Beiträge von Selenium

    Jungens und Mädels. Ich schlage vor, einmal tief Luft zu holen und kurz abzukühlen.


    Immerhin ist der Enyaq ein Auto, bei dem man eine Vielzahl der Probleme per Software Update beheben kann. Und ich bin mir sicher, dass bei VW am Gros der Probleme gearbeitet wird; je nach Brisanz mit mehr oder weniger Manpower.


    Softwareentwicklung im Großunternehmen ist nicht wie Softwareentwicklung im Kleinunternehmen. Aber ich gehe davon aus, dass auch VW/Skoda ein fehlerfreies Produkt im Hinterkopf hat. Sie haben nichts davon, wenn ihnen verärgerte Kunden in Scharen davonlaufen. Sie haben aber mehrere Mammutaufgaben vor sich und nicht unbegrenzt Ressourcen.

    Gutes Argument.


    Aber "Cell weight" ist nicht "Battery pack weight". Allein der Deckel des Packs wiegt 17kg, die Schrauben ca. 3kg. Der Rahmen, die Bodenplatte, die Aussteifungen und die armdicken Kupferkabel werden auch noch etwas auftragen.


    Ist letztlich doch auch egal. Die Karre wiegt über zwei Tonnen. Ob das Gewicht von Sitzpolster, vom Akku oder der Software kommt... spielt eigentlich keine Rolle.

    Wieso so pauschal den 50er ablehnen? Auch der wird problemlos über Nacht voll.

    Ich frage mich, ob die Einsparungen der Leistungselektronik einer Phase so groß ist, dass man dafür ein eigenes Teil herstellen und pflegen muss. Hätte man im 50er nicht auch einfach den 3-phasigen Gleichrichter nehmen können?


    Für mich sieht das auch ein wenig nach künstlich erzwungender Differenzierung aus.


    Ja, mit 7,2kW lädt man den Akku des 50er in rund 7 Stunden voll. Wenn es 11kW wären, wäre der Akku in 4,5 Stunden voll. Das wäre ja kein Verlust, es sei denn man wollte die Ladeleistung auf den Akku aus technischen Gründen begrenzen. Vielleicht um ihn noch schonender zu laden?

    An mehr Gewicht im Außenbereich der Räder wird der erhöhte Fahrwiderstand ziemlich sicher nicht liegen, da die Betrachtung in diesem Thread nur bei konstanter Geschwindigkeit und damit ohne Beschleunigungsvorgänge erfolgt.


    Zudem:

    Beim 21er-Rad ist mehr Gummi außen als beim 19er-Rad, aber es ist insgesamt auch weniger Gummi vorhanden, da die Reifenbreite identisch bleibt.

    Fliehkräfte wirken ja auch bei konstanter Geschwindigkeit, denn in einer Kreisbewegung ändern sich die Kraftvektoren permanent allein aufgrund der erzwungenen Kreisbahn.


    Das mit dem Gummi erschliesst sich mir aber noch nicht.


    Der Radumfang muss ja bei jedem Rad der Gleiche sein, da ansonsten die Tachoanzeige nicht mehr funktionieren würde. Die setzt sich aus der gemessenen Raddrehzahl und dem bekannten Radumfang zusammen.


    Mal angenommen, die Wanddicke von 19 und 21 Zoll Reifen ist gleich, dann befindet sich der Gummi der Lauffläche bei beiden Rädern in gleicher Entfernung zur Radmitte. Dieses Material sollte also bei beiden Rädern gleich sein.


    Unterschiedlich sind aber die Flanken der Reifen. Diese sind beim 21er Reifen kleiner (!) als beim 19er. Demzufolge sollte der 21" Reifen weniger Material haben; nicht mehr. :/

    BASIC (580,- € / bei 80: Serie)

    • Parksensoren vorn und hinten
    • Rückfahrkamera

    PLUS (60: 1.460,- € / 80: 880,- €)

    zusätzlich:

    • Area View (360 Grad Umgebungskamera)

    Den Preis vom Parken-Plus beim 60er habe ich jetzt nicht im Kopf, aber der Aufpreis für Parken-Plus beim 80er war 370€ (in dem Bereich). Definitiv keine 880€ - sonst hätte ich es trotzdem bestellt. 8o


    Das wird aber sicherlich an unterschiedlichen Bestellzeitpunkten liegen. Die Preise ändern sich ja immer mal wieder.

    Ich will die Rechnung ja auch gar nicht infrage stellen.

    Alle 3 bezüglich des benötigten Felgendurchmessers unterschiedlichen, serienmässigen Räder des Enyaq sollen, unabhängig von der Bereifung, zu unterschiedlichen Fahrwiderständen führen.

    Die 19-Zoll-Räder sollen nach meinem Wissen angeblich den geringsten Fahrwiderstand verursachen.

    Das liegt sicherlich daran, dass eine größere Felge, die Materialmasse weiter nach aussen bringt und damit die Zentrifugalkräfte stärker wirken. Das Gummi der Reifendecke an der Lauffläche ist ja bei allen Felgengrößen an der gleichen Stelle. Innerhalb eines fertigen Rades (Reifen plus Felge) ist also die Variable, wo im Rad sich das gros der Felgenmasse befindet: weiter innen oder weiter aussen.

    Somit können bis auf Weiteres keine Fahrzeuge mit dieser Option in die Produktion eingeplant werden,

    Wir gehen davon aus, dass die Fahrzeuge erst ab dem neuen Modelljahr 23 (KW 25/22) wieder gebaut

    werden können, Die Fahrzeuge erhalten somit eine Auslieferverzögerung von mindestens 3 Monaten,“


    Ich lese das so, dass sie die Autos mit Parking Plus momentan nicht bauen können. Ob sie nun eingeplant sind oder nicht.