Die Aufrüstung an Warn- und Informationssignalen hat immer nur eine kurzfristige Wirkung. Langfristig lässt es Mensch und Tier abstumpfen.
Die Flut an (Verkehrs-) Informationen ist zu groß geworden, um sie vollzählig und sicher abarbeiten zu können.
ZB. wurden vor vielen Jahren Zweiradkraftfahrzeugfahrer/innen verpflichtet, auch bei Helligkeit mit Licht zu fahren, um ihre größere Gefährdung zu mildern. Dann kam das Tagfahrlicht auch bei PKWs auf. Natürlich wegen der höheren Sicherheit. Dass dann aber das Alleinstellungsmerkmal der Zweiräder wieder aufgehoben ist, wird dann leider nicht thematisiert.
Jetzt könnte man wichtigtuerisch Rundumleuchten für Motorräder fordern, alles wegen der Sicherheit der 2-Radfahrer natürlich und wer da Bedenken äußert, ist total assozial.
Klar ist dann auch, dass Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen einen Ausguck für einen Fahnenschwenker brauchen, um sich von den Motorrädern abzuheben.
Das ist uferlos und meiner Meinung nach der langfristig falsche Weg.
Straßenverkehr ist und bleibt gefährlich.
Immer mehr Signale bringen immer nur kurzfristig etwas und suggerieren daher nur falsche Sicherheit.