Ulf007 => 100% Zustimmung. Ich habe sehr viel mit Umstrukturierungen in der Reifenhändler-Branche zu tun. Da sieht das genauso schlimm aus. Der Altersdurchschnitt ist exorbitant schlecht, Nachwuchs fehlt, die Kosten steigen und die Kunden wollen es natürlich deutlich billiger als beim
haben. Die investieren gerade recht viel in Mitarbeiterschulungen um Leute zu halten. Mäßiger Erfolg bisher. Da werden einige kleine auf der Strecke bleiben, das wird auch den Autohändlern passieren. VW in Fulda hat zum Beispiel beschlossen die Niederlassung für PKW und kleine Nutzfahrzeuge nächstes Jahr zu schließen. Nach Opel von 2 Jahren schon der zweite der auf der Strecke bleibt. Irgendwann wird es so sein wie bei Tesla. Mobile Werkstätten, die zu den Kunden fahren. Termin gibts nur noch Online. Und da Du auch nicht woanders hingehen kannst - außer vielleicht noch für Karosseriearbeiten - entsteht ein Monopol bzw. ein aktives Kundenbindungsprogramm.
Und der Schlusssatz mit dem Fussball stimmt jetzt schon. Früher haben sich die Leute bei den Firmen beworben. Schon vor einigen Jahren haben Kenner der Personalbranche gesagt, das sich das drehen wird. Das war noch vor Corona, China und Putin. Aktuell bewerben sich die Firmen sehr aktiv bei den Mitarbeitern. In Amerika nennt sich das Prinzip "Big Quit". Die Leute schmeißen hin, weil sich bessere Arbeitsbedingungen, mehr Lohn, Homeoffice und ein gutes Arbeitsklima haben wollen. Vollzeit schaffen bis zur Rente war gestern!
Das ist primär durch Corona gerieben, wird aber bleiben (genauso wie der Virus)
Darum mein persönliches Motto: Freut Euch über jeden Dreck & genießt den Sommer!