Beiträge von A 662 E

    Wir können kein Überschuß laden weil das Fahrzeug tagsüber wo anderst ist. Alle Speicher können nur DC geladen werden.

    Die "Überschussladung" ist AC.


    Die Panele produzieren DC = Gleichstrom. Der Wechselrichter wandelt diesen in AC = Wechselstrom um. Eine Wallbox arbeitet mit AC = Wechselstrom. Möchte ich Strom speichern, muss der Wechselrichter nichts umwandeln und schiebt den Gleichstrom in den Speicher. Ist dieser voll, wechselt er den immer noch anfallenden Strom von den Panelen in AC = Wechselstrom um. Entwerder wird dieser Strom im Haus verbraucht und/oder in das Netz eingespeißt. Unser Stromnetz arbeitet generell mit AC = Wechselstrom.


    Der Traktionsakku in E-Fahrzeugen und ein Speicher funktioniert nur mit DC = Gleichstrom. Ziehe ich Strom aus dem Speicher = DC muss der Wechselrichter diesen in AC wandeln. Daher hat jedes reine E-Fahrzeug einen internen Laderegler. Der wandelt AC in DC um.


    Nicht alle Wechselrichter können das. Daher mein Tipp ca. 200 € mehr für einen Wechselrichter ausgeben um wenn gewollt später einen Stromspeicher zu betreiben.

    inwiefern einen Speicher laden?

    Du meinst die wallbox via Überschuss zu versorgen?

    Ja kann der wl

    Unser erster Wechselrichter konnte keinen Speicher laden. Unseren Speicher haben wir später nachgerüstet. Zwangsläufig brauchten wir einen anderen Wechselrichter. Die Wallbox würde dann, wenn nichts vom Dach kommt den Stromspeicher nutzen.

    Erkundige dich ob der angebotene Wechselrichter auch einen Speicher laden kann.

    Aber was hilft dir das, wenn es über längere Zeit einen flächendeckenden Stromausfall geben sollte?

    Selbst wenn Du für drei Monate Sprit hast, spätestens am dritten Tag hat sich eine Fachkraft für spontane Eigentumsübertragung das Teil unter den Nagel gerissen. Inklusive dem Sprit.

    Die Dinger hört man dann meilenweit, weil es rundum auch noch muksmäuschenstill ist sogar noch bis in den nächsten Ort.

    stimmt es hilft nicht viel. Das Teil mit Zweitaktmotor macht einen Höllenlärm. Ich habe versuchsweise unseren Enyaq damit geladen. Trotz hohen Lärmpegel haben die Nachbarn unseren Getränkekühlschrank leergetruncken.

    Schön und gut. Aber in 99,9% der Zeit steht das Teil rum und tut genau nichts. Dann lieber eine Batterie im Keller die auch ohne Blackout sinnvoll arbeitet. Klar, wenn man keine PV hat kann so ein Generator schon sinnvoll sein. Wenn man aber PV hat empfinde ich das als Unsinn. Vor allem weil es ja mit einem 100€ Baumarktgenerator nicht getan ist. Der muss ja korrekt angeschlossen werden mit Netztrennung etc.

    Wir könnten jetzt ca.1.500 € ausgeben, damit wir den gespeicherten Strom bei Netzausfall nutzen können. Merke: Ein Speicher arbeitet mit DC und unsere Verbraucher mit AC. Zudem ist der 7,5 kw Generator eh schon vorhanden. Je nach Wechselrichter fällt bei Netzausfall sowieso die PV-Anlage aus. Wir hatten einen angekündigten örtlichen Netzausfall.

    Es war Sommer , wolkenloser Himmel und die PV-Anlage hat abgeschaltet. Also den Generator gestartet, angeschlossen und siehe da, die PV-Anlage arbeitet wieder. Das war nicht klug, weil der produzierte Strom von der PV-Anlage und der Strom aus dem Generator bei vollen Speicher nicht verbraucht werden konnte.


    Natürlich muss eine Netztrennung sein. Natürlich ist eine separate Stromverbindung notwenig.

    Diskussion vor und zurück. Wie betreiben eine 10 kwp PV Anlage mit einem 15 kw Speicher. Feine Sache für uns weil wir sind beruftstätig. Drei Tage die Woche ist unser BEV unterwegs. Zudem fehlt es uns an Zeit ständig zu sehen welche Menge an Strom unser Haushalt und die Werkstatt benötigt, wieviel Strom selbst verbraucht wird, wieviel Strom wir in unser BEV schieben und wieviel Strom wir einspeißen.


    Der Speicher macht für uns einen Sinn trotz der Umwandlungsverluste. Braucht unser BEV Strom, ist genügt in dem Speicher, packen wir diesen in unser BEV und in den Haushalt/Werkstattbedarf. Abgerechnet wird im Dezember. Nur bares ist wares. Unter dem Strich ( 12 Monate ) ergibt es ein Plus. Geringer Bezug aus dem Netz, 8.000 km elektrisch gefahren, zu 95 % zu Hause das BEV geladen.


    Uns juckt es nicht was außerhalb unser Grunstrücksgrenze so abgeht. Das ist Sache derer die da am Stromnetz hängen. In 2027 hat sich die Anlage gerechnet.

    jedes Blatt hat 2 Seiten. Einem gefällt die Vorderseite und dem anderen nicht. Wir alle, mit oder ohne E-Fahrzeug, sind vom Strom abhängig. Wir fahren jetzt seit 4 Jahren elektrisch. Seite 3 Jahren mit 9,9 kwp PV-Anlage und 15 kw Speicher und erwirtschaften einen jährlichen Gewinn von 200 € der sich aus dem Netzbezug und der Einspeisevergütung ergibt.

    Das ehemalige E-Fahrzeug hat 38.000 km gefahren und das jetzige 9.000 km. Geladen wird zu 90 % zu Hause.


    Wir sind Realisten und keine Traumtänzer.