Beiträge von Langstreckenfahrer

    Dann ist dein Abblendlicht zu hoch eingestellt. Wenn du zum 😎 gehst und die erlaubten 1% einstellen lässt dann scheint Dein Abblendlicht ca 40 bis 45 Meter weit. Da hilft kein Meckern, das ist richtig. Man kann das Licht letztlich selber höher stellen, ist nur leider nicht legal, selbst wenn es nicht blendet und unter 83 m bleibt. Oder man hat Glück und es wurde vom Werk zu hoch eingestellt. Dann hat man bis zur Inspektion oder bis zum ersten TÜV Ruhe.

    Das verstehe ich jetzt nicht. Wenn die Oberkante der Scheinwerfer auf etwa 83 cm liegt und die Neigung 1 Prozent beträgt, dann trifft der Lichtstrahl doch bei 83 m auf den Boden. Wenn das Licht nur auf 40-45 m kommt, dann müsste die Neigung doch 2% betragen.

    Also ich denke bei mir sind sie definitv falsch eingestellt. Habe das gestern Abend mal am Parkplatz mit Schritten gemessen. Der Lichtkegel des Abblendlichtes endet ca 30 Schritte vor dem Fahrzeug.

    Nächste Woche muss der Enyaq zur Behebung eines Vandalismusschadens in die Werkstatt. Habe darum gebeten, dass da auch das Licht überprüft wird. Bin gespannt, was dabei rauskommt...

    30 Schritte wären nur rund 27 Meter. Da stimmt sicher etwas nicht. Und ich nerve meine Werkstatt schon, weil mein Abblendlicht nur etwa 48 Meter weit reicht (Auf der Autobahn zwei weiße Linien à 6 m und mit viel gutem Willen drei Lücken à 12 m). Mich hat die letzte Nachtfahrt (knapp 400 km über die Autobahn) massiv angestrengt und genervt. Auf AB kann man kaum die Matrix-Funktion nutzen, weil sonst LKW's geblendet werden und das System ziemlich gestresst wird und mir das Geblinke auch etwas auf die Nerven geht.

    Dazu noch eine kräftige Briese und schon winkt jedes Mal die 2x.y kW/100km. Aktuell ist das bei meinen Fahrten auf Arbeit und zurück auch ein eher trauriges Schauspiel.


    Langstreckenfahrer das heißt an statt dem Scheibenwischer zu nutzten sollte ich einfach mal den Kopf zum Fenster raus strecken 🤣?

    Nein, besser machst Du bei Regen Homeoffice. Bei Sonnenschein musst Du aber auch Homeoffice machen, um mit PV zu laden. Also allways HO 😀

    Nein, nur ungefähr die Hälfte der Strecke 1cm Wasser auf der Straße. Den Rest klitschnass.

    Oha, das sieht nach Aquaplaning und einer kleinen Bugwelle aus, die Du vor dem Reifen herschieben musstest. Deutlich erhöhter Rollwiderstand plus heftiger Regen, durch den sich Deine Karosserie fressen muss und der cw-Wert wird auch noch durch den permanent und schnell laufenden Wischerarm deutlich erhöht. Da sieht man mal, wie effizient der E-Motor ist, wenn das so stark ins Gewicht fällt.

    Heute geht es nach Nürnberg bei strömendem Regen. Trotz viel Verkehr nur 252 km Reichweite gehabt. Bin auf 0% gefahren und musste noch 2,5 km zum Ziel. Eine Ladesäule war defekt, konnte aber die andere nehmen.


    Neue Fehlermeldung entdeckt. Fahrzeugbatterie kann wegen Defekt nicht geladen werden. Upsi.


    Trotzdem lädt er mit 136 kW.

    Hattest Du noch einen Anhänger dran oder wieso war Dein Verbrauch so hoch? Ich war am Wochenende auch mal wieder auf Langstrecke. Am Samstag hatte ich - bei allerdings wenig Regen - und Außentemperaturen zwischen 7 und 10 Grad und einer um nur 2 km/h geringeren Durchschnittsgeschwindigkeit, also von 80 km/h einen Verbrauch von durchschnittlich 16,2 kWh/100 km. Und das Ganze dann über 353 km. Auf der Rückfahrt war ich etwas schneller unterwegs, blieb bei noch etwas niedrigeren Temperaturen aber dennoch knapp unter 19 kWh/100 km.


