Beiträge von Tabo

    Macht euch aber nicht zuviel Hoffnung. Es mag ja vielleicht sein, dass die Spreizung besser wurde, ich bin aber der Meinung sicher nicht zum Komfort sondern mehr zum Sport, also noch härter.


    Auf die Grundabstimmung kommt es an, und die ist einfach viel zu hart und spröde.

    wutti67

    Genauso ist es, nichts anderes habe ich ja bereits geschrieben. Daher war ich noch nie trotz meiner „lahmen“ Geschwindigkeit ein Verkehrshindernis, weil ich den Verkehr beobachte und mich anpasse:


    - Ich beschleunige auf der Autobahnauffahrt bereits auf dem Beschleunigungsstreifen (wie nur kann man das NICHT machen?)

    - Ich blinke wenn ich die Spur wechsle, abbiege usw.

    - Ich kontrolliere vorher, ob ich die Spur wechseln kann

    - Ich bin oft nachsichtig mit Egoisten und sonstigen Aggressiven Frustrierten

    - Ich beachte Rechts vor Links in Wohngebieten

    - Ich achte beim Abbiegen genau auf Fußgänger und Radfahrende


    Usw.


    Das ist alles im Prinzip alles völlig banal und sollte eigentlich von jedem erwartet und beherrscht werden können, aber bei den wenigen Punkten erreichen schon sehr viele Autofahrende nicht mal im Geringsten eine kognitive Grundhöhe. Man spürt förmlich, dass diese Menschen dem Straßenverkehr nicht gewachsen sind – und das Verkehrssystem ihnen offenbar immer noch eine Chance gibt.

    Ich fahre gerade einen Countryman SE All 4 zur Probe.


    Wow, ich hätte nicht gedacht, dass Skoda tatsächlich so ein schlechtes Fahrwerk trotz DCC verbaut.

    Ich ich habe ja immer noch ein Rest Zweifel gehabt, dass ich vielleicht zu hohe Ansprüche habe. Aber ich kann nur sagen, der Enyaq den ich fahre, hat trotz DCC ein wirklich fürchterliches Fahrwerk und auch einen fürchterlichen Fahrkomfort.


    Man spürt dass Der Countryman mit den 2 starken E-Motoren und JCW-Paket straff gefedert ist.

    ABER: Straff bedeutet jetzt eben nicht mehr hart!

    Tiefe Kanaldeckel, grobe Unebenheiten, Straßenaufbrüche, Schienenquerungen sind alles kein Problem für den Countryman, alles wird dumpf zur Kenntnis genommen, aber eben gut und vor allem leise geschluckt, der Wagen bewegt sich auch kaum. Kleinere Unebenheiten sind quasi gar nicht da. Im größeren Zusammenhang spürt man aber, dass er eher der Straße folgt, als sie ganz glatt zubügeln. Der Countryman ist mit 19“-Rädern ausgestattet. Das niedrigste sind 17“, also weiter entfernt von komfortabler Bereifung, die ja auch noch einiges ausmacht.


    Ich bin jetzt noch einmal mehr erschüttert über das schlechte Fahrwerk im Enyaq trotz DCC mit Max-Komfort. Der Mini schluckt bei langsamen Tempo einfach galanter Unebenheiten hinweg, der Enyaq wummert sehr stark bei jeder Unebenheit, er verstärkt diese wie ein Subwoofer.


    Die Reifengeräusche sind etwas deutlicher wahrzunehmen, weil sie eher hochfrequent sind und weniger tief wie im Enyaq. Der Innenraum ist im Stadt- und Landtsraßentempo recht unauffällig, macht aber bei höherer Geschwindigkeit gefühlt minimal mehr Geräusche aufgrund der fehlenden Doppelverglasung vorn. Hinten aber ist er wiederum viel leiser als mein Enyaq!


    Der Driving-Assistant Professional erkennt rote Ampeln und bremst dann, er kann bis 60 komplett handsfree fahren und macht auf der Autobahn im Stau Rettungsgassen. Er macht das alles sehr elegant und intuitiv und unaufgeregt. Da ich den Wagen bis Montag habe, kann ich das weiter testen.


    Dann hat er einen 22KW-Lader.


