Ja, ja, bei der Analyse im Werk werden ja „nur“ die Kapazitäten von mehreren hochbezahlten Ingenieuren vergeudet. Warum erinnert mich das an meinen Arbeitgeber 🤔
Och Leute.
Die mehrere hochbezahlen Ingenieure müssen nicht nur die betroffenen Enyaqs reparieren. Sie müssen auch analysieren, wie es zu diesem Fehler kommen konnte, in einem Prozess, der vor Config-Management nur so strotzt. Letztlich muss dieser Fehler im Prozess behoben werden.
Zusätzlich muss ein Reparaturprozess entwickelt werden, damit nicht die eine Werkstatt, das Lenkrad tauscht, die nächste, das Tastenmodul und die übernächste das ganze Auto.
Außerdem muss geschaut werden, ob wenn man das Lenkrad mit dem richtigen Tastenmodul einbaut, es damit auch getan ist, oder ob dann die Software nicht mehr passt, oder der neue Airbag, oder der aktualisierte Schleifring, oder, oder, oder.
Der Punkt ist doch: Skoda hat den Fehler bestätigt, es wird dafür eine Lösung geben und das nicht erst "vielleicht" irgendwann, sondern absehbar.
Das Tastenmodul gibt es übrigens einzeln. Dazu wird der Aurbag ausgebaut und das Modul getauscht. Damit ist die Hardware kein nennenswertes Problem.
Da muss man doch der Firma nicht schon wieder pure Böswilligkeit unterstellen.