    Insgesamt waren die rund 700 km sehr entspannt und preiswert (immer bei Ionity für 35 Cent geladen bzw. an der heimischen Wallbox). Übrigens bin ich auf dem Hinweg bewusst mit nur 70% Ladestand Zuhause losgefahren, damit ich beim geplanten Stopp nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke meinen Wunsch-HPC mit möglichst niedrigem SoC erreiche.

    @EHS4 Ich kann Dich verstehen und so ein Theater hatte ich bei einem großen VW-Händler auch schon mal. Ich bin bereit, Geld für guten Service zu zahlen, aber wenn die Leite mir blöd kommen, wechsele ich das Autohaus. Ich ging mit meinem damaligen Golf und später mit einem gebraucht gekauften Passat CC dann immer zu einem kleinen familiengeführten VW-Händler. Dort kauften wir dann auch später den Polo meiner Frau. Für den kleinen Händler hat sich das gelohnt und für uns doppelt. Inspektionen günstiger, Leihwagen günstiger und freundliches Personal. Leider wurde dem mittlerweile der Vertrag von VW gekündigt, weil er zu klein und damit für VW zu uninteressant. Sehr schade.


    Meinen Octavia hatte ich damals über eine Internetplattform gekauft. Der eigentliche Skoda-Händler ist rund 40 km von mir entfernt. Das ist durchaus ein großer Händler und er hat mehrere Marken. Der ist aber auch inhabergeführt und dort sind alle Mitarbeiter sehr freundlich, hilfsbereit und kulant. Dann bin ich dort auch immer zu den Inspektionen hin, habe meine neuen Reifen dort gekauft und die Leihwagen bei Inspektionen und Reparaturen waren immer kostenlos. Ich fand das Autohaus so gut, dass ich dann dort auch meinen Enyaq gekauft habe.


    Wie so oft, dass erste Auto verkauft der Vertrieb und das zweite der Service. Wenn ich im April zur Inspektion gehe, poste ich dann hier auch die Inspektionskosten. Ich bin überzeugt, es wird bei den eher günstigen Preisen hier liegen.

    Oh je. Ich kann Euch ja verstehen, wenn Ihr über die hohen Stundenlöhne stöhnt, aber mir dreht sich der Magen um, wenn hier so Stammtischvergleiche kommen wie der gute Mechaniker verdient 3.500 EUR im Monat, aber mit den Stundenlöhnen kommen bei der Werkstatt 30.000 EUR im Monat zusammen. Zunächst mal, hat der Arbeitgeber höhere Lohnkosten als der Bruttolohn, da er noch die Anteile an der Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlt. Und jetzt fängt der Spaß für die Werkstatt erst an. Mit dem Lohnanteil muss folgendes finanziert werden:


    - Der Mechaniker selbst

    - Die Servicekraft, die Deinen Auftrag annimmt

    - Die Buchhaltung, die alles abrechnet

    - Die Geschäftsleitung, etc. (Overhead)

    - Gebäudemiete (bei Eigentum die kalkulatorische Miete als Opportunitätskosten)

    - Raumausstattung

    - Den Maschinenpark

    - Kreditzinsen für die Investitionen (Gebäude, Ausstattung, Maschinen, etc.)

    - Abschreibungen (sonst kann er sich nie und nimmer neue Maschinen/Werkzeuge kaufen und schraubt mit historischen Teilen an Euren neuen Autos rum

    - Neuinvestitionen für z.B. neue Technologien wie E-Autos (Umstellungskosten)

    - Betriebskosten wie Strom, Wärmeenergie, Wasser (ja, der Unternehmer leidet wie wir unter den gestiegenen Kosten), Telekommunikation

    - Lizenzgebühren

    - etc.


    Und jetzt kommt noch etwas: Die Werkstatt geht ein Wagnis ein, also ein unternehmerisches Risiko. Das muss und soll er auch vergütet bekommen in Form einer ordentlichen Rendite für sein Eigenkapital, dass er in den Betrieb gesteckt hat. Wenn dem nicht so ist, und alle Ihr Geld lieber in Festgeldanlagen stecken, dann würde es keine Unternehmer geben, keine Arbeitsplätze geben und wir könnten unsere Autos auch nicht zur Inspektion bringen.


    Einfach mal, damit auch die andere Sicht hier in der Diskussion einfließt. Ich finde es nämlich gut, wenn man immer wieder auch die andere Sichtweise berücksichtigt. Was uns aber nicht abhalten soll, die günstigste Werkstatt zu finden, da dies den Wettbewerb in Schwung hält.