Beiträge von jens__k

    Ich hatte ja hier schon mal einige Daten aus meiner Anlage (inkl. Speicher) geteilt.

    Es ist jetzt nur ein kleiner Speicher, den ich da als Hobby betreibe, aber man sieht gut, dass er sich nicht rechnet. Auch wenn ich weniger konservativ mit 15 Jahren Lebensdauer rechnet.


    Hängt halt immer davon ab, wie viel man für den Speicher bereit ist zu bezahlen, denn da gibt es meilenweite Unterschiede.

    In meinem Fall (handwerklich & elektrotechnisch nicht begabt genug für DIY) sieht die Wirtschaftlichkeit halt eher mau aus - aber das ist (für mich) auch ok so.

    Die PV-Anlage jedoch rechnet sich dann wenn sie die Anschaffungskosten durch gesparten Stromeinkauf von Extern amortisiert hat.

    Vollkommen korrekt.

    Aber wenn die AHK durch den Speicher so hoch sind, dass eine kWh aus dem Speicher mehr kostet, als wenn sie aus dem Netz bezogen wird, dann rechnet sich die Anlage nie (jedenfalls nicht in der anzunehmenden Lebenszeit des Speichers, und die ist signifikant geringer als die Lebenszeit der PV-Anlage).

    Strom den ich Tagsüber speichern kann in der Nacht verbrauche und dafür keine 40Cent für das Kilowatt bezahlen muss

    Ich finde das Gefühl auch toll, wenn ich Nachts aus meinem Speicher die Bude versorge ... aber hast Du schon mal ausgerechnet, wie teuer eine kWh aus dem Speicher ist?

    Wenn Dein Speicher ähnlich teuer war wie meiner, wären 40 Cent noch harmlos :)

    Ist halt immer eine sehr individuelle Rechnung ...


    Milchmädchen-Rechnung:

    (Speicherkosten / 10 Jahre Lebenszeit) / (220 Zyklen * Speicherkapazität in kWh) = Kosten einer kWh Entnahme aus dem Speicher

    Dabei ist die entgangene Einspeisevergütung durch Speicherverluste und eine etwaige erhöhte Umsatzsteuer auf Eigenverbrauch nicht mit berücksichtig.


    (ganz) Langsam kommen wir beim Netzbezug in Bereiche, wo sich ein Speicher auch wirtschaftlich lohnen könnte (!) ...

    Kleines Update ... Seit Anfang der Woche fahre ich als von Škoda bezahlte Ersatzmobilität einen VW Golf 8 GT-E ... mit niedlicher 13 kWh-Batterie, gut für aktuell ca. 40 km.


    Und bei der Abholung des Golfs (übrigens ein mistneuer mit 12 km auf der Uhr) haben wir noch eine Probefahrt mit dem RS Coupé für übernächstes Wochenende (Samstag-Montag) klargemacht ... wäre dann das zweite Mal, dass ich Enyaq fahre ... bin gespannt.


    Die Produktionswoche meines 80x ist wieder mal etwas nach vorne gesprungen, aber alles unverbindlich - wie immer.

    Kürze Wechselrichter mal mit WR ab und nicht WL ... das verwirrt total :)


    Es geht darum, dass du evtl. später mal einen Speicher anbinden kannst, falls die sich mal rechnen sollten.

    Wenn Du einen WR hast, der kein Hybrid ist (also Gleichstrom vom Dach nach AC konvertieren und gleichzeitig auch in einen Speicher leiten), dann musst du später für den Speicher einen eigenen, zusätzlichen WR haben.


    Mit der Wallbox hat das nix zu tun.

    Die muss auch so intelligent sein, dass sie das sog. "Überschussladen" beherrscht.

    18 x BS-400-M10HBB von der Firma Bauer (Solarmodule)

    Wie genau kommst Du auf 10 kWp?


    Bei mir sind

    18 x 400 Wp = 7.200 Wp = 7,2 kWp


    Ohne Speicher sind das 21.000 € / 7,2 kWp = 2.916 €/kWp

    Das wird ein richtiger Mercedes auf dem Dach :)


    Soweit mir bekannt ist kann ein Solaredge WR nur mit Optimierern zusammenarbeiten.

    Auch auf einem Süddach komplett ohne Verschattung werden dann (teure) Optimierer verbaut.

    Zum Thema Not-/Ersatzstrom: Damit das auch wirklich immer klappt, darf der Batteriespeicher ja niemals unter einen gewissen Füllstand fallen.


    KHProtzer hat nun 16,6 kWh Speicher. Wenn man auf alle Eventualitäten immer vorbereitet sein will (dass z.B. mal das Netz an einem Wintertag in der Nacht ausfällt), dann muss ja gewährleistet sein, dass genügens Kapazität vorhanden ist, um eine gewisse Zeit (bis die Sonne die Batterie wieder füllt) überbrückt werden kann.


    Für diesen Fall definiert man jetzt z.B., dass man immer 6,6 kWh für Notfälle zur Verfügung haben will.

    Diese Kapazität kann man dann eben nicht für den normalen Verbrauch aus der Batterie (Nacht, Wolken, ...) nutzen.

    Damit hat man dann statt 16.6 nur noch 10 kWh verfügbar. Die vorgehaltene Reserve ist totes Kaptal, da sie nur im Notfall angepackt wird.


    Das führt dann dazu, dass - obwohl in der Batterie noch 6,6 kWh drin sind - nach Verbrauch der 10 kWh über Nacht trotzdem ein teurer Netzbezug stattfinden muss so denn die Sonne nicht wieder mit dem Aufladen des Speichers begonnen hat.


    So schön es ist, als einziger in der Nachbarschaft bei einem Netzausfall noch unter Strom zu stehen ... würde sich da eine Ersatzstromlösung auf Basis eines (fossil betriebenen) Notstromgenerators nicht eher rechnen?