Beiträge von Monyaq

    Wenn ich Dich richtig verstehe, dann liest sich das für mich, als ob Du Dich auf die Luftfeuchtigkeit der Innenluft beziehst. Damit hat es nichts zu tun.


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    Nein, Innenluft und Luftfeuchtigkeit ist natürlich für den Tauwasserausfall an der Innenseite zuständig, die Außenluft und deren Luftfeuchtigkeit für das Kondensat außen. Der Wasserdampfdiffussion durch die Wand - sofern keine Dampfsperre eingebaut ist - kommt zwar dazu, aber das betrifft natürlich nur die Wände und nicht das Glas. Die die sind zu 100% Diffussionsdicht.

    In Frankreich wird auch Ionity nach Zeit abgerechnet. Mit dem Effekt, dass die Ladung von 10 auf 80 % 20 Cent /kWh gekostet hat, von 10 auf 100 % jedoch 40 Cent. Effektive Erziehung zum Laden bis 80 %. Wenn nur nicht die Ionitys zwischen Reims und Paris so dünn gesät gewesen wären...

    Das Gute dabei ist: Die Leute stehen nicht so lange an den Ladesäulen rum! Wenn ich hier sehe wir lange diese komischen Hybride an der Säule stehen und diese blockieren könnte ich K.... Dabei sind die meist Ratz-Fatz wieder voll.

    Die Grenzfläche definiere ich in dem Fall als den Bereich, in dem durch das Glas die kalte Außenluft von der warmen Innenluft getrennt wird, daher auch die Aussage "kondensiert aber immer an der wärmeren Seite der Grenzfläche".

    Und bloß gut, dass es beim Bier außen kondensiert, sonst wird's Dünnbier 😄.

    Guten Morgen, dann mache ich mal den Klugscheisser am frühen morgen :) Wenn man ich mal eine Wand oder Fenster anschaut und das ganze gemäß Gebäudeenergietechnik betrachtet dann ist folgendes definiert:


    1. Innenluft bzw. Innenraum. Das ist eine stoffliche Größe und damit dreidimensional.

    2. Den Übergang von Innenluft zu Wand oder Innenseite Fenster. Wird auch als Rsi bezeichnet (Wärmewiderstand Innenfläche) und somit Grenzfläche 1. Wie der Begriff schon sagt: Fläche und damit eindimensional

    3. Wand oder Glas mit seinen Wäremwiederstandswerten

    4. Übergang von Wand oder Glas zur Außenfläche, analog 2) hier dann Rse

    5. Die Außenluft, wieder wie 1)


    Kondensieren tut Wasser - wenn man es sehr genau nimmt, aber nicht an den Grenzflächen sondern an der Wand bzw. Glas. Die Grenzfläche ist ja wärmer als die Wand. Das ist aber eher eine Definitionsfrage und im Real Life nicht relevant.

    Im übrigen kann es schon sein das es bei hochgedämmten Fenstern an der Außenfläche kondensiert, denn die kann dann kälter sein als die umgebenden Wände, weil die ja mehr Wärme durchlassen. Und dann gibt es Eiskristalle draußen !

    Dieses Forum ist ein Quell der geistigen Freude. Nun bekomme ich auch noch ungefragt einen Vortrag über den Übergang eines Stoffes vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand. Und dies nur, weil ich dem Kollegen helfen wollte, und ihm erläuterte, warum sich auf seiner Autoscheibe Wasser vom flüssigen Aggregatzustand in den festen Aggregatzustand verändert, der aber mittels der FSH reversibel gemacht werden kann.


    Wie ist die Definition von „Grenzfläche“? Bei mir kondensiert die Luftfeuchtigkeit immer an kalten Sachen. Also wenn ich ein kaltes Bier aus dem Kühlschrank hole, dann schlägt sich die Luftfeuchtigkeit dort nieder. Am Rotwein konnte ich das noch nicht beobachten :D

    .. Und damit hast Du schön recht. Kondensat kommt immer an den kältesten Stellen. Wer das nicht berücksichtigt und Fenster höher dämmt als die Wände hat Schimmel im Haus. Weil das Kondenswasser sich dann an den Wänden niederschlägt.

    .....


    Allerdings tendiere ich ehrlich gesagt zur Keba, wie in der Kneipe schon erwähnt, weil sie mir irgendwie gefällt

    Ich habe hier ne KEBA P30 im Einsatz. Wird von LOXONE gesteuert, da kann ich die Modi vorgeben (manuell, maximal, Überschuss). Natürlich geht jede andere weiche Ware für die Steuerung auch.

    Eine Besonderheit habe ich hier implementiert. Ich habe einen 12kWh Speicher im Einsatz, und den benutze ich als Puffer. Will heißen: ab 25%SoC des Speichers arbeitet dieser als Puffer. Kommen mal ein paar Wolken und der Überschuss ist geringer als die Mindestleistung, schaltet die WB nicht gleich ab, sondern lädt weiter, dann halt mit der Differenzenergie aus dem Speicher. Erst wenn 20% unterschritten sind, hört das auf, dann wird auch nur weitergeladen wenn genügend Überschuss vorhanden ist.

    Funktioniert sehr gut, und gerade im Sommer wird der Speicher dann sowieso wieder voll.

    War grad mal unterwegs, und habe die Akkutemperatur beobachtet. Keine Neuigkeit, aber die Temperatur hat natürlich auch einen wesentlichen Einfluss auf die Rekuperation.

    Start : Batterie knapp -4 Grad.

    Bis ca. +2 Grad hat der blaue Balken nur einen sehr geringen Ausschlag gezeigt, dann wurde es langsam mehr. Zu Anfang habe ich geschaut das ich nicht auf "D" fahren, hat sich im B-Modus fast wie segeln angefühlt.

    Ab ca. +6 Grad ging der Balken dann bis fast nach links.

    Nach 23km hatte der Akku am Ende knapp 8 Grad.

    Außentemperatur aktuell - 9 Grad.

    I

    Mein Fazit aus heutiger Sicht bleibt es mein 1. und letzter Enyaq ( und auch Wagen aus dem VW Konzern)

    Schade eigentlich

    Ich kann das nach 13 Werkstattbesuchen in einem Jahr sehr gut verstehen. Um so überraschter war ich ja, das dann mit 3.0 so richtig Ruhe eingekehrt ist.

    Aber bei anderen ist es genauso. Ich kenne in paar Benz Fahrer (Verbrenner) die genauso klagen wie wir über die Elektronik, 2 IX3 Fahrer, einer super zufrieden, da gab es noch nie einen Fehler, der andere sagt das gleiche - nie wieder BMW. Insofern kochen die alle nur mit Wasser - und meistens ist es noch verdünnt.

    Zum aktuellen Zeitpunkt sage ich zum Enyaq: Gutes Auto mit einigen Schwächen, zu70% würde ich ihn wieder kaufen. Natürlich in der Hoffnung nicht wieder ein Montagsauto zu erwischen.