Gestern nach Tag 2 der Übernahme und Just for Fun 380 gefahrenen Kilometern, auch nur 63kw an einem 300 kw EnbW Lader rein bekommen. Akku Temperatur war zu dem Zeitpunkt nach Autobahnfahrt bei 18°C. Rest SoC im Display war allerdings noch bei 21% und lt. OBD 25% BMS SoC.
Ist schon erschreckend, das im Winter nicht nur die Reichweite so einbricht, sondern auch die Standzeit an der Ladesäule so massiv nach oben geht. Ladeleistungen deutlich unter 100kw ist schon krass im Verhältnis zu den Werbeversprechen von 125 kw.
Dann können sie auch gleich in die Fußnoten der Werbeprospekte reinschreiben.
Ladeleistung 125 kw wird nur von Mai - August erreicht - oder so ähnlich.
Alles anzeigen
Bin da bei dir! Lange an der Ladesäule stehen, gerade im Winter, ist übel.
Die Ladeleistung ist ein sehr komplexes Thema.
Möchte ich eine hohe Ladeleistung, muss ich die Nerven haben , gerade im Winter, auf der Langstrecke auch mal auf 5% SOC runterzufahren.
Da sich SOC Display und SOC BMS ja auch noch unterscheiden und ich, so die Hoffnung, auch bei 0% SOC noch einen „Puffer“ habe, kann man das mMn auch machen.
Da der ENYAQ kein aktives Lademanagenent, wie TESLA hat, bin ich darauf angewiesen, die BAB Km wenn es geht zügig und mit viel Rekuperation zu fahren, um den Akku auf Temperatur zu bekommen. Ja ich weiß, alles Theorie, aber so ist es nun mal.
Falls Skoda und VW sich entschließen, ihren Modellen eine Akku Vorkonditionierung zu spendieren, wird vieles besser, aber nicht alles.
Weil die Energie muss ja irgendwoher kommen. Im besten Fall, wird die Abwärme vom Elektromotor (Strator) genutzt, indem man diesen in einen etwas ineffizienteren Modus schaltet, damit er mehr Abwärme produziert. Diese wird dann zum Heizen des Akkus genutzt.
Oder man heizt den Akku aktiv.
In beiden Fällen schwindet der Energievorrat aber und man erkauft sich höhere Ladeleistung durch „Energieverschwendung“
Das habe ich jetzt mal von der technischen Seite her betrachtet. Der Techniker in mir findet das Thema super spannend, der normale ENYAQ Nutzer super nervig