Das Traurige ist halt, die Werkstatt ist wirklich sehr gut. Man fühlt sich wohl da, der Berater fährt selber einen Enyaq Sportline und kann gewisse Dinge nachvollziehen und versteht die Zusammenhäne. Er hat halt den Vorteil, genau wie einige andere Dienstwagenfahrer hier, dass das Fahrzeug bei denen in 24 Monaten "durch" ist und dann steht halt ein neues Auto da, das die ganzen Probleme nicht mehr hat. Ich dagegen muss mit dem Auto die nächsten 5-6 Jahre warten, da ich weder einen Goldesel zu Hause noch einen Auto subventionierenden Arbeitgeber habe.
Und am meisten ärgert mich, dass das ganze irgendwie Ende Januar wie aus dem Nichts losging, erst die dummen Pfützenlichter, dann Terror der Benutzereinstellungen, dann eine Woche Ruhe, jetzt Dachkonsole hin. Die unfertige Software aus dem Anus des Höllenfürsten direkt ins Auto gedrückt ist mal eine Geschichte, da hat man sich dran gewöhnt, aber jetzt halt der Rest. Für Probleme, die Du dann hast und meldest kann die Werkstatt oftmals auch nicht gleich was machen, somit erfolgt halt jetzt "Aktion GoPro" für die besten Momente des pACC - da fährt man dann 90-120 Minuten (meiner Freizeit natürlich) auf der Autobahn auf und ab, damit die Reklamation bei Klaus Z auch anerkannt wird.
Der Wagen hat 60k gekostet, das ist eine Menge Geld, hätte ich das gewusst, wie die Volkswagen-Verarschung am Ende ausgesehen würde, wäre ich 2019 mal lieber auf meinem 2014er GLK 350 geblieben, der war schon damals fahrtechnisch als auch softwaretechnisch deutlich besser für das, was ich brauche als der Enyaq - einzig Matrix LED hatte der nicht. Dummerweise bin ich dann auf das Elektroauto umgestiegen, weil man ja was für die Umwelt tun wollte. Passiert mir nie wieder.