe ich erst jetzt, dass Ionity-Stationen auch im teuersten Tarif 50 Cent kosten. Ich hatte Ende Mai noch verlängert mit 35 Cent bei Ionity. Unter diesen Bedingungen hat dann EnBW aktuell die Nase deutlich vor.

    heißt das dann, dass es bei 9999 km plötzlich "blubb" macht und alles wieder neu gesammelt wird -
    oder fallen ab DANN die ältesten Datensätze aus dem Register - quasi kilometer- oder fahrtweise? :/

    Wie von mir berichtet, passiert genau das ja nicht. Meiner hat im Langfristspeicher alle Fahrten seit dem Update auf SW 3.0. Bei mir stehen dort etwa 35.000 km von insgesamt rund 48.000 km.

    Die Ladeparks sind alle überdacht und waren wenig ausgelastet. Wenn die so weitermachen, kann Ionity mit seinen Wucherpreisen einpacken.

    Bei der Überdachung bin ich bei Dir. Für Leute, die viel DC laden ist Ionity dennoch günstiger als EnBW. Ich habe es im Mai beim Auslaufen meines GG-freien Jahres ausgerechnet und wieder vor ein paar Tagen, nachdem hier im Forum wieder mal über Ionity hergezogen wurde. Die einzigen Bedingung sind, dass man auch weit überwiegend bei Ionity lädt, was bei mir bisher sehr gut funktioniert hat und bereit ist, eine GG zu zahlen, sie sich aber nur für Viellader lohnt, wie eingangs von mir skizziert.

    Immer dieser Witz mit der Wirtschaftlickeit...

    Als ob ein Fahrzeug im privaten Bereich jemals wirtschaftlich sein könnte... :/ :D

    Ich habe mir noch nie Gedanken darum gemacht. Lediglich um die Reduktion kostenerhöhender Faktoren kümmere ich mich schon immer. Also sowas wie Energieaufwand, Sinnhaftigkeit der Nutzung und so.

    Doch, lieber Gunter. Auch wenn Du gestern Geburtstag hattest, muss ich Dir hier widersprechen. Es ist in der Tat eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Kostenvergleichsrechnung ist ein Verfahren der Wirtschaftlichkeitsrechnung. Kosten für das Auto gegen Kosten des Bahnfahrens (wobei ich Verspätungen der Bahn als virtuelle Kosten pro Minute der Verspätung ansetzten würde und ebenfalls verschmutzte Abteils als Komforteinbußen in Rechnung stellen würde ;) )


    Dein letzter Satz bestätigt es sogar, da es in der Wirtschaftlichkeitsrechnung darum geht, den Quotienten aus Output und Input zu ermitteln. Output sind z.B. die gefahrenen Kilometer und (variabler) Input logischerweise der geladene Strom. Optimieren kannst Du dann in dem Du entweder den Output vergrößerst, also die gefahrenen Kilometer erhöhst, oder den Input verkleinerst (billigerer Strom oder PV-Überschüsse).


    Du siehst, der Begriff der Wirtschaftlichkeit passt auch hier (und mein kleiner Beitrag hat mir beim Schreiben Freude bereitet ;) )

    ABL gibt es seit 100 Jahren. Pikanterweise gehen die auch noch im 100. Geschäftsjahr in die Pleite. Die sind der Erfinder des Schuko-Steckers (heutiger Standard in den meisten EU-Ländern und in weiteren Staaten). Bei mir wollte jeder Elektriker die „dumme“ ABL-Wallbox verkaufen. Schlussendlich fand ich einen, der mir die selbstgekaufte Elli-Wallbox installiert hat.


    Um zur superpreiswerten Box zurückzukehren. Ich würde mal davon ausgehen, dass ABL die Insolvenz in Eigenverwaltung schafft. Zumindest haben sie eine vielversprechende Produkt-Pipeline (aber mit der Entwicklung wohl viel Geld „verbrannt“).

    Warum wollt Ihr den BCM unbedingt ausschalten? Ich lade auch ab und zu auf 90% (um die PV-Überschüsse am Wochenende sinnvoll unterzubringen). Wenn ich das will, dann erhöhe ich einfach im Lademenü auf 90% (vor einer längeren Fahrt ggf. auch auf 100%) und gut ist. Dann lädt der Enyaq bis zu der eingestellten Grenze und beim nächsten mal ist er wieder auf 80%, was meist ja auch reicht Im Zweifel lässt sich auch per App die Ladegrenze auf die gewünschten 90 oder 100% anheben.