Davon abgesehen, dass du mal mit Brutto-Werten, dann wieder mit Netto-Werten rechnest: bei uns fahren die allermeisten Dienstwagenberechtigten lediglich aufgrund der 0,25%-Regel ein E-Auto und haben dieses noch nie zuhause geladen - sie wissen nicht mal, was eine Wallbox ist oder ein geeichter Zähler. Da wird auch nicht groß zwischen AC oder DC unterschieden (wobei AC in der Regel vermieden wird, das ist immer so ein Gefummel mit dem eigenen Kabel), auch die Blockiergebühren nach 45 und neuerdings schon nach 30 Minuten interessieren nicht. Wir hatten sogar den Extremfall eines Kollegen, der hat über ein gesamtes Wochenende am an einer DC-Säule gestanden, weil er sich mit dem Thema schlichtweg nicht beschäftigt hat und "die Karre voll sein sollte, wenn mein Flieger landet".
Rechnet man mit solch einem Verhalten, sieht deine Rechnung schon ganz anders aus. Bei DKV bleiben die Firmen, weil es etabliert und bequem ist, alle buchhalterischen Prozesse sehr einfach sind und die Akzeptanz der Karte extrem hoch ist. Verbrenner, Plugin-Hybride, BEVs - egal, wird alles über dieselbe Plattform verwaltet und abgerechnet. Nebenleistungen wie Wischwasser etc. ebenso.
Rein vom Finanziellen her müsste man die DKV-Karten als Frechheit zurücksenden - aber genau das ist eben nur ein Aspekt neben vielen anderen.