Ähm... als ich eben Deinen Beitrag gelesen habe Langstreckenfahrer, dachte ich, Du hast sein Fahrprofil mit jemandem Verwechselt.
2 bis 3 Mal die Woche 50km hin und 50km zurück zu fahren ist keine Kurzstrecke mehr. Da ist er vermutlich jede Strecke um die 40 Minuten unterwegs.
Dafür würde sich die Wärmepumpe schon lohnen. Das sage ich als jemand, der kein Verfechter der Wärmepumpe ist.
Sein Fahrprofil ist doch wie geschaffen für Wärmepumpe und TA. Ich würde sogar das Matrix-Licht da noch mit rein zählen, aber selbst wenn wir das raus lassen: TA und WP machen insbesondere bei solchen Strecken auf der Autobahn absolut Sinn.
Wie auch immer. Ciquo hat unsere Argumente und wird daraus was nach seinem Geschmack machen.
Was den Reichweitengewinn angeht, liegt der vielleicht bei 20km auf die gesamte Akku-Ladung. Allerdings sei auch erwähnt, dass die Wärmepumpe mit erhöhten Wartungskosten einhergeht. Das CO2 darin wird alle 2 Jahre (???) ausgetausche, bzw. aufgefüllt.
Es gibt zwar eine gewisse Serienstreuung, aber wenn ihr das Fahrgefühl in Fahrzeug A ausprobiert ist das in Fahrzeug B nicht wesentlich anders. Lediglich die individuellen Gebrauchspuren sind von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich; also z.B. Abnutzung der Lenkradbelederung, der Sitzpolster, der Mittelarmlehne, etc.
Eure Strategie, gemeinsam Probe zu fahren und einzeln abzuholen, ist nicht verkehrt.
Bezüglich Verhandlungsspielraum: ich bin nicht der Beste Verhandler, aber ich würde es mit 500 bis 1000€ Nachlass probieren. Alternativ kann man z.B. die Umrüstung auf Ganzjahresreifen, oder einen zweiten Satz Reifen verhandeln, je nachdem welche Reifenstrategie ihr für eurer Fahrprofil habt.
Wenn Du eh dahin fährst, wo auch immer das Fahrzeug steht, dann könntest Du Dir ein ähnliches, etwas günstigeres Fahrzeug in der anderen Ecke der Republik raussuchen und fragen, ob der Verkäufer Deines Fahrzeugs mit dem Preis mitgehen würde.
Denke aber immer daran: bist Du zu gierig, verlierst Du den ganzen Deal. Ich habe das immer so gemacht: ich wollte einfach nur nicht die geforderte Summe zahlen. Der angefragte Preis ist der Preis, mit dem der Händler zufrieden ist. Du überlegst Dir, zu welchem Preis Du auf der Stelle unterschreiben würdest und den legst Du dem Händler vor.
Wenn ihr euch einig seid, dann blicke nicht zurück, ob vielleicht noch mehr drin gewesen wäre; das wirst Du nie wissen. Es geht darum, dass jeder das bekommt, womit er leben kann und sich keiner übervorteilt fühlt. Fairness auf beiden Seiten ist erforderlich. Der Gewinn des Händlers muss nicht dein Problem sein, aber Du solltest Dir im Klaren sein, dass der Händler Gewinn machen will und muss.
Und notfalls findet sich drei Wochen später ein anderes Auto. Händler spüren schnell, wenn man sich in genau dieses (!) Auto verliebt hat.