Beiträge von bljack

    Bzgl. Fahrwerk: da weiß West-Ost evtl. mehr, ob es da unterschiedliche Fahrwerke gibt.


    Bzgl. Sportsitzen: ich finde die sehr angenehm; Probefahrt hatten wir in einem "normalen" Enyaq ohne Sportline, da fand ich die Sitze auch sehr angenehm. Für ein Probesitzen kannst Du Dir jeden Enyaq mit Sportline schnappen, der hat die gleichen Sitze wie der RS.

    Bzgl. Sägezahn: das hatte beim Verbrenner noch deutlich mehr Einfluss, da man beim Segeln ja auskuppelt und damit die Motordrehzahl (und damit die Reibungsverluste im Motor) signifikant senkt. Beim E-Motor bleibt da wohl "nur" ein geringerer Verlust in den Wicklungen (kurz mehr Strom, dafür länger keinen Strom), aber es bleibt halt trotzdem ein positiver Einfluss übrig.

    Ich lasse auf der Pendelstrecke zur/von der Arbeit auch an bestimmten Stellen in D rollen und mache da (wenn es die Situation hergibt) den Tempomat bewusst aus, damit er bergab nicht rekuperiert sondern segelt.


    Und Ontopic almenjaq: es ist kein "aD" im Display, sondern nur "D" und kein Travel Assist oder pACC aktiviert? OPD würde ja z.B. auch bei keinem Fahrzeug vor einem auf 0 abbremsen; ich hab ehrlicherweise noch nicht probiert, ob der Notbremsassistent einen auch in "D" an der Ampel abbremst, bevor es knallt :/

    Der (mMn) berechtigte Hinweis auf Steinzeittechnologie wie EC-Terminals an allen Ladesäulen und der Preis haben doch nicht wirklich was miteinander zu tun.

    Ich kann doch auch über meine App oder einen QR-Code (meinetwegen 5ct Aufschlag für den Service) laden ohne dafür absurde Preise zahlen zu müssen. Was hindert die Anbieter daran, im Roaming z.B. 0,59€/kWh zu nehmen (was immer noch arg teuer ist) vs. 0,89€/kWh (und tlw. mehr)? Und warum wird der Preis nicht gut sichtbar angezeigt?

    Hat eigentlich jemand mal eine richtige Studie gesehen was effizienter ist. D oder B

    Ich fahre eigentlich wo möglich in travel assist, und B, und Eco mode. Mehr intuitiv statt genau durchdacht.

    Hör mir da gerne Argumente an.

    Da ist die Physik recht eindeutig, aber das gibt noch keine Antwort auf "D oder B", da Du in beiden Fällen das Fahrzeug dazu bewegen kannst, exakt das Gleiche zu machen.


    Am effizientesten ist es, möglichst konstant zu fahren und alle unnötigen Energieumwandlungen (Batterie <-> Antriebskraft) zu vermeiden. Also wo es möglich ist, segeln. Das geht aber idR nicht immer ohne seine Mitmenschen in den Wahnsinn zu treiben (in der Innenstadt schön 1km auf die Ampel zusegeln wird einem ein paar negative Karmapunkte einbringen). Den Zustand "kein Leistungsfluss von/an die Batterie" hast Du in D relativ einfach: Fuß vom Pedal. In B musst Du da deutlich feinfühliger den genauen Punkt zwischen Beschleunigen und Bremsen treffen -> annähernd unmöglich, den Punkt so exakt zu treffen wie in D, wo "keine Leistung angefordert" einfach ein Zustand der Motorsteuerung ist, wenn das Pedal nicht betätigt wird. Am Ende ist also nicht unbedingt der Modus entscheidend sondern wie Du ihn nutzt.


    Da geht es dann aber im Detail um die letzten paar Wh/100km, die man einsparen kann. Am meisten macht mMn ein etwas vorausschauendes fahren: wenn die Ampel in 200m rot wird, kann ich idR gemütlich drauf zurollen. Ständiges beschleunigen/bremsen führt generell zu mehr Verlusten im Antrieb (s. Methode B.L.O.E.D.) die nicht in nutzbaren Vortrieb umgewandelt werden.

