Beiträge von Tabo

    Ich habe auch das Gefühl, dass ein Auto viel zu emotional und mit allerhöchsten Erwartungen angegangen wird.


    Ich nutze den Wagen beruflich zum Unterrichten (habe eine private Klavierklasse mit mittlerweile knapp 40 Schüler*innen) und habe bei meinem Profil teilweise bis zu 12 bis 14 Neustarts am Tag.


    Ja, das Infotainment ist langsam und ruckelig, der Verbrauch im Winter ist auch wirklich höher das stimmt, gerade zu beginn der Fahrt. Das legt sich aber mit der Zeit.

    20 bis 22 KWh auf der Autobahn im Winter ist bei meinem auch normal, aber nie 25 bis 28. Mein Langzeitverbrauch seit knapp 14.000 Km liegt derzeit bei 15,8 KWh. Ich bin nach wie vor zufrieden.

    Seitdem das Dachmodul ausgetauscht wurde (ein komplett anderes Modul ist jetzt verbaut ohne das „i“ und ohne den Schraubenschlüssel) ist nun alles bestens.


    Der TA macht einen sehr guten Job, die Matrix machen auch einen sehr guten Job. Leuchtweite habe ich selbst eingestellt. Rückfahrkamera ist immer gut sichtbar auch in der Dunkelheit.


    Der Wagen ist immer noch leise und einigermaßen komfortabel und fährt sich schön. Manchmal klackert und knarzt es aber immer wieder mal ganz leise und leicht.


    Zu den Ladesäulen im Info kann ich nicht viel beitragen, da wir mittlerweile ein Wohnmobil haben und lange Strecken mit diesem machen. Ladegeschwindigkeit ist bei meinem aber auch immer sehr gering. Hatte noch nie mehr als 70KW Leistung an den Säulen.

    Schöner Bericht. In Sachen Komfort fällt mir ganz persönlich aber eine Zustimmung schwer. Entweder hat der 80er ein noch weicheres Federkonzept als der 60er, oder unsere Ansprüche unterscheiden sich. Mein DCC mit 19“ fühlt sich leider auch überhaupt nicht schwebend an. Straßenzustände werden immer sowohl akustisch als auch physisch mitgeteilt. Ich spreche von der weichsten Einstellung. Mittlerweile bin ich ein Wenig vom DCC im Enyaq enttäuscht. Wird damit doch eher mehr Komfort suggeriert und vorgetäuscht als tatsächlich vorhanden ist? Irgendwann werde ich einfach mal einen Citroen eC4 probefahren, um mal zu schauen, wie Citroen das mit dem eC4 und dem Komfort hinbekommen hat. Dann weiß ich endlich, ob mein Skoda auch Komfort kann oder nur so tut.

    Der Tiguan Synchro aus 2016 meines alten Herrn Vaters ohne DCC federt tatsächlich etwas leiser und geschmeidiger über Unebenheiten als mein Enyaq. Ich war echt überrascht und daher echt enttäuscht von meinem.


    Der Klang des Basisradios ist gar nicht so schlecht wie viele behaupten! Es ist wie immer eine Frage der „Einstellung“.

    Ich kann jetzt auch schon sagen, dass ich den Enyaq wirklich gerne fahre.

    Gut, das DCC-Fahrwerk hätte bei Komfort natürlich noch weicher sein können, das eine oder andere Geräusch irgendwo aus dem Autocockpit-Kunststoff und andere Kleinigkeiten hätte auch besser gelöst werden können, aber im Großen und Ganzen fahre ich sehr gerne mit dem Auto. Andere Autos sind auch nicht perfekt. Bei jedem Auto gibts immer was was zu meckern, wenn man richtig will.


    Mein Enyaq macht bis jetzt einen wirklich guten Job bei meinem Fahrprofil.

    Ohne Memory keine Spiegelabsenkung! Das gibt es bei Skoda nur in Verbindung mit elektrischen Sitzen mit Memory. Die Einstellung und Speicherung des Spiegels im Rückwärtsgang geht hierbei aber auch ohne die Speicherung der Sitzeinstellung.

    So richtig nervt mich jetzt nichts am Enyaq, ich bin eigentlich ziemlich zufrieden.


    Was ich schön fände:


    - eingestellte Geschwindigkeit wird trotz Schild „Aufhebung“ gehalten.

    - DCC immer auf Komfort

    - Matrix immer aktiviert

    - Infotainment könnte schneller starten und weniger ruckeln.

    - gekühltes Fach in der Mittelkonsole


    Aber das ist eher alles Ponyhof, also reine Luxusprobleme.


    Manchmal zickt der Wagen aber auch:


    - DCC verstellt sich immer wieder im Individualmodus auf die Mitte

    - manchmal erscheint auch das Bild für die DCC-Einstellung gar nicht.

    - Hin- und wieder zickt das Infotainment rum und lässt sich nicht mehr imm Radio/Lautstärke am Lenkrad bedienen.

    - Ladeprobleme immer wieder mal (dank Hilfe von User SAXI endlich besser geworden)


    Aber alles nichts, was mich wirklich nervt. Habe im Auto aber auch kaum Zeit, mich darüber aufzuregen, nutze es täglich freiberuflich.

    Ich nicht...


    Der nächste Enyaq ist schon bestellt. Dann 4.0 zu haben ist schön, ich hätte ihn aber auch bestellt, wenn er "nur" 3.2 gehabt hätte. Ganz einfach, weil es kein anderes BEV gibt, bei dem das Gesamtpaket so passt wie beim Enyaq. Und da ist die SW nur eines von vielen Kriterien und bei weitem nicht das wichtigste.

    Ich möchte mir einen neuen Enyaq bei diesem schlechten Preis/Leistungsverhältnis (im vergleich zu meinem) derzeit nicht leisten.

    Zum Glück fahre ich meinen aber noch 3 Jahre und 3 Monate. Ich hoffe, dass danach die Preise sinken, sonst wird es ein anderer kleinerer Elektrowagen, vielleicht höchstens ein Citroen eC4 oder. Ä., der wird sicher nicht unkomfortabler gefedert sein als der Enyaq.

    Für die Urlaube und Wochenendausflüge haben wir ein Wohnmobil.

    Auch wenn das seit Jahrzehnten so Standard ist, muss ich das nicht mögen. Es ist einfach nicht intuitiv.

    Da darfst natürlich nicht mögen oder etwas intuitiv finden, was und wie du willst. Das geht mich nichts an.


    Den Rückwärtsgang bei den meisten Schaltfahrzeugen, der auch nach oben eingelegt wird, hat zumindest niemanden gestört.


    So „intuitiv“ sieht übrigens ein damaliges Mercedes Formel Eins Lenkrad mit eingebauter Schaltung von Michael Schumacher aus, damit wurden sogar Rennen gewonnen. Such hier mal den Rückwärtsgang.


    Ich persönlich würde das jetzt sofort als wenig intuitiv nennen.


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