Beiträge von Tabo

    Ich finde, es geht gar nicht darum, dass irgendwann nur noch alle Elektro fahren oder alle Verbrenner. Es geht doch eher um einen nachhaltigen Mix, Verbrenner (vorwiegend Altbestand), Batterie-elektrisch, Wasserstoff-Brennstoffzelle, Biogas, Sunfuel, ...

    Immer alles nur auf eine Karte zu setzen ist m.M.n. der falsche Absatz.

    Wieso?


    Der richtige Ansatz sollte aus umweltpolitischer und wissenschaftlicher Sicht immer der sein, die Antriebsart zu wählen, die am effizientesten ist, um Klimaziele einhalten zu können.


    Das Elektroauto, welches sofort den Strom aus erneuerbarer Energie ohne Umwandlung zum Vortieb nutzen kann, ist nun mal bei Weitem am Effizientesten.


    Denkt immer daran, die Mutter aller Gesetze der Thermodynamik ist die, dass bei jeder Umwandlung nutzbare Energie verloren geht. Bei Millionen von Autos ist das bereits gravierend!

    Dali


    Damit hast du den Verstärker in eine viel höhere Last gebracht, wenn er sonst 4 Ohm erwartet. Er muss nun „härter“ arbeiten, weil mehr Strom fließt. Auf Dauer kann das schädlich für Lautsprecher sein, denn die gehen weniger durch einen zu starken Verstärker kaputt, sondern durch einen zu schwachen, der an seine Lastgrenze gerät und anfängt zu klirren.


    Bedenke: Ri muss immer kleiner als Ra sein (mindestens um den Faktor 10)


    Bei Audio wird immer mit Spannungsanpassung gearbeitet, nicht mit Leistungsanpassung.

    Lädst Du denn immer öffentlich und hast keine Möglichkeit zu Hause? Ich kann zu Hause laden, deshalb interessieren mich die Lader in Korschebroich halt herzlich wenig. Und wenn ich nicht zu Hause laden könnte, dann würden mir die am Bahnhof oder beim Lidl nichts bringen.

    Ja klar!


    Aber manchmal bis öfter geht es halt nicht anders. Das ist bei einem Elektroauto auch normal und sollte gerade hier auch kein Problem sein, ist es aber (noch) nicht.

    Sorry Selenium, aber so einfach ist das nicht. Es ist bei weitem komplexer. Und was sind überhaupt „natürliche Selbstreinigungen“? Ich kenne da keine Definition.


    Enteignung von ganzen Dörfern wegen Stromgewinnung? Im Europavergleich Überteuerte Telefontarife? Fehlendes allgemeines Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

    Endlich den Autoverkehr aus Städten zu bekommen?

    Die Klimaschutzziele endlich einzuhalten?


    Der sich frei entwickelte Solarmarkt ist in Deutschland durch fehlende Unterstützung (positiv ausgedrückt, eigentlich war es damals eine ideologisch falsche Politik) des Staates den Chinesen zum Opfer gefallen.

    Ohne den Staat geht es nicht, wenn zB Klimaschutzziele eingehalten werden müssen. Da scheren sich Unternehmen wenig drum bzw. machen eher noch Imagepflege durch Greenwashing.


    Sorry, das mit der natürlichen Selbstreinigung Ist der feuchte Traum einer bestimmten konservativ und liberalen Wählerklientel, die immer noch naiv glaubt, wenn es Unternehmen gut geht, geht es allen gut. Zum Schluss wird das Steuergeld dann immer wieder für solche „natürliche Selbstreinigungen von Unternehmen“ wieder rausgeschmissen.


    Bald bekommt sicher wieder die völlig kaputte deutsche Autobranche das Steuergeld in den Hintern gesteckt, weil ja der böse Chinese mit seinen Elektroautos da war.


    Das E-Auto ist bei Weitem in der gesamten deutschen Bevölkerung noch nicht akzeptiert, machen wir uns da nichts vor.

    Eben auch, weil die Alternativen immer noch zu attraktiv sind. Ohne lenkenden Staat würde nämlich alles so weitergehen…


    Das ist eben auch die Aufgabe eines Staates, dafür zu Sorgen, nicht die von Unternehmen, hier alles freiwillig weiter zu machen.

    Bitte nicht falsch verstehen. Aber ein klein wenig sind die Argumente typische Verbrennerfahrer Argumente um sich die E-Mobilität ausreichend schlecht zu reden um sich auf gar keinen Fall weiter damit beschäftigen zu müssen. Aber das ist natürlich alles nur meine ganz persönliche Meinung bzw. Erfahrungen und stellen keine repräsentative Fallzahlen und Erkenntnisse dar. 😊

    Sorry, das kann aber nicht Stimmen, denn ich bin Verbrenner-Hasser! ;)


    Meine Argumente sind selbstreflektierte Erfahrungsargumente, die wir seit meinem Enyaq und seit dem e-Mini meiner Frau kennenlernten.

    Ich hatte extreme Probleme beim Laden mit meinem Enyaq. Entweder wird oft der Stecker nicht freigegeben, sodass ich die Notentriegelung ziehen musste, dann sind zahlreiche Ladevorgänge während meiner Abwesenheit abgebrochen, sodass dann doch nicht geladen wurde. Oft ist das Menü der Ladesäulen zudem noch abgestürzt…


    Die Anzahl der Ladesäulen nimmt zwar hier in NRW-Korschenboich zu, ist aber immer noch sehr mau. In Neuss gibt es mittlerweile Ladesäulen an Straßenlaternen, diese werden aber immer von Verbrennerautos zugeparkt, weil die Stadt vergessen hat, die Parkplätze für E-Autos zu reservieren.


    Letztens in der Nähe von Osnabrück konnte ein Mercedes und ein neuer BMW i4 nicht an einer Shell-CCS Laden. Was auch gemacht wurde, es klappte nicht. Mein Skoda konnte dort aber laden. Die erste Ladung hat aber dann komischerweise der BMW bezahlt. Ist zwar Lustig, aber dennoch ärgerlich.

    Und so weiter und so weiter…


    Ich bin dafür, Verbrenner so unattraktiv wie möglich zu machen, dafür muss aber die Infrastruktur der Ladestationen staatlich reguliert werden, damit es einheitlicher wird. Weil Unternehmen machen gar nichts freiwillig, wenn man sie nicht zwingt - zumindest in Deutschland.