Beiträge von Tabo

    Selbst bei dieser Reihenfolge ist dennoch kein Platz für Verbrenner-PKW. Das geht physikalisch nicht, so eine große Menge an Verbrennern mit E-Fuels zu versorgen. Der Energiegehalt von E-Fuels ist zudem auch noch geringer, da bereits schon mal eine Umwandlung stattgefunden hat und im Verbrenner dann sogar zwei Umwandlungen stattfinden. Viel weniger Verbrenner PKW könnten somit E-Fuels tanken und das auch noch bei höherem Verbrauch und geringerer Reichweite und höheren Kosten. Auch bleibt immer noch ein Verbrennungsprozess und damit folglich eine Schadstoffbelastung erhalten. Wofür also der Unsinn, wenn doch das Elektroauto keine Umwandlung benötigt und der bei Weitem effizienteste antrieb ist? Denkt bitte daran immer in großen Dimensionen zu denken.


    Die Kosten und der Aufwand in die Investition und den Aufbau von sauberer und erneuerbarer Energie für die Erzeugung von E-Fuels ist so exorbitant hoch, dass das damit unmöglich wäre, damit alle Verbrenner-PKW zu versorgen, wenn doch das Elektroauto bereits existiert und um Vieles effizienter (ohne Umwandlung) arbeitet. Denkt bitte zusätzlich daran, dass auch erneuerbare Energien immer auch begrenzte Ressourcen bleiben. Über die Dauer der Entwickung und des Aufbaus so riesig dimensionierten Fabriken und Windkrafträder und Solarparks, die enormen Kosten dafür wurde noch gar nicht gesprochen. Ein Windrad und eine Solaranlage kann ein Elektroauto bereits direkt und ohne Umwandlung „füttern“.


    Am Elektroauto führt kein Weg mehr vorbei. Wer etwas anderes behauptet, ist ein Lügner.

    Wissenschaftler und Ökonomen sind da eben ja anderer Meinung. Anstelle das Zeugs viel zu teuer und in viel zu wenig Autos zu bringen, MUSS - und da führt kein anderer Weg vorbei - es da verteilt werden, wo es dringender benötigt wird. Diese hohen Massen an E-Fuels lassen sich nicht produzieren - und sowieso wieder nur im Ausland - dann hätten wir schon wieder eine Abhängigkeit von anderen Staaten bei Energie. Das wäre dumm und fatal.


    Die Herren Auto-CEOs können da reden was sie wollen, sie haben einfach unrecht und wollen nur - völlig ohne Verantwortung für die Welt, die Zukunft und den Menschen - das Meiste für ihre eigenen Strategien. Das ist dann fatal, wenn damit fast alles an die Wand gefahren wird. Jedenfalls gehört das Elektroauto scheinbar nicht zu den wichtigen dazu. Anders ist das auch nicht mehr zu erklären. Möglicherweise macht man das bewusst oder zumindest völlig fahrlässig so, denn wenn der Karren in den Schlamm gefahren wird - der Staat und das Volk bezahlt eh wieder den Schaden. Und wie wir bereits wissen, haben CEOs gar nicht wirklich so eine hohe Verantwortung (und damit die hohen Einkommen) verdient, denn weil sie für fahrlässige und schlechte Entscheidungen sowieso nie bis kaum belangt werden. Die gehen einfach woanders hin und machen da weiter.

    Es ist auch immer eine Preisfrage. Solange ein Akkuupgrade immer noch so unverschämt viel teurer ist, werde ich mir das in Zukunft sparen.

    Das hat m.M. auch nichts mit „Einstieg“ zu tun. Das klingt irgendwie so entwertend, als wenn das nur was für Anfänger sei.

    Ein typischer Anfänger beim E-Auto ist für mich der, aus Angst den größten Akku mit hoher Reichweite (deutsche Reichweitenangst und so) zu bestellen und für diese Angst dann bereit ist auch noch jeden Aufpreis zu zahlen, obwohl er das alles zu 98% im Jahr nie benötigt und abruft.

    Ich glaube, wir beschreiben das DCC aus völlig anderen Universen.


    In dem Universum, in dem Du bist, bin ich bei Dir. Das ist das wie wohl auch das DCC arbeitet, nicht weniger, aber auch nicht mehr.


