So, und jetzt mal was zur reziproken Proportionalität zwischen Temperaturen und Verbrauch.
Gestern: 1x270km Fulda Baden-Baden und das ganze Nachts zurück.
Start gestern bei angenehmen Temperaturen, alles mit TA und Tempomat auf 130. Verbrauch = 19,8 (Gesamtdurchschnitt letzte 4.000 km = 19.1). Also alles im Normbereich
Rückfahrt haben wir angetreten bei ca. 11 Grad, nach 30km am Schnellader den Akku auf 300km Reichweite gebracht, er sollte also auch warm sein. SoC sollte reichen bei noch 240km Rest. Es geht zwar in die Rhön bergauf, aber das hatten wir einkalkuliert, zumal dann meine Frau gefahren ist, und die fährt statt 130 immer zwischen 110 und 120 km/h.
Irgendwann hat sie mich darauf aufmerksam gemacht das die Reichweite immer mehr schrumpft als die Reststrecke. Und tatsächlich. Der Verbraucht war drastisch gestiegen, Außentemperatur schwankte zwischen 6 und 8 Grad. Also haben wir nochmals nachgeladen kurz vor Frankfurt und hatten bei 90k Rest noch 160km Reichweite. Sollte reichen. Ich bin dann gefahren, zunächst wieder 130 .aber da ging die Reichweite auch schon schneller runter als gedacht. Temperaturen waren im Minimum dann 2 Grad !
Das Ende vom Lied, wir sind noch mit 25km Rest hier angekommen, aber ab 30km vor dem Ziel bin ich erst auf 120 und dann auf 110 runter.
Am Ende stand da ein Durchschnittsverbrauch von 23,9 !
Heute nach dem Laden auf 80% standen da auch nur 260km Reichweite- das bedeutet die knapp 24kWh Verbrauch wurden richtigerweise für deren Berechnung herangezogen . Normalerweise hatte ich da immer zwischen 330 und 360, je nach vorher gefahrener Strecke.
So richtig habe ich auch unter Betrachtung der Temperatur für diesen Anstieg keine Erklärung. Mittwoch bis Freitag war ich in NRW / Münster, auch immer 130 mit TA und "Normalverbrauch"- Kann also nur an der Temperatur liegen.
Habe mal eine Aufzeichnung angefangen was ich wann wo benötige.
Bin auf Eure Berichte bei den kommenden Temperaturen gespannt.