Beiträge von Tabo

    Na also, danke!

    Die ganzen Modebezeichnungen sind mir völlig wurscht. Ein Pkw, welcher hinten eine aufrechte Klappe hat und kein Stufen- oder Schrägheck, ist für mich ein Kombi!

    Mein voriger Peugeot 3008 SUV wurde im Teil 1 als „Mehrzweckfahrzeug“ genannt. Welchen logischen „Mehrzweck“ dieses Auto nun im Gegensatz zur „Kombilimousine“ Enyaq haben soll, erschließt sich mir nicht. Der Peugeot 5008 ist ja auch kein Kombi, sondern ebenfalls amtlich ein „Mehrzweckfahrzeug“, obwohl dieser ebenso eine noch aufrechtere Heckklappe als der Enyaq hat. Das ist alles Marketing-Bullshitbingo. Ein SUV-Coupe mit 4 Türen ist auch eher ein Einhorn mit Feenstaub drumherum als ein Coupe.

    @EE-Driver kann man drüber streiten, der eine sieht ihn als Kombi, die anderen als SUV da doch recht hoch, und auch die Reifen Sprechen eigentlich die SUV Sprache (obwohl die größe der Reifen wohl eher dem Gewicht geschuldet sind). Der Octavia ist halt knapp 15cm niedriger und 5cm schmäler. Auch der id.7 ist 8cm niedriger wie der Enyaq.

    Mein Enyaq sieht zu jedem echten Kombi wie ein großes langsames und mächtiges Mutterschiff bei Starwars aus. Nur bei den ganz fetten SUV von BMW und Co. Gibt sich dann der Enyaq geschlagen, will aber dennoch gehörig „mitmischen“. Von „Kombi“ kann da eigentlich keine Rede sein. Er ist halt so designed, dass er seitlich irgendwie so aussieht, es ist aber nur eine optische Täuschung. Er ist aber kein Kombi, sondern tatsächlich ein mittelgroßer SUV von den ausmaßen und der Höhe.

    Anbei ein interessanter Bericht aus der WiWo zum Thema schleppender BEV Verkauf.

    Ich hab nur ein paar relevante Stellen zitiert.

    Tja so ist sie, unsere Autobranche. Daher ist man dort ja auch an dem Narrativ „Verbrennerverbot“ (was es ja nicht gibt) so interessiert und manipuliert die Politik EU-weit eben so sehr, damit opportunistisch die Gewinne immer weit oben bleiben. Scheiß doch auf den Klimawandel, Hauptsache die Kasse klingelt ewig!

    Es ist ähnlich wie bei den Banken: wenn man sich dann wieder mal verzockt, werden wieder mit dem Angstwort „Arbeitsplätze“ die Hände beim Staat aufgehalten und Oma Erna und der Rest der Steuerzahler zahlt die Zeche wieder, obwohl sie gar kein Auto fahren.

    Es gibt oder gab bei BMW Aktivsitze, die die Oberschenkel aktiv getrennt in Bewegung brachte. Das Wort Massage im Auto ist aber tatsächlich so ein Euphemismus wie „Klavierlack-Oberfläche“ (schwarz glänzendes Plasti), die ganzen „Sicherheitsbehauptungen“ einzelner Bauteile (So verdienen Versicherungen eben auch Geld mit Dramatisierung und Angsteinföße)


    Marketing ist irgendwie halt eine fürchterliche Branche, die versucht, uns teuer Scheiße für Gold zu verkaufen. Immer so ein bisschen Gaunerei - Das ist meine persönlich Meinung und mir hilft sie sehr bei Kaufenstcheidungen für oder gegen etwas.


    Mein Matrix-LED zum Beispiel ist wirklich nett und macht (im Prinzip) auch einen guten Job, es wäre aber gelogen, würde ich behaupten, es erhöht die (lediglich gefühlte, aber dennoch wertlose) „Sicherheit“ ohne dafür wirklich handfeste Studien und Zahlen abzuliefern. Das sind immer alles Allgemeinplätze, die bei jedem sofort verfangen können aber nichts konkret aussagen. So lebt die Astrologie und Esoterik bis heute recht erfolgreich. Es funktioniert.

    Nach den Infos auf der Website kann der Interessent davon ausgehen daß sich die Klangverbesserungen auf alle Plätze

    im Fahrzug gleichermaßen auswirken - was offenbar nicht der Fall ist.


    Für mich passen da Werbung (Website) und Produkt nicht zusammen.

    Das kann NIE ohne erhebliche Klangverluste funktionieren! Sobald psychoakustisch die Laufzeiten und Pegel verzerrt werden müssen, um auf allen Plätzen den gleichen „verbesserten Klang“ (das müsste erst einmal definiert werden) zu erreichen, müssten erhebliche Kompromisse eingegangen werden. Diese Psychoakustischen Eingriffe sind immer schädlich, weil sie verzerren und verbiegen und die Ursprungssignale manchmal erheblich manipulieren (zB. Stichpunkt blauertsche Bänder). Unter Tonmeistern leidliches Thema und Beispiel sind diese Loudness-Funktionen oder Schaltungen, die nie und nimmer irgendeinen Nutzen haben. Sie sind extrem faule Kompromisse, die sowohl das individuum Mensch als auch die Regeln der Physik ignorieren. Es gab mal im Rundfunk in einem der Geräte so eine „intelligente“ Loudness-Schaltung für Tonmeister, die ein Rohrkrepierer war und dann ganz schnell wieder beseitigt wurde.

    …Als ich vom Hof fuhr hat der Enyaq kurz die Gasannahme verweigert und wollte nicht mehr beschleunigen. Kurz den Fuss vom Gas genommen, dann ging es wieder…

    Passiert bei mir auch immer wieder. Dieses Phänomen taucht bei mir immer im dichten Stadtverkehr auf, bei dem in Bruchteilen einer Sekunde Entscheidungen getroffen werden müssen: zum Beispiel kurz zu beschleunigen, um noch schnell an einem stehenden Hindernis zügig vorbei zu kommen. Da trete ich dann öfter ins Nichts, bevor der Enyaq überhaupt reagiert. Es fühlt sich so an, als wenn der Wagen eine Bearbeitungslatenz hat, bevor er versteht, dass das Durchtreten des Strompedals ein Befehl zur kurzen und schnellen Beschleunigung ist. Er muss sich irgendwie erst sammeln, bevor er dann irgendwann das volle Drehmoment hergibt. Das fühlt sich gar nicht gut an!

    In Düsseldorf bin ich daher immer öfter im Sportmodus unterwegs, weil dieser mir wenigstens das Gefühl gibt, schneller auf meine Befehle zu antworten.

    Ja, prinzipiell schon. Wir sind ja auch von einem großen Kombi auf den Enyaq gewechselt.

    Wenn der ID.7 Tourer nicht nur 3 Nachteile hätte, welche aber Geschmackssache sind.

    - Panoramadach geht nicht zu öffnen und hat auch kein Rollo, sondern nur eine Verdunklungsoption

    - er ist von außen hässlich

    - er ist von innen langweilig

    Damit könnte ich ohne Probleme leben, wenn er:


    1. preiswerter als Enyaq (zu meiner Bestellzeit) wäre

    2. komfortabler federt als der Enyaq


    Alles andere lasse ich mit mir reden ;)

    Von daher wird der ID7 wegen Nummer 1 ganz bestimmt raus sein.