Beiträge von bljack

    Zu 1: das musst Du mit Deinem Arbeitgeber klären bzw. lesen, was in den zugrunde liegenden Betriebsvereinbarungen und/oder Verträgen steht. Das kann jeder so handhaben wie er will

    ZU 2: "früher" hab ich das bei EnBW schon geschafft, auf Arbeit im Parkhaus die Blockiergebühr (aka Fair-use-Gebühr) zu umgehen, indem ich via App die Ladung beendet habe und an der gleichen Säule eine neue gestartet habe. Das ging zuletzt (Dez. 2023) aber bei EnBW schon nicht mehr. Wie es da bei DKV aussieht, kann entweder jemand berichten, der selbst DKV nutzt oder Du probierst es mal aus (muss ja nicht direkt ein Ladevorgang über Nacht sein, aber steck einfach mal erst nach 3:35h aus oder was auch immer in der App für den Ladepunkt als Limit angegeben wird).

    Bzgl. Kommunikation: ja, am HPC bzw. generell am DC-Lader wird mehr an Infos ausgetauscht (u.a. ja auch der SoC, der auf dem Display der Ladesäule angezeigt wird), aber auch bei AC gibt es ja eine Kommunikation.

    Wenn ich z.B. daheim meiner WB sage, es soll nur mit PV-Überschuss geladen werden, wird die zulässige Stromstärke durchgängig angepasst und dem Lader im Auto mitgeteilt, der dann entsprechend mehr/weniger Strom zieht bis hin zu einer eingestellten Ladegrenze, wo er dann 0kW zieht, selbst wenn die WB im 11kW zur Verfügung stellen möchte.


    Aber das Problem, dass es evtl. "zu spät" zum Laden ist, weil nur noch eine geringere Leistung zur Verfügung steht, bleibt natürlich. Und wenn ich länger drüber nachdenke: das Problem löst sich ja auch nicht dadurch, dass er eine Stunde vorher fertig ist. Wenn ich z.B. noch 25kWh laden muss bis zum Ziel, dann wären das ca. 2 1/4h Laden bei 11kW aber bei einer Abregelung durch den Netzbetreiber kann ja auf 4,2kW runtergeregelt werden (ist vermutlich noch nirgendwo realisiert, aber ja aktuell so für die Zukunft geplant) und schon werden aus den 2 1/4h mal eben fast 6h. Mit der 1h "Puffer" wären das dann noch 3 1/4h laden bei 4,2kW und damit nur 13,65kWh :|

    Die 1h ist also entweder ein von de Entwicklung / dem Vertrieb gesetzter Kompromiss oder einfach schlecht in der Software umgesetzt.


    Halb OT: mein e-up hat mit dem Laden auf Zielzeitpunkt und Ziel-SoC absolut kein Problem. Wenn ich den morgens um 05:45h auf 80% SoC haben will, erreicht er die auch ziemlich genau zu der Zeit (10 Minuten +/- will ich jetzt mal ignorieren). Das hat sowohl mit dem Ladeziegel (2,3kW) als auch der ersten "dummen" Wallbox (11kW bzw. beim e-up 7,4kW) absolut problemlos und zuverlässig geklappt. Keine Ahnung, wieso man das im Konzern wieder erfolgreich verschlimmbessert hat :cursing:

    [...] Das Auto weiß ja nicht, ob es vielleicht an einer WB mit Lastmanagement hängt und beim geplanten Ladestart evtl. nur die halbe Leistung zugeteilt bekommt...

    Das müsste aber doch eigentlich gehen - das Auto kann doch Ladebereitschaft an die WB melden, die über die Signalisierung die maximale Leistung meldet; im Anschluss muss das Auto nur mit dem eigentlichen Ladevorgang warten, bis es wirklich losgehen soll.


    Einziges Problem, das weiterhin besteht: wenn während des Ladevorgangs oder kurz vorher die Leistung seitens WB reduziert wird, reicht es nicht mehr bis zum Abfahrtszeitpunkt. Also doch ein Grund, 1h vorher fertig zu werden :/

    Bist du dir da so sicher? Ich würde die ganzen Peak-Werte, die das Auto anzeigt erstmal komplett ignorieren, also wenn da für ne Sekunde 99,99kwh Verbrauch oder eben -60kwh beim Bremsen steht. Wenn man mal eine längere Zeit (>5-10sek) rekuperiert (also Bergab und Tempomat) stehen da eher so Werte zwischen -1,4 bis -12kwh. [...]


    Vielleicht doch mal zum Wandern in den Harz fahren :/ :D

    Einfach mal die A7 runterfahren und in den Kassler Bergen den Tempomat auf die zulässige Geschwindigkeit einstellen, dann stehen auch im Display mal längere Zeit Werte kleiner -40kWh/100km ;)

    (Einmal den Deich runterfahren reicht da vermutlich nicht aus 8o )

    So sehe ich das auch, nicht zu verkopft an die Sache herangehen. Ich gehe auch davon aus, dass die Stützlast mit "Sicherheitsreserve" angegeben ist, da bricht einem nicht direkt die AHK weg.

    Wer regelmäßig einen ganzen Schwung E-Bikes transportieren will, sollte aber zu einem anderen Fahrzeug greifen, da sind dann die 75 kg des Enyaqs einfach zu wenig.

    Äh, bei eBikes soll man doch den Akku entnehmen, wenn man die auf dem Fahrradträger hat - dann sollte da doch am Ende nicht mehr so viel Gewicht übrigbleiben, dass die 75kg inkl. Träger überschritten werden oder verschätze ich mich da gerade?