    In meinem Universum aber schafft es das DCC deshalb nicht, komfortabel zu sein, weil die Grundabstimmung oder möglicherweise die Auswahl vieler kleiner Komponenten um das Fahrwerk herum es nicht schaffen, Fahrwerksgeräusche und Vibrationen durch Unebenheiten auf der Straße bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten zu kompensieren (Auf der Autobahn ist ja alles grundsätzlich eher unauffällig, da bin ich auch wieder bei Dir). Das macht VW besser: Ich weiß nun nicht, was genau die bei VW anders machen, aber die Fahrwerke sind in diesen niedrigen bis mittleren Geschwindigkeitsbereichen einfach schöner, also souveräner und luxuriöser abgestimmt. Hier wirkt der Enyaq billig. Ich bleibe dabei, dass es Auflage des Konzern ist, VW darin Priorität einzuräumen. VW hat immer das letzte Wort, auch in Tschechien.


    Wie gesagt, der Enyaq kann mit DCC ja auch schon etwas schaukeln im Komfortmodus und dann weniger im Sportmodus, allerdings sind 1. die Unterschiede wirklich nur fast homöopathisch marginal, 2. erst bei höheren Geschwindigkeiten ab 80-90 oder 100 wirkbar und 3. die Grundauslegung eher straff, sodass es bei niedrigeren Geschwindigkeiten dennoch bei Unebenheiten deutlich zittert und Geräusche und Schläge immer sehr deutlich und präsent wahrnehmbar in den Innenraum gelangen. Wer mir nicht glaubt, dem biete ich gerne eine Mitprobefahrt an.


    Für Menschen, die das DCC gerade im Hinblick für eine schnelleren Fahrweise wollen, nehmen das sicher ohne Probleme als „sportliche Auslegung“ in Kauf.

    Für Menschen, die sich das DCC wegen eines besseren und leiseren Fahrwerkskomforts gewünscht haben, ist es aber eher eine Enttäuschung.

    Möglicherweise sind die Erwartungen sehr individuell. Ich kann die Aussagen von Michael16 haargenau nachvollziehen. Genauso wie er beschreibt kenne ich meinen Enyaq mit DCC.

    Er zittert bis 70-90 km/h unentwegt über noch so kleine Unebenheiten und gibt dazu noch alles ziemlich schroff in den Innenraum durch und zwar immer mit langem und tieffrequentem Wummern. Das ist sehr unangenehm. Der kleine Mini Cooper SE meiner Frau macht das fast besser, da zumindest stimmiger und souveräner - der Enyaq fühlt sich total billig an.

    Okay, wer hat einen RS in der Nähe und will mir das mal zeigen?


    Eine gewisse Härte und Unnachgiebigkeit ist ja eher auch deutsche Erwartung an Fahrwerk und Gestuhl. Mag mag es halt eher hart. Kundschaft teurer großer Autos erwarten da aber schon anderes. BMWs Komfortsitze sind das Beste, was es zu kaufen gibt.


    Ich zB komme von Citroën Hydropneumatik und kenne das Gefühl von Schweben gut und liebe es. Wer aber glaubt, dass Citroens mit Hydropneumatik unsicher und schaukelnd sind, täuscht sich - seit Jahren ist der Xantia Activa in Schweden unangefochtener Meister im dortigen Elchtest. Kein Auto erzeugte bisher so hohe G-Kräfte in Kurven wie der Xantia-Activa.


    Deutsche Luxusklkassen bieten ja ähnlichen Komfort bei hohen dynamischen Reserven. Das erwartet die Kundschsaft auch und dafür zahlt die Kundschaft auch viel Geld.

    Aber nur weil ich nicht bereit bin, solche Summen zu zahlen, bedeutet das nicht, dass dann alle anderen Autos nicht mehr gut federn können.

    Es wird aber wohl für den deutschen Markt so produziert.

    Ich kann mich nicht beschweren beim DCC. Für mich federt das nicht schlecht. Und auch die Spreizung ist soweit für mich dass Sport hart ist und Komfort eher Schaukel...

    Schaukeln kann er ja im Komfortmodus - zwar nur minimal, aber das eigentlich Blöde daran ist, dass er gleichzeitig trotzdem über jede Unebenheit zittert und übertragt diese doch sehr direkt und geräuschvoll in den Innenraum, als würde es dort dann fast widerhallen.


    Andere Autos aus dem VW-Konzern federn da sehr gedämpft über Unebenheiten, also viel schwächer und mit weniger Zittern und machen dabei auch nicht so viel „hallige“ Geräusche. Während VW also nur ganz schwach und leise nach „Tock-Tock“ anfühlt und klingt, hört und fühlt sich der Enyaq nach „Ummp-Ummmp an, als wäre die Unebenheit um vieles größer und verstärkt in den Innenraum mit „Hall“ übertragen. Jede Unebenhiet klingt zulange nach. Das ist nicht schön!