Beiträge von Dave Chimny

    ein Auto sollte sich doch nach dem Nutzer richten und nicht der Nutzer nach dem Auto.

    Leider müssen sich aber beide nach der Chemie bzw. Physik richten und die gibt vor, was geht und was nicht.


    Wie weiter oben schon mal gesagt: Entweder geht ein Haufen Energie zum Beheizen des Akkus drauf - dann lädt er schneller. Oder man nimmt einfach in Kauf, dass die Ladeleistung bei Kälte auf Langstrecke beim ersten Lade-Stopp geringer ist.


    Letztlich steht man in beiden Fällen ungefähr gleichlang an der ersten Säule der Reise - weil er langsamer lädt - oder weil der Akkustand weiter unten ist.

    Eigentlich wäre alken mit einer manuellen Akkuheizung geholfen, diejenigen die sie brauchen schalten siein und diejenigen die sie nicht brauchen lassen sie aus...fettisch!

    Könnte man meinen. Nur entsteht dann ein interessantes Energie-Paradoxon: Die einen jammern, weil ihr Auto nach 50 km Landstraße mit kaltem Akku nicht mit Peakleistung lädt - die anderen jammern, weil durch die Beheizung so viel Energie flöten geht. Und am Ende stehen beide gleich lang am Lader. 🤓

    Ich bin gestern bei 6 Grad und regnerischem Wetter ca. 60 km Landstraße bis zum ersten IONITY gefahren und habe mit 30% angestöpselt.


    Er hat gerade mal mit 40 kW geladen. Das war natürlich erstmal ernüchternd - aber technisch erwartbar.


    Im weiteren Verlauf habe ich noch zwei weitere IONITYs angefahren - immer mit ca. 100 km Abstand zueinander - und dort jeweils mit ~10% angesteckt.


    Dort habe ich dann die zu erwartenden ~120 kW gesehen. In Kirchheim sprang er sogar kurzzeitig mal bis auf 130 kW hoch.


    Will sagen: Die Akku-Temperatur hat einen gewaltigen Einfluss auf die Ladeleistung.


    140 km/h Dauerfeuer mit dem TA auf der Autobahn durch Thüringen fordert halt schon etwas mehr sb als 60 km Landstraße. 😊

    Update – ich habe nach fast 3 Wochen unerwartet eine Antwort bekommen:

    Klingt erstmal ganz nett. Etwas stutzig machte mich aber die genannte "Rückrufaktion 93O5", die – zumindest habe ich das per Google rausgefunden – gar nicht den Enyaq betrifft, sondern Hybride. Aber ich werde die im neuen Jahr einfach mal anhauen und schauen, ob die sich vielleicht doch meinen Enyaq anschauen können. ;)

    Ich habe letztens erst gelernt, dass die ID-Fahrzeuge von VW die 12-V-Batterie mit einem Update auf 2.4 in der Werkstatt gewechselt bekamen und 3.0 bei denen OTA kommen wird. Daher kann die Versionsnummer 3.2 beim Cupra auch komplett irreführend sein. Man darf das also nicht vermischen zwischen Cupra, Audi, VW und Skoda. Da scheint's schon noch Unterschiede zu geben, auch wenn der Unterbau derselbe ist.

    Früher: Tempomat auf 50 gestellt, an der Ampel manuell gestartet und bei ca. Tempo 40 Tempomat zugeschaltet und das Fahrpedal losgelassen - Enyaq hat auf ca. 60 beschleunigt und dann wieder auf 50 reduziert. Das macht er jetzt nicht mehr.

    Warum diese Workload?


    In der Stadt habe ich immer den Limiter (Schilderkennung aus!) fest auf 55 km/h aktiv, weil ich dem TA dort nicht vertraue*. Das ist sehr entspannt, weil ich an der grünen Ampel einfach aufs Gas latschen kann und damit hin und wieder auch einen AMG oder Protzer-BMW stehen lasse wie einen Anfänger. 😏


    *Er würde in stehende Autos reinrasen, erkennt Ampeln nicht oder bremst an Kreuzungen trotz Vorfahrt.