Alles anzeigenWas mir auffällt, dass das Gesetz auf PKW und leichte NFZ abzielt.
Was aber runter fällt, sind viele Anwendungfälle die aktuell und vermutlich auch zukünftig benötigt werden.
Was mir da z.b. einfällt:
Pferdehänger ziehen (Anhängelast größer 2t)
So ziemlich die ganze Wohnmobil/Wohnwagen-BrancheHandwerker mit Pritschenwagen + Anhänger
Klassische Sprinter und Kastenaufbauten wie sie zu tausenden Unterwegs sind.
Auch sehe ich es noch als "problematisch" an, wie die Energieverteilung stattfinden soll.
Wenn ich jetzt an einen Handwerker mit 30 Mitarbeitern denke die eine Flotte von 15 Fahrzeugen haben, wo tanken die jeden Abend?Wie tanken die Menschen die in Polen/Rumänien oder anderweitig wohnen, bei denen die Infrastruktur nicht so gut ausgebaut ist wie bei uns und auch das Geld noch nicht dafür da ist?
Also bitte nicht falsch verstehen, je früher desto besser. Aber nur dieses Gesetz erzeugt viel Unmut vorallem in einkommensschwacheren Schichten, da damit die Anforderungen und Preise steigen. Mir fehlt hier vor allem ein ganzheitlicherer Ansatz.
Es ist wie schon geschrieben wurde, einmal einen großen dicken Pflock einschlagen, dann vergessen wir das Thema für 10 Jahre und dann stellen wir fest, hat nicht geklappt also ändern wir den Zeitrahmen. Ist fast wie auf Arbeit: "Hey da ist ein Problem, ja aber erst in 3 Jahren... Ohh was machen wir den jetzt, wir haben da ein Problem, das hat man ja so nicht vor 3 Jahren kommen sehen können".
Zum eine gehts um Neuzulassungen ab 2035, Polen Rumänen sind hier auch heute nicht mit Neuwagen unterwegs.
2035 ist noch 13 Jahre hin, die letzten 5 Jahre haben schon einiges an Entwicklung gebracht.
In 13 Jahren sind die heutigen Neuwagen auch für einkommenschwächere im Bereich des machbaren, wenn nicht, fahren sie eben weiter wie bisher auch 20 Jahre alte Autos.
![]()