Beiträge von Selenium

    Ich auch, mein Händler erzählte mir im August was vom 01.08.23, ob er wirklich nachgeschaut hat oder sich das aus den Finger gezogen hat weiß ich nicht :/ Fahrzeug sollte laut ULT in Q3.2022 geliefert werden. Jetzt weiß ich nicht ob ich den in Verzug setzen soll oder nicht, oder was mir das letztendlich bringen soll, da ich keine Lust habe vom Vertrag zurück zu treten.

    Das mit dem in Verzug setzen ist sowohl für Dich, als auch für ihn folgenlos.


    Du vergibst Dir nichts verbaust Dir aber auch nichts. Und der Händler hat auch kaum was zu befürchten. Anders gesagt: das ist ein zahnloses rechtliches Mittel, der Form halber.

    Das hatte mein Enyaq bis zum Update auch zuverlässig erkannt. Es war schlicht unmöglich den Kofferraum zu schließen, wenn der Schlüssel drinnen war.
    Mit 3.0 scheint dieses Feature aber leider deaktiviert zu sein bzw. sehr schlecht zu funktionieren.

    Ein Hardwareproblem ist es also - zumindest bei meinem Wagen - definitiv nicht!

    Sprich: man kann sich nach einem Update nicht darauf verlassen, dass das Auto heute noch macht was es gestern gemacht hat!? X/

    Wir werden es sehen.


    Der Betrieb mit Strom hat gegenüber den Verbrenner zwei große Vorteile, er kann selber produziert werden und das Auto kann mit dem reguläre eingekauften Hausstrom geladen werden. Beides geht beim Verbrenner nicht.


    Man könnte also lediglich den Strom der öffentlichen Säulen extra besteuern. Und das ist aus meiner Sicht politisch nicht umsetzbar.

    Oooder... dem Einfallsreichtum sei Dank... man verlangt vom Hersteller per Gesetz eine Erfassung und Meldung der Lademengen an irgendeine "Bundeszentralstelle für ladestromabhängige Laufleistungserfassung", kurz "Buzlsallefg" und besteuert den dort eingemeldeten Verbrauch mit einem kommunalen Hebesatz mal Grundfläche des Fahrzeugs plus einen nach Bauvolumen des Fahrzeugs gestaffelten Ausgleichsfaktor. So hat man gleich noch das Thema SUV-Steuer und öffentlichen Parkraumverbrauch abgehandelt. Alles in einer für Jedermann einfach zu durchblickenden Formel.

    Daher bin ich davon überzeugt, wenn die aktuelle Energiekrise überwunden ist und der Spekulationsmarkt sich wieder beruhigt hat, die Preise wieder sinken werden.

    Genau das glaube ich eben nicht. Ich denke, dass die Firmen die aktuelle Lage nutzen, um das Preisniveau zu anzuheben. Später werden sie (davon gehe ich jedenfalls aus) auf diesem Niveau bleiben, weil sich die Menschen an den Preis gewöhnt haben und ihn nicht mehr infrage stellen.


    Ich schätze, dass die Preise später lediglich nicht mehr so eklatant steigen werden. In dem Fall wird es eher so sein, dass die Kosten für die Verbraucher durch die Inflation sinken. Wenn die Einkommen durch Inflation steigen und die Strompreise gleich bleiben, wird er effektiv billiger.


    Mit diesem Modell rechne ich jedenfalls.

    mein Fix-Tarif so ungünstig ausgelaufen dass ich nun mit knapp 59ct je kWh zuhause dastehe (von den gestiegenen Grund und Zählerkosten ganz zu schweigen). Der Wagen ist mein reines Privatvergnügen - und ich sag’s ehrlich, in meiner Schönrechnerei war eine dauerhafte günstigerer Fahrt je 100km eingerechnet. Jetzt lege ich also drauf. Das wäre temporär nicht wild, aber leider ist absehbar dass dieser Umstand mindestens drei Jahre anhalten wird. Und das wird die emobilität nicht fördern.

    Ich habe auch mit deutlich niedrigeren Kosten gerechnet. Deshalb bin ich beim Budget für die Anschaffungskosten raufgegangen, weil ich mir dachte, "gut, dann investiere ich am Anfang mehr, dafür beim Betrieb weniger und am Ende komme ich bei Null Mehraufwand raus". Die Rechnung geht jetzt nicht mehr auf, ist aber noch im Rahmen, was ich verschmerzen kann.


    Ich glaube allerdings, dass die Mobilität in den nächsten Jahren - ob förderlich oder nicht - an der E-Mobilität nicht mehr vorbeikommt.


    Die Städte werden aus den momentan noch zaghaften Vorstößen Verbrenner auszusperren, zunehmend Ernst machen.


    Der Fiskus wird auf die Milliarden aus der zunehmend wegbrechenden Mineralölsteuer nicht verzichten können und den Schonwaschgang für E-Autos abbauen.


    Insgesamt habe ich mich durch das Kostenersparnisversprechen blenden lassen, was sich jetzt immer mehr als nicht haltbar herausstellt. Da bin ich einfach drauf reingefallen; so muss ich das sagen.


    Dennoch sind die Weichen gestellt: an der E-Mobilität ist (in Europa) kaum noch zu rütteln. Ich finde das mittlerweile auch in Ordnung, wenn eine Antriebstechnologie durch eine andere ersetzt wird. Wenn man damit ein paar Probleme lösen kann... warum nicht? Als die Pferdekutsche durch das Automobil ersetzt wurde, wurde das von vielen auch als der Untergang des Abendlandes prophezeit.


    Apokalyptiker hat es schon immer gegeben, die bei jeder Gelegenheit den Fortbestand der Menscheit in Gefahr sehen. Fakt dürfte aber sein, dass die Mobilität insgesamt teurer wird. Das wird auch vor den E-Autos nicht halt machen.