Das ist eben kein Problem der Branche, wenn sich der Leasingnehmer uninformiert verhält.
Also hier ist alles schiefgelaufen bei der Bewertung und Rückgabe. Die Bewertung sollte nicht in einem Autohaus durchgeführt werden. Das können und dürfen auch andere zugelassene KFZ-Sachverständige. Der Kunde hat das Wahlrecht, siehe Leasingvertrag. Kostenübernahme siehe Leasingvertrag. In der Regel übernimmt die Leasingbank die Kosten.
Stellt der Sachverständige Mängel fest, muss er Beseitigungskosten ermittelt. Auch so bei einem Unfall. Danach ist das Autohaus im Spiel und schaut, was wirklich gemacht werden muss. Der Kratzer an der hinteren Stoßstange sollte 690 € kosten...........Neue Stoßstange (Kunststoff), Lackierung inkls. Montagekosten. Unser Autohaus führte eine Lackstiftreparatur durch für 17,90 €.
Minderkilometer.
Auch da bitte nochmal genau im Vertrag nachlesen. Ab der Menge xxxxx Minderkilometer könnte da ein anderer Preis im Kleingedruckten stehen. Das war auch bei uns so. 60.000 km waren eingetragen. Mit 39.000 km wurde das Fahrzeug zurückgegeben. Vergütet wurde pro Kilometer weniger, also max. 6000 Kilometer wie im Vertrag und der Rest halt weniger.
Abmedung. Das sollte innerhalb einer Woche stattfinden, weil erst die Papiere von der Leasingbank versendet werden müssen. Auch das geht schneller wenn der Leasingnehmer rechtzeitig das Autohaus über den Termin der Rückgabe informiert. In unserem Fall erfolgte die Abmedung am Folgetag der Abgabe. Die Bewertung fand 14 Tage vorher statt.
Felgen....
ich vermute Alufelgen. Auch an denen können leichte Kratzer auspoliert werden was mit Sicherheit keine 3.000 € kostet. Im übrigen kommt da eine Teilkasko zum tragen.