Naja, vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass sich Dienstwagenfahrer leichter damit tun, Fehler bzw. negative Aspekte beim Enyaq anzusprechen, weil es sie persönlich wenig betrifft. Schließlich hat das Unternehmen das Geld in den Sand gesetzt und nach 2-3 Jahren gibt's ohnehin ein neues Fahrzeug. Der private Käufer hingegen müsste sich eingestehen, eigenes Geld für ein schlechtes (oder jedenfalls dem Preis nicht angemessenes) Produkt ausgegeben und vielleicht auf das falsche Pferd gesetzt zu haben. Das ist unangenehm und verleitet dazu, Probleme zu beschönigen, zumal die Haltedauer eines privat beschafften Fahrzeugs meist höher sein dürfte.
Daher denke ich, dass man von Dienstwagenfahrern insoweit eher ein ehrliches Feedback erwarten kann. Ganz zu schweigen davon, dass diese häufig auch noch Vielfahrer sind und somit mehr Erfahrungen sammeln können.
Ich stelle mich hier mal gegen die These.
Privat gekauft und ich schimpfe auch über alle Macken an dem Wagen. So sehr das die Frau im Sommer sagte ich solle die Kiste wieder verkaufen.
Und das schlicht aus dem Grund, weil es mich sehr nervt mit dem Wagen ständig zu tun zu haben. Sei es wie es ist. Jetzt muss ich da durch.
Aber ich bleibe auch dabei. Neben dem ganzen Gemecker ist auch viel gutes an dem Wagen. Nur für die zukünftigen Entscheidungen wird sich das sicher nicht pro VAG auswirken. Da wird die Zeit zeigen was noch passiert.
Wenn die letzten bugs abgestellt sind bleibt er aktuell immer noch alternativlos.