Beiträge von HPC83

    naja, als Physiker muss ich sagen, das es im Wesentlichen schon stimmt, dass das Gewicht egal ist. Erst in zweiter Ordnung kommen dann Effekte wie Veränderung des Haftreibungskoeffizienten durch andere mikroskopische Interaktion mit dem Untergrund.


    Die Gleitreibung ist im Gegensatz zur Haftreibung halt so extrem viel niedriger, das der Luftwiderstand relevant wird.


    Es ist also eigentlich der Quotient aus Gewicht und Luftwiderstand in gegebener Rutschrichring.


    Nur mal so um an der Oberfläche des Problems zu kratzen wenn man wirklich akkurat von der ersten Näherung weg will, dass das Gewicht egal ist. In zweiter Näherung macht das Gewicht tendenziell die Sache schlechter, aber halt nur tendenziell weil andere Parameter den gleich großen Einfluss haben oder sogar größer.

    Was haben die aerodynamischen Eigenschaften einer Felge mit dem Rollwiderstandsverhalten zu tun?

    bei den Reifen sollte der Rollwiderstand dominierend sein und die Aeoeodynamik vernachlässigar nicht bei den Felgen...

    du wolltest doch irgendwelche verbrauchsrelevanten Daten bezüglich der Felgen haben:

    ja genau für die Felgen. Für die Reifen gibt es das ja schon ;)

    Welche Angaben , außer Aerodynamik (und vielleicht Gewicht), schweben dir für Felgen denn so vor?

    die Felgen sollte es wohl rein auf die Aerodynamik rauslaufen.

    klar gibts das das ist der WLTP, da muss jede Ausstattungsvariante bzw. Ausstattungskombination getestet werden, deswegen gab ja bei VW mit der

    wer redet denn hier von Ausstatzungsvarianten??? Es geht um Nachrüstfelgen bzw Felgen allgemein. Also wie groß ist der Einfluss von Felge A vs B.


    Das fehlt völlig und ich habe keine Ahnung ob das jetzt egal ist oder am Ende 1 oder gar 2 kWh/100km ausmacht.

    Für Reifen gibt es Angaben zum Rollwiderstand. Für Felgen wird das eher schierig.....

    Aerodynamik sollte da wohl eher wenig Relevanz haben und nicht völlig vom Rollwiderstandsverhalten abweichen.

    Angaben für Aerodynamik von Reifen gibt es m.E. nicht.

    das würde ich jetzt auch nicht als relevant ansehen.

    Zudem ist die Aerodynamik der Räder stark davon abhängig, wie es beim einzelnen Auto aussieht.

    Der Enyaq hat Aircurtains für die vorderen Radhäuser und somt spielt die Aerodynamik des gesamten Rades keine sehr große Rolle,

    interessant. Hatte ich noch nie von gehört bezüglich Enyaq.


    Ich kann mir aber kaum vorstellen das es total egal ist ob man jetzt ne Aero oder feingliedrige Nachrüstfelge hat.


    Ich gehe bei mir nur davon. Aus das der Unterschied weniger ausmacht als die 800€ die Skoda mehr haben wollte bei schlechteren Reifen....

    Vielleicht hast Du das NextMove Video von Freitag schon gesehen, Stefan Moeller's Top 3 Reichweitenkiller sind (in der Reihenfolge): der kalte Akku (und nicht zwingend die Aussentemperatur, sondern im Inneren der Batterie), dann die Innenraumheizung und dann erst der Rollwiderstand der Reifen. Ich gehe davon aus, dass Punkt

    ne kenne ich noch nicht.


    Aber ja ist auch meine Erwartung das die Akkutemp einem großen Einfluss hat, gerade wenn man nicht so viel fährt.


    Ich habe immer gemerkt, das man so nach 30-40km mit dem Verbrauch runter geht. Wenn ich also einfach 40km fahre eine Rundstrecke und dann nochmals genau die gleiche ist beim zweiten Mal der Verbrauch merklich niedriger.


    Der Rollwiderstand ist daher bei kurzen Strecken sicherlich weniger wichtig, bei 200km Strecken würde ich meine Hand aber nicht ins Feuer legen.


    Schade eigentlich das es da keine Zransparenz bei den Daten gegeben ist.

    juhu bei mir neuer Rekord auf der Stammstrecke bei so -4 Grad. 33kWh pro 100km, wobei die Strecke 18km einfach fast vollständig über die Autobahn bei 100-120 war und das Auto 2h sogar in ner Tiefgarage stand.


    Wenn man bedenkt, das die gleiche Route im Sommer mit 16KWh/100km standardmäßig geht, dann ist das schon echt krass der Unterschied.


    Ich merke auf der Stammroute aber auch einen deutlichen Unterschied durch die Winterreifen.


    Ich habe da einen Abschnitt auf ner Bundesstraße, bei dem ich auffahren und dann rollen lasse weil es über einen Hügel geht und dann von 100 auf 80 runter geht da die Auffahrt zur Autobahn kommt.


    Im Sommer auf 100 beschleunigt und dann vor der Kuppe schon vom Gas und rollen lassen weil das Auto nach der Kuppe beschleunigt hat und dann eben sehr langsam ausgerollt ist. Ich bin dann immer mit 88-93 am 80er Schild angekommen. Also die Bremsaitomatik schön per Schaltwippe ausgemacht, damit nicht unnötig rekuperiert wird.


    Jetzt mit den Winterreifen bei ansonsten identischen Verhältnissen muss ich etwas Gas geben, weil er sonst zu langsam wird. Beschleunigen tut er beim Rollen gar nicht mehr in dem Bereich. Maximal Geschwindigkeit halten.


    Was denkt ihr wie groß der Einfluss vom Reifen und von den Felgen ist?


    Es gibt ja zu Reifen diese Standardangaben und daher ist klar das der Winterreifen für mehr Verbrauch sorgt. Aber für die Felgen scheint es sowas leider nicht zu geben. Ich fände es gut wenn über die EU dies verbindlich eingeführt würde.

    mal ein low Light von mir.


    Bei 29% noch 90km Restreichweite bei ca -4 bis -9 Grad Tags und Nachts.


    Das finde ich für einen 80er schon hart. Sind somit ja nur noch 310km Reichweite.


    Wie sehen aktuell auch so ca 28kWh/100km wo ich im Sommer bei 16-18 lag. Das ist schon hart.


    Zumal die Heizung echt Kacke ist in dem Auto.... nach ner Weile kommt echt immer kalte Luft...

    Meine Reifen lasse ich jeweils im Herbst oder Frühjahr für € 50,- auf die original Felge umziehen und dabei werden

    sie auch immer wieder neu ausgewuchtet.

    Um damit auf die Kosten von mehreren tausend Euro zu kommen, müsste ich das Auto schon verdammt lange fahren

    Wenn man es aber verbockt hat schneekettentaugliche Felgen zu nehmen hat man eh keine Wahl ;(