Kommt darauf an, was man vorher gefahren ist und welche Prioritäten man hat.
Kommt man von Tesla, ist die SW eine ganz andere Welt. Selbst an guten Tagen ist die Enyaq App ein total Fail im Vergleich zur Tesla App.
Und weil Tesla so softwarezentriert ist, ist das den Fahrern (oder eher Usern) vermutlich auch wichtiger als ein bequemes Gestühl oder gutes Fahrwerk. Das reine Fahrerlebnis bewertet man dann vielleicht als nicht so wichtig.
Ich bin der Überzeugung, dass ein Tesla gerade aufgrund seines "Fahrerlebnisses" gefahren wird. Eine stimmige Software wird vielleicht auch noch positiv zur Kenntnis genommen, obschon die Steuerung aller Funktionen über ein Display schon recht umintuitiv ist. Aber bei Tesla wird schon sehr viel Negatives ohne Murren in Kauf genommen.
- Markenimage (ich bin cool, wenn ich einen Tesla fahre)
- Fahrleistungen (bin der König der Beschleunigung)
- Reichweite (Habe die beste Reichweite)
- Schlechte Qualität (Ach , haben doch alle)
- Teuer (muss man sich halt leisten können)
- Poltriges Fahrwerk ( Ach quatsch, das ist dynamisch)
- usw...
Ist alles sehr subjektiv, aber ich glaube dass das beim Kauf eines E-Autos einen sehr hohen Stellenwert besitzt.