Ich denke auch, dass die Navigation bei VW noch besser wird. Vielleicht wird ja im Zuge der Plug&Charge Einführung dieses noch in die Ladeplanung integriert. Zum Beispiel, dass in der Ladeplanung automatisch die Säulen bevorzugt angefahren werden, wofür man Karten hinterlegt hat. Das wäre doch mal was.
Beiträge von Selenium
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Also ich schätze, ihr müsst die Leisten von der Rückseite her ausklipsen. Die Stoßstange muss bestimmt nicht runter, aber die Unterbodenverkleidung schon.
Kann ich aber nicht 100% sagen - ist nur eine Vermutlichkeit.
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Und das hieße dann wieder, ich muss dem Auto vorher sagen, dass er für die anstehende Ladung Tarif XYZ des Anbieters A ausweisen soll. Also muss ich ja doch wieder irgendwas extra eingeben oder auswählen. Dann kann ich auch wie gewohnt die Karte kurz vorhalten und P&C nutzt mir letztendlich auch nicht mehr.
Fast. Du must dem Auto sagen, dass es der Säule die "Kundenkarte" des Anbieters A zeigen soll. Der Tarif wird nur implizit aus gewählt.
Beim Powerpass hast Du ja auch nicht mehrere Tarife, wovon Du einen an der Säule auswählen kannst. Der Tarif wird festgelegt, indem Du eins der Abos buchst.
An die Säule hältst Du nur noch die Karte damit die weiss an wen sie die Verbrauchsdaten schicken sollen. Der Empfänger guckt dann, wem die Powerpass Karte mit der Nummer XY gehört und guckt, welcher Tarif da hinterlegt ist.
Wenn im Auto also mehrere Karten hinterlegt sind, bekommst Du beim Laden wahrscheinlich eine Art Dialog, ob Du jetzt den PowerPass oder die EnBW Karte benutzen möchtest, wobei der PowerPass z.B. als Standard gesetzt ist.
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Das halte ich für einen schlechten Vergleich, denn im Handy habe ich immer die selbe Simkarte. Wenn ich aber bei verschiedenen Betreibern verschiedene Tarife nutzen will, geht das eben nicht so einfach via P&C. P&C geht eben nur 1:1 mit dem Tarif des Säulenbetreibers oder dem Tarif, der zu meinem Fahrzeug hinterlegt ist.
Nee... der in Europa propagierte PnC Standard (ISO 15118 Gen. 2) unterstützt auch unterschiedliche Tarife im Auto. Wobei im Auto nicht die Tarife gespeichert werden, sondern nur die Informationen mit denen beim Ladeanbieter die Tarife geladen werden.
Letzlich ist es so, dass das Auto das gleiche macht, wie der Benutzer. Er hält der Ladesäule eine Lade-Karte hin, die ihn nur als Kunde XY identifiziert. Nur nicht per RFID, sondern über Powerline.
Unterstützt das Auto mehrere Profile, dann kann das Auto der Säule verschiedene "Karten" vorhalten. Welche das ist und wie die ausgewählt werden, ist den Herstellern der Autos überlassen.
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Also mir persönlich geht es bei der Ladeplanung nur darum die günstigste Säule, weil eine entsprechende Karte dafür vorhanden ist, zu erwischen.
Ladesäulen sind glaube ich nicht mehr das Problem, sondern geiz ist geil, weil der Antrieb da ist, immer so billig wie möglich laden zu wollen. Darum pochen alle YouTuber immer auf eine Filter Funktion, wo sie ihre
Lieblingsladekarte (weil kostenlos von einem Kanal Sponsor bekommen????) mit in die Routenplanung einbeziehen können.
Interessanter Punkt.
Wenn man dann also ehrlich ist, geht es bei den Beschwerden über "komplett unbrauchbare Ladeplanungen" eigentlich um "der Hersteller meines Autos hat nicht dafür gesorgt, dass ich möglichst günstig tanken kann".

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Woher kommt bloß die irrige Meinung man bräuchte zig verschiedene Ladekarten?
Einfach weniger der Verbrennerlobby glaube und einfach mal mit einem E-Mobilisten sprechen.
Ich habe noch nie etwas anderes als den PowerPass benutzt. Weshalb auch, ist mit Abstand am günstigsten. Klar habe ich noch back-up, aber tatsächlich benötigt wird das nicht.Dieser irrigen Annahme bin auch ich erlegen, bevor ich mich mit dem Thema näher befasst habe. Es ist nun aber mal so, dass bevor man nicht eines Besseren belehrt wurde, man von Geschichten, Gerüchten und Anekdoten lebt.