    Der Kofferraum wird durch die Variabiltät der verstellbaren Rücksitzlehnen sehr groß - kein Problem für unseren großen Hund. Der Enyaq nimmt doch viel Platz weg durch die nicht verstellbaren Rückenlehnen.


    Die Vordersitze sind nicht so bequem wie im Enyaq trotz elektrischer Verstellung. Das liegt aber auch an diesen Integralsitzen, wie sie auch beim Enyaq Sportline immer verbaut sind. Ich mag es einfach nicht, weil es für mich nie passt.


    Bis jetzt bin ich schon recht angetan von dem Wagen…


    Am Montag teste ich den Peugeot e3008 GT Dual Motor.

    Das ist kein Quatsch sondern was ich erlebt habe.

    Denn genauso bin ich durchs Ruhrgebiet gerollt, kein hartes Beschleunigen, max. 130 meistens eher langsamer. Am Ende bin ich immer langsamer geworden, damit ich es ohne laden schaffe, aber letztendlich aufgegeben, den mit 80-90 wird man leider zum Verkehrshindernis. Also nach 230km kurz 10kwh aufgeschnupft und dann die letzten 25km bis zum Ziel gerollt.

    Nun, dann erleben wir unterschiedliche Sachen. Mit meiner Fahrweise war ich noch NIE ein Verkehrshindernis. (Ich bin auch nicht blöd oder doof, weil ich das evtl nicht mitbekäme).

    Ich fahre aber NIE 130! 130 ist bereits der Tod von Effizienz. Selbst 120. Mit 100 oder 110 bin ich seit Jahrzehnten kein Hindernis. Was ich aber sagen kann, ist, dass in Holland ich damit viel besser klarkomme, weil die Aggression der deutschen Autofahrer dann nicht mehr da ist. Sobald man wieder in Deutschland ist, ist die Aggression wieder da. Das ist das was ich meinte: es ist ein Standpunkt, ob man ein Verkehrshindernis ist oder nicht - und das liegt daran, dass wir hier kein allgemeines Tempolimit haben und das führt zu einer extremen Dynamik die niemanden hilft, aber allen Stress macht und die Aggression steigen lässt.

    Brötchen sind aber heute trotzdem überproportional teurer geworden als zB 1980 das Gehalt der Menschen im Vergleich zum damaligen Brötchenpreis. Das lässt sich auch nicht mehr mit Inflation alleine erklären, sondern mit immer mehr Verwerfungen durch gestiegene Energiekosten, Rohstoffkosten, Personalkosten und so weiter…

    Ich finde das Leasing vom #5 auch persönlich unattraktiv, obwohl ich das Auto wirklich sehr gut finde.


    Allerdings stört mich auch hier mal wieder die Ausstattungspolitik: zum Beispiel die Sonnenschutzverglasung bekommt man erst in einer sehr hohen Ausstattungsvariante. Ja jetzt könnte man das ja machen lassen, aber ganz ehrlich, erstens bin ich da kein Freund von - das Fahrzeug wird als Geschäftsfahrzeug geleast, übergeben und dann fahre ich damit beruflich. Zweitens will dann jetzt nicht noch irgendwelche Scheiben dunkel machen lassen, nur weil der Hersteller diese eigentlich seit Jahrzehnten übliche und selbstverständliche Ausstattung mal wieder zur absoluten Luxus-Option erklärt hat.

    gibt es eigentlich eine Möglichkeit den Schadensfreiheitsrabat zu prüfen (lassen)?

    Ich bin seit mehr als 20 Jahren unfallfrei und habe nur SF12 :(

    Sowas entsteht oft, wenn man alte Versicherungsverträge übernimmt, wo ein Teil der SF nicht übernommen wird oder wenn es früher einen Unfall gab, der zu einer Rückstufung geführt hat.

    Aber ich würde auf jeden Fall mit der Versicherung sprechen. Die müssen die Schadenfreiheitsklasse ja und die unfallfreien Jahre sauber dokumentiert haben und auch die Vorversicherungen müssen diese Dokumentation haben, die ja an die neue Versicherung weitergereicht wird. Man hat ja ein Recht auf die Auskunft, dass die Versicherung diese Nachweise liefern. Ich würde das erst mal so machen.