Beiträge von Selenium

    So verschieden sind die Ansichten ;) Wir sind aus der Nähe von Stuttgart einige Male in den Sommerurlaub an Nord- und Ostsee gefahren. Dabei haben wir es uns angewöhnt, irgendwo auf ungefähr halber Strecke eine oder zwei Übernachtungen zu machen. Auf diese Art habe ich einige Städte in Deutschlands "Äquator-Bereich" kennengelernt, die ich vorher noch nie besucht habe. Ich finde es diese Art der Anreise sehr entspannend und das gehört für mich schon zum Urlaub dazu.

    Eben. Das ist im Bereich der persönlichen Vorlieben.


    Es gibt Leute, die blühen auf seit 35 Jahren immer auf den gleichen Campingplatz zu fahren. Das wäre für mich die absolute Vorhölle.


    Ich fresse gerne Kilometer und fahre die 650km von München nach Berlin in einem Ritt. Wenn ich alleine bin und mir der Arsch brennt, dann halte ich mal an. Aber nach 10 Minuten packt's mich wieder und ich will wieder los. Ewig auf Parkbänken vor mich hinzugeniessen, macht mich ganz kirre.


    Nun, mit Frau, Kind und Hund, bin ich gezwungen langsamer zu machen. Da wird dann auf der gleichen Strecke auch eine Übernachtung gemacht. Aber für mich persönlich ist das mehr Stress, als einfach durchzufahren.


    Menschen sind - wie Du schon sagtest - unterschiedlich.

    Meine Großeltern sind mit dem Käfer nach Norditalien aus der Heide gefahren. Da war es ganz normal, dass man mit Übernachtung gefahren ist. Warum müssen wir uns heute so stressen, dass ich die Tour Hamburg-Genua an einem Tag runterreißen muss?

    Noch früher ist man mit der Pferdekutsche gefahren und hat eine Woche gebraucht. Muss das der Massstab für heute sein? Ich denke nicht.

    Ja, mit meinem letzten Wagen, Passat 2.0 TDI hätte ich das mit einem Tankstopp von 10 Minuten geschafft. Aber warum sollte ich das wollen?


    Ob man das will, muss jeder für sich entscheiden. Aber ich würde das wollen, weil ich die Tour dann hinter mir habe und mir eine länger dauernde Reise nichts bringt, außer länger unterwegs zu sein.

    sicher nicht.
    sonst würde ich entweder umsonst arbeiten oder hätte an den anderen 364 Tagen im Jahr die Leute über den Tisch gezogen.
    Oder ich mach die Preise heute schon teurer, damit ich später mit Rabatten werben kann.

    Och, da gibt es schon noch andere Möglichkeiten.


    Auf der Dienstleistungsseite ist eher wenig Potenzial für Sonderangebote, weil - wie Du schon sagtest - entweder verdient man bei gleichem Einsatz weniger, oder hat außerhalb des Angebots sonst immer "zuviel berechnet".


    Allerdings: was soll denn "zuviel berechnet" heissen? Ein Angebot richtet sich doch immer nach "höchstem erzielbarem Preis" und nicht nach "niedrigst möglicher Kostendeckung". Solange ich mich nicht übers Ohr gehauen fühle (!), ist doch jeder Preis gerechtfertigt.


    Wie auch immer.


    Beim Einkauf der Materialien gibt es möglicherweise Spielraum. So kann man den Hype um das etablierte Festival "Black Friday" nutzen. In Erwartung einer zeitlich gebündelten erhöhten Nachfrage, könnte man also einen größeren Posten von irgendwas kaufen. Der dadurch erzielte bessere Einkaufspreis ließe sich dann als Sonderpreis im Verkauf umsetzen. Zack, hat man ein Sonderangebot, ohne wirklich weniger zu verdienen.


    Da gibt es also schon noch Möglichkeiten jenseits von Selbstausbeutung oder "Täuschungsvorwurf".


    Ich persönlich bin allerdings gerade froh, dass es hier kein Special gibt. Sonst müsste ich JETZT zuschlagen und mir auf Halde legen, ohne einen Enyaq zu haben, oder mich im Sommer nächstes Jahr ärgern, dass ich nicht zugeschlagen habe.


