ferreron
Das glaube ich nicht. Der Käufer meiner 4 Jahre alten ZOE hat ganz gezielt nur nach Autos mit Mietakku gesucht.
Als Grund hierfür gab er an, dass er das Auto noch mindestens 5 Jahre fahren wolle und man davon ausgehen kann, dass der Akku in diesem Zeitraum soviel Kapazität verliert (also weniger als 75% hat) und daher ein neuer Akku erforderlich wird.
Bei einem Austauschpreis von ca. 10.000,--€ ist das natürlich ein Argument, wenn man vom Hersteller dann "kostenfrei" einen neuen bekommt.
Wenn man da die Akkumiete für 5 Jahre gegenrechnet ( 3540,--€) ist man natürlich mit der Miete deutlich günstiger.
Aus diesem Grund gehen ja auch die Hersteller immer mehr dazu über, keine Mietakkus mehr anzubieten. Die haben auch gemerkt, dass sie auf lange Sicht da viel drauflegen werden.
Und schau dir mal in den Verkaufsportalen die E-Autos der ersten Generaton an , die jetzt 4-5 Jahre alt sind (Leaf, Zoe, I-3 oder den E-Golf).
Diese Fahrzeuge stehen wie bleierne Enten auf den Höfen der Händler, niemand will die haben.
Und wenn mal einer weggeht, nur mit ganz heftigem Preisnachlass.
Ich befürchte genau dieses Schicksal droht dem Enyaq auch in 3-4 Jahren, dann ist er einfach technisch total veraltet, der Akku ist degradiert, ein neuer Akku so gut wie unbezahlbar.
Wer will den dann noch kaufen?
Sicher werden die Hersteller im Laufe der Zeit Ihre Leasingverträge daran anpassen und das Restwertriskio irgendwie auf die Käufer abwälzen.
Zur Zeit tragen dieses Riskio aber noch die Hersteller.