    Ich fahr in der Stadt idR mit TA - das ist nicht das effizienteste, weil ich theoretisch kurz vor der Bergkuppe schonmal Strom wegnehmen könnte und bei der Abfahrt wieder leicht beschleunigen könnte, aber im Zuge einer gleichmäßigen Fahrweise kann ich damit leben, wenn das letzte Prozent nicht rausgeholt wird ;)


    Ulf007 Wenn ich es richtig im Kopf habe bewegst Du doch beruflich große Massen Stahl elektrisch durch die Gegend. Gibt es da nicht Schulungen zu, wie man das mit möglichst wenig elektrischer Energie schafft? Evtl. hast Du da noch gute Tipps 8)

    In B gehen die Paddle nicht, da ist natürlich max. Rekuperation aktiviert ;)


    In D gehen die Paddle, bis man wieder auf das Fahrpedal (aka Gaspedal) tritt, dann wird (wenn aktiviert) wieder auf aD gestellt. Wenn Dir aD nicht zusagt (also die automatische Rekuperation in D) kann man das bei den Assistenzsystemen auch deaktivieren, dann wird in D immer gesegelt und Du kannst mit den Paddles die Stufen 0-3 durchschalten.

    Sehe das wie Heinz15: 150€ sind zwar im Rahmen eines Urlaubs vermutlich verschmerzbar (wenn wir mal von der Bubble "neues E-Auto für 30-60k€" ausgehen), aber wenn ich für den gleichen Strom auch weniger hätte zahlen können, kommt da halt ein ungutes Gefühl auf.


    A 662 E : der SoC macht bei einigen Batterietypen durchaus relevante Unterschiede, was die Ladegeschwindigkeit angeht; unser RS bevorzugt eindeutig SoC <10% an der Ladesäule; wenn der mit 15% angesteckt wird, lädt er ab dort leider auch nicht mit der Geschwindigkeit, die er hätte, wenn er mit 10% angesteckt wird (und ich hab keine Ahnung, warum das so in der Software hinterlegt ist). Aber auch das wäre im Urlaub sicher verschmerzbar, wenn man nicht noch die Fähre nach Langeoog erreichen muss ;)

    Hairy Porter


    [...] Es könnte ja auch einer unter Last das Stromkabel entfernen. Was bei 175kW und 400V kein Spaß ist. Da kann es schon mal einen Lichtbogen geben denke ich. [...]

    KF dazu: weiß jemand, wie lange es dauert, wenn der PP getrennt wird, bis der Strom abgeschaltet wird? Der soll ja eigentlich genau das verhindern, in dem er vor den L1-L3 getrennt wird (der ist wohl kürzer, wenn ich das richtig verstanden habe) und damit den Lichtbogen unterbindet.

    Ja, da gibt es bei den Einstellungen sicher noch eine bessere Option als "12", wenn ich die kleinen Ladeparks ausschließen will; idR hab ich hier ja auch "4" drin stehen, da mich auch mal 5 Minuten bei Ionity warten nicht umbringen.


    Bzgl. "immer laden bis X%" bin ich bei Dir - das macht idR keinen Sinn und ist nur für den Ladestopp mit Frühstück/Mittagessen/Abendessen relevant, da kann man das gut manuell einstellen.

    Die feste Ladezeitvorgabe ist evtl. noch interessant, wenn man sich einfach beim Ladestopp auch wirklich mal kurz 15 Minuten erholen will und ggf. biologischen Bedürfnissen nachgehen will. Auch da wäre aktuell ja nur das manuelle Anpassen der Ladestopps möglich, jeweils mit Update der Planung nachdem man einen angepasst hat.


    Der Expertenmodus wäre sicher eine gute Option. Für den unbedarften Nutzer sind die vielen Optionen am Anfang echt abschreckend. Ich hatte mir ABRP mal angesehen, als wir den e-up bekommen haben und bin da erstmal wieder von weg, weil es mir als Anfänger in der E-Mobilität echt zu komplex war. Wir haben dann ganz stumpf mit EnBW entlang der Route gesucht und waren damit erstmal zufrieden (zumal dem e-up ja auch der 50kW Tripple-Charger reicht, den größere E-Autos idR links liegen lassen :D ). Wenn man sich da aber mal eingearbeitet hat, klappt es meistens ganz gut; wenn man nicht vergisst, die Einstellungen nach irgendwelchen Versuchen wieder auf "normal" zu stellen X/