Beiträge von jens__k

    Ist dort auch die Generatorleistung (PV-Module) oder evtl. nur die WR-Leistung maßgeblich? Kann man diese Vorgabe evtl. durch eine Begrenzung der Leistung im WR umgehen?

    Es geht um die Generator-Leistung.

    Im Sinn dieses Gesetzes ist oder sind

    31. „installierte Leistung“ die elektrische Wirkleistung, die eine Anlage bei bestimmungsgemäßem Betrieb ohne zeitliche Einschränkungen unbeschadet kurzfristiger geringfügiger Abweichungen technisch erbringen kann,

    (2) Bis zum Einbau von intelligenten Messsystemen und technischen Einrichtungen im Sinne der Absätze 1 und 1a und unbeschadet weiterer Vorgaben im Zusammenhang mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes müssen Betreiber von

    1. Anlagen und KWK-Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 Kilowatt sicherstellen, dass ihre Anlagen mit technischen Einrichtungen ausgestattet sind, mit denen der Netzbetreiber jederzeit die Ist-Einspeisung abrufen und die Einspeiseleistung ganz oder teilweise ferngesteuert reduzieren kann, oder

    2. Anlagen und KWK-Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 25 Kilowatt und höchstens 100 Kilowatt sicherstellen, dass ihre Anlagen mit technischen Einrichtungen ausgestattet sind, mit denen der Netzbetreiber jederzeit die Einspeiseleistung ganz oder teilweise ferngesteuert reduzieren kann.


    In wie weit ist die Fernsteuerung/Abschaltung durch den Netzbetreiber tatsächlich ein Thema?

    Ich glaube, (besonders) in Bayern ist das an sonnigen Tagen durchaus ein Thema ...

    Da hast du schon recht, aber die verschiedenen Ausrichtungen und Neigungen hast du damit immernoch nicht erfasst.

    Doch.


    Eine 10 kWp Anlage in perfekter Südausrichtung mit 40° DN kann man über den kWh/kWp Wert sehr gut mit einer 10 kWp Anlage auf dem direkt angrenzenden Nachbargrundstück mit O/W Ausrichtung und 30° DN vergleichen. Oder meinetwegen auch eine Anlage in Cuxhaven mit einer in Madrid.

    Womit ließt du die Zyklen der BYD aus ?

    Ich lese die nicht aus, ich errechne den Wert einfach aus Entladung / Kapazität.

    Im SMA Sunnyportal steht bei mir z.B. im August 231,7 kWh Batterieentladung ... bei 10,24 kWh (Netto-) Kapazität sind das dann 22,6 Zyklen in dem Monat.


    Direkt über die Weboberfläche der Batterie kommt man an die Gesamtdaten wie weiter oben beschrieben auch dran.

    Muss man dann halt nur einmal im Monat schauen, wie sich die Werte verändert haben.

    unser Verbrauch wird steigen, wenn die Gastherme gegen eine Wärmepumpe ausgetauscht worden ist.

    Bei 6,72 kWp wird sich der Speicher von November bis Februar langweilen, weil dann sowohl WP als auch Auto jedes überschüssige Watt wegnuckeln werden.


    Hier mal zum Vergleich meine Batterie-Zyklen der letzten Jahre:

    pasted-from-clipboard.png


    Ab Juli 2023 geht die Zyklen-Zahl nach unten, weil ich dort den Speicher noch um etwa 30% aufgestockt habe (und ja: wider besseres Wissen, war mehr so aus einem will-haben-Grund).

    Vorher: 6,4 kWh, nach der Erweiterung: 10,2 kWh

    Bei einer 10 kWp Anlage (ab Mai 2022, vorher 7,2 kWp)

    Ok, letzter OT Post dazu hier :)

    Warum so wenig?

    Na gut ... ich habe erst seit einigen Monaten meine Kaskade und noch keine Erfahrungswerte.

    Bis Stand gestern habe ich von den in 2023 verbrauchten 1.199 kWh der Wärmepumpe von der PV 179 kWh bezogen ... also knapp 15%.

    Wird im nächsten (vollständigen) Jahr wohl doch besser aussehen als erwartet ...

    So einfach ist es nämlich nicht. Die Rechnung vergisst Gestehungskosten für die PV.

    PV-Strom kann man bei der WP vernachlässigen ... allenfalls für die WW Bereitung um Sommer macht das einen Unterschied.

    Wenn man übers Jahr gesehen vielleicht 12-17% vom Strombedarf der WP über die PV decken kann, wäre ich schon zufrieden.

    Gleichfalls hat er geschrieben, dass sich eine WP dann niemals lohnt, obgleich die aus einer kWh Strom vier kWh Wärme macht.

    Das ist genau der Punkt. Es wird unterschieden zwischen kWh (elektrisch) und kWh (thermisch).


    Wenn man das mal in Preise umrechnet, sieht das so aus.

    (Grundgebühren im Folgenden nicht mit berücksichtigt)


    Zunächst mal zu "alten" Preisen, wo das Gas noch für 5 Cent zu haben war und Strom noch 20 Cent gekostet hat (Wobei WP-Strom über einen eigenen Zähler da eher so im Bereich von 13 Cent lag).

    pasted-from-clipboard.png


    Und jetzt mal mit den Preisen der "Preisbremse" ... WP-Strom für 28 Cent und Gas für 12 Cent:

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    Da ist die Wärmepumpe eigentlich immer günstiger.