    So kann ich ganz entspannt nächstes Jahr mein Auto holen und zu Gack fahren, in der beruhigenden Annahme, dass ich IMMER einen guten Preis bekomme.

    Für mich war der Kleinste zu klein (50er), der Grösste zu groß (80x). So verfahre ich eigentlich immer. Ich versuche mich im Mittelfeld zu bewegen.


    Also stand die Wahl nur zwischen 60er und 80er.


    Von den Fahrleistungen hätte mir der 60er gereicht. Der ausschlaggebende Punkt doch den 80er zu nehmen war der größere Akku.


    Da ich nur öffentlich laden kann und meine Arbeitsstrecke 175km hin und zurück ist, wollte ich nicht jeden Tag an die Steckdose müssen. Es ist für mich halt mehr Aufwand, als einfach in der Garage einen Stecker einzustöpseln.


    Der größere Akku soll mir ermöglichen, nicht jeden Tag laden zu müssen. Das ist umso wichtiger, da inzwischen auch flächendeckend Blockiergebühren eingeführt werden. Das bedeutet für mich eine enorm große Disziplin, das Auto nach dem Laden sofort wieder abzuholen und umzuparken. Zu dieser Disziplin will ich definitiv nicht täglich gezwungen sein.


    Deshalb habe ich den 80er mit großem Akku gewählt.


    Könnte ich privat laden, hätte ich den 60er genommen.


    Ich habe den Verdacht, dass Skoda in der Schlange der anstehenden Aufträgs guckt, ob er heute gebaut werden kann. Wenn nicht, kommt dieser Auftrag nach hinten ans Ende. Wie ein Kartenstapel, den man solange von vorne nach hinten umblättert, bis ein Fahrzeug gefunden ist, für den die Teile heute reichen.


    Wenn der Kartenstapel bliebe wie er ist und lediglich im Stapel nach dem ersten baubaren Auftrag durchsucht und diese Karte nach vorne geholt würde, dann hätten die Autos vorne im Stapel auch die Chance als nächstes gebaut zu werden. Es gäbe dann immernoch eine gewisse Reihenfolge.


    Ich denke aber nicht, dass es so gemacht wird. Insbesondere die ganz alten Bestellungen können so verkorkst gar nicht sein, dass es seit Monaten nicht einen einzigen Tag gibt, wo mal alle Teile vorhanden sind, wenn sie vorne im Stapel liegen würden.

    Ich bin letztens ein Model Y gefahren, welches durchaus Schilder auf der AB erkannt hat😉


    Und warum sind die US Sensoren wichtig? Tesla macht alles mit Kameras. Sogar eine hervorragende Todwinkeldarstellung beim Blinken. Kann der Enyaq nicht😉

    Ich hatte letztens für zwei Tage ein Model Y. Ich dachte auch anfangs, dass er Schilder doch erkennt. Tut er aber nicht. Er zeigt lediglich die Positionen von Geschwindigkeitsbegrenzungen an, die in den Navidaten enthalten sind. Gemerkt habe ich das, als ich an einem neuen 50er Schild vorbeigefahren bin, das bis vor einer Woche ein 60er Schild war. Rate mal was der Tesla angezeigt hat. 8o

    Was ist ErWin?

    erWin ist der "E_lektronische R_eparaturleitfaden für WIN_dows" von VW und seinen Konzernmarken.


    Früher war das ein Programm für Windows und den Markenwerkstätten vorbehalten. Mittlerweile ist das eine browser-basierte Anwendung, die (gegen Geld) jedem zur Verfügung steht.


    Dort findet man Reparaturinformationen Stromlaufpläne, Wartungstabellen und eben die fahrzeugindividuelle Ausstattungsliste für alle Fahrzeuge und Modelle aus dem VW Konzern.


    Hier im Forum wird erWin gerne genutzt, um rauszufinden, welche Ausstattung konkret im Auto verbaut ist. Es ist traurig, aber leider ist es eine Lotterie, was konkret man bekommt.