Meine bisherige Vorstellung war, dass ich den Kofferraum voll mit Ladekarten und Ladeapps habe, weil jede zweite Ladesäule von jemand anderem betrieben wird und jeder sein eigenes Süppchen kocht. Das war in den Anfängen der E-Mobilität auch so. Ich habe 8 Jahre alte Videos gesehen, wo der E-Mobilist an der Ladesäule stand und eine Karte nach der anderen probiert hat, bis er dann eine gefunden hat, die funktionierte.
Mittlerweile ist das Problem kaum noch vorhanden. Es haben sich Ladenetzbetreiber zusammengeschlossen. Es haben sich Verbünde gebildet. Es ist einfacher geworden. Die alten Geschichten halten sich aber lange, wenn man nicht selber damit in Kontakt kommt und sieht, dass es heute längst nicht mehr so schlimm ist.
Inzwischen gehe ich davon aus, dass ich eine Haupt- und eine Ersatzkarte haben werde.
Und so ist das mit dem Verbrauch, mit dem Thema "Akku leer im Winter und Stau", mit der Reichweitenangst, etc. Erst nachdem ich selbst extra eine längere Strecke mit einen ID3 gefahren bin, war ich von der Reichweitenangst kuriert. Vorher konnte man mir erzählen, was man wollte. Auch das Thema "reicht der Strom für alle E-Autos" gehört da mit rein. Den alten Leuten unserer WEG zu erklären, dass wir in unserer Garage mit 48 Plätzen keinen Anschlusswert von 1,2Megawatt brauchen, wird noch ein Spaß.
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Nein, ich sehe es genau umgekehrt.
Wenn ich nur für 2-3 Jahre lease, ist es mir egal wenn das Auto nicht 100% up to Date ist da ich ja sowieso bald Ersatz habe.
Aber mal angenommen ist habe das Geld mühevoll erspart und will das Fahrzeug 10 jahre behalten, dann will für mein Geld bestimmt das bestmögliche rausholen. Jetzt ca. 60k zu binden, das Auto aber erst 2024 zu erhalten, mit dem Wissen, dass bis dahin sicherlich besseres am Markt verfügbar ist, das könnte ich nicht verantworten.
Ich meinte es eigentlich andersrum:
Jemand der immer ein aktuelles Auto haben möchte, der wird nicht umhin kommen, Autos zu mieten/leasen.
Wer dagegen ein Auto kauft, wird wahrscheinlich eher darauf eingestellt sein, dass es zwei Jahre später bereits neue Modelle geben wird. Der Käufer hat sich wahrscheinlich innerlich damit abgefunden, nur eine begrenzte Zeit ein aktuelles Modell zu fahren.
Da kommt es auf die Kausalkette der Motivation an: was ist Ursache; was ist Wirkung? Least man, weil man immer was Neues haben möchte? Oder hat man immer was Neues, weil man leasen möchte?
Beim Käufer sehe ich diese Kette nicht so ausgeprägt. Da ist die Motivation zum Kauf eine andere.
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In einem Termin mit VW wurde mir mal gesagt, dass man verschiedene Karten hinterlegen kann.
Es geht ja darum, die Karte eben nicht im Auto zu hinterlegen. Wenn ich weiß, dass ich die nur einmal benutze, dann muss ich die nicht im Auto hinterlegen.
Ein anderes Beispiel wäre, wenn ich mir das Auto z.B. von meinem Vater leihe. Sein Auto, aber ich zahle für meinen Verbrauch selber - mit meiner Karte.
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Stell dir vor es ist 2024, es kommen reihenweise geile, neue Modelle auf dem Markt - dann ruft dich dein Verkäufer an und du musst einen "veralteten" ENYAQ abholen.


Das wäre nichts für mich. In zwei Jahren kann sich so vieles ändern, auf so eine Zeit EUR 60k zu binden ist beeindruckend.
Das ist für Leasing-Kunden sicherlich verstörend. Aber für Käufer, die ihre Auto sowieso 10 Jahre oder länger fahren ist das völlig normal.
Aber genau dafür sind ja die verschiedenen Eigentumsmodelle da. Die einen kaufen lieber und leben mit längeren Laufzeiten, die anderen mieten lieber, weil sie flexibler sein wollen.
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Weiß jemand, wie das ist wenn man P&C hat und mit einer anderen Ladekarte "überschreiben" will. Angenommen ich habe im Auto den Powerpass-Tarif hinterlegt, aber heute will ich mit der Ladekarte meines AG zahlen, weil es z.B. eine Dienstfahrt ist.
Geht das, oder holt sich die Ladesäule die Zahlungsdaten immer vom Auto.