Beiträge von jens__k

    Nichts desto weniger trotz, was ist das denn für ein geiler Arbeitspreis?! 19Cent? Wo gibts denn sowas?!

    Das ist ein Wärmestrom-Tarif für Nachtspeicherheizungen bei gemeinsamer Messung mit dem Hausstrom-Verbrauch.

    Und es sind Nettopreise, brutto also 22,3 Cent/kWh brutto.


    Der Preis ist sein Mai 2018 nicht erhöht worden, also sei es dem Anbieter gegönnt für ein paar Monate die weggefallene EEG-Umlage einzustreichen.

    Allerdings flatterte zum 1.5.2022 eine Preiserhöhung von 22,3 auf 52,9 (!) Cent ins Haus ... bei 9 MWh Jahresverbrauch schon ganz nett.


    Auszug aus den ABG des Anbieters:

    Zitat

    In Grund- und Arbeitspreis enthalten sind insbesondere die Kosten für die Beschaffung von Energie und den Vertrieb, die Stromsteuer, die Kosten für Messstellenbetrieb, Messung und Abrechnung, das Netznutzungsentgelt, die Konzessionsabgabe, die Zuschläge nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), die EEG-Umlage gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die § 19-Umlage, die Offshore-Haftungsumlage nach § 17f Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sowie die AbLav-Umlage nach § 18 der Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten (AbLaV).

    Sind jetzt wieder zum örtlichen Grundversorger gewechselt ... Hier gibts einen Tarif für 30,07 Cent HT (1 MWh) und 22,32 Cent NT (8 MWh).

    So, heute sind die 300 Euronen auf dem Konto eingegangen!

    Grade mal nachgeschaut, auch bei mir sind die 300 Euro heute angekommen.


    Das E-Auto, für das ich diese THG-Quote bekommen habe, war nur bis zum 20.01.2022 auf mich zugelassen und wurde danach (ins EU-Ausland) verkauft.

    Was die Frage beantwortet, ob das wirklich ein ausreichend langer Zeitraum war ... so ganz war ich mir da nie sicher.

    Wenn sich die Anlage mal amortisiert hat, kann man aber schon fast von "umsonst" sprechen...

    Durchaus, wobei einige Kosten auch nach der Amortisation noch weiter anfallen werden, aber ich bin bei Dir.

    Abschreibung, Versteuerung, EEG auf Eigenverbrauch und der ganze Mist interessieren mich ja nicht, wurde alles abgeschafft. 😇

    Ich bin ja noch blutiger Anfänger beim Thema PV-Anlage.

    Aber wenn ich von mir aus die Anlage als Liebhaberei gegenüber dem FA betrachte, schneide ich mir ins eigene Fleisch.

    Denn (Einkommen-) steuertechnisch erwirtschaftet die Anlage kontinuierlich einen schönen kleinen Verlust, der die mein restliches Einkommen und damit meine Steuerlast reduziert.


    Im ersten Jahr des Betriebs wird durch die (bei mir: degressive) Abschreibung ein sehr hoher Verlust erzeugt. Im zweiten Jahr durch die Vorsteuererstattung beim Erwerb in Verbindung mit der weiteren Abschreibung gibt es zwar einen ordentlichen Gewinn, aber ab dem 3. Jahr werden die Verluste überwiegen.


    Von daher: Solange das FA mir mit der Anlage keine Liebhaberei unterstellt werde ich den Teufel tun, sie selbst in diese Richtung zu stupsen.

    Während ich diese Zeilen tippe lädt mein Enyaq iv80 bsw gerade an meiner Senec Wallbox-pro (kann 22kw, ist aber mit 11 kW angeschlossen) zum Nulltarif. Energiequelle ist eine 23kwp große PV-ANLAGE

    Nicht falsch verstehen ... :)


    Ich lese immer wieder von "die Sonne schreibt keine Rechnung" und "Sonnenstrom zum Nulltarif" ... Dabei wird gerne mal ausser Acht gelassen, dass die PV-Anlage sicherlich nicht durch Luft und Liebe aufs Dach gezaubert wurde und auch das Finanzamt (bei Nichtinanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung) gerne mal für jede selbst verbrauchte kWh etwas Umsatzsteuer haben möchte.


    Bei mir liegen die Kosten pro verbrauchter kWh zwischen 23,2 und 24,0 Cent.

    Berücksichtigt dabei wurden die Anschaffungskosten der Anlage verteilt auf 20 Jahre regelmäßige Nutzungsdauer, der Saldo aus Einspeisevergütung und Kosten des restlichen Netzbezugs, die Kosten für Versicherung der Anlage sowie die Umsatzsteuer auf den Eigenverbrauch.


    Ohne meinen Batteriespeicher läge ich da bei ca. 19-20 Cent/kWh. Muss man fairerweise auch mal sagen :)

    Hat schon jemand Erfahrungen Ladetarifen mit ELE gemacht?

    Hier gibt es eine Ladeflatrate für 365€/Jahr :)

    Ich würde sagen, das ist ein Fake oder Lock Angebot.

    Der Tarifrechner führt ins Leere.


    Und wenn man mal drüber nachdenkt ... die bieten einen Tarif für 298 Euro Grundgebühr und 34,52 Ct/kWh an. Und gleichzeitig eine Flatrate für 365 Euro. Wenn man das gegenrechnet machen sie im Flat-Tarif Verlust, wenn der Kunde im Jahr (!) mehr als 194 kWh lädt ...


    Wenn sich etwas unglaublich günstig anhört ist es das meist auch ... unglaublich